DWD warnt vor Sturmböen (Update)
Bis zu 100 km/h in den Gipfellagen der Region - Siegen: „Stadtwald nicht betreten“

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt mittlerweile ab der Nacht zu Donnerstag auch für das Sauer- und Siegerland vor Sturmböen.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt mittlerweile ab der Nacht zu Donnerstag auch für das Sauer- und Siegerland vor Sturmböen.
  • Foto: Pixabay (Symbolfoto)
  • hochgeladen von Michael Sauer

+++ Update, 14.39 Uhr +++ 
Aufgrund der vorhergesagten orkanartigen Böen soll der Siegener Stadtwald am Donnerstag, beziehungsweise für die Dauer des Unwetters, nicht betreten werden. Das empfiehlt der Forstbetrieb der Stadt Siegen. Dazu gehört nach Mitteilung der Stadtverwaltung Siegen auch der Erlebniswald Historischer Tiergarten: „Die prognostizierten Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometer können das Umstürzen von Bäumen und das Abbrechen von Baumkronen und Ästen verursachen.“

+++ Erstmeldung, 14.43 Uhr +++ 

lnw/sz Siegen/Kreis Olpe. Das Wetter ist wechselhaft - im wahrsten Sinne des Wortes: Vor weniger als 24 Stunden gaben die heimischen Wetter-Experten von Meteo Siegerland leichte Entwarnung vor dem angekündigten Sturm - nun stellt sich das Szenario jedoch etwas anders da. Denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt mittlerweile ab der Nacht zu Donnerstag auch für das Sauer- und Siegerland vor Sturmböen. 

Bis ins Flachland müsse in ganz Nordrhein-Westfalen mit Sturm gerechnet werden, sagte Ines von Hollen, Meteorologin beim DWD in Essen, am Mittwoch gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). „Da kann man für keine Region in NRW Entwarnung geben“, sagte sie. Wo es gewittrig werde und regne sowie in exponierten Lagen, bestehe zudem das Risiko von orkanartigen Böen, die über 100 Stundenkilometer erreichen könnten. Auch für Gipfellagen im Sauer- und Siegerland warnt der DWD aktuell vor solchen Windstärken.

Warnung vor Sturm in der Region: Beruhigung für Donnerstagnachmittag erwartet

Nordrhein-Westfalen befinde sich am Rande eines Sturmfelds, das vom Ärmelkanal über die friesischen Inseln bis zur Ostsee ziehe. Beginnend in der Eifel wandere das Sturmtief mit Gewittern in der Nacht zügig über Nordrhein-Westfalen und erreiche in den frühen Morgenstunden Ostwestfalen, erklärte von Hollen. Nach einer kurzen Abschwächung sei dann ab dem Vormittag wieder mit ähnlich stürmischen Verhältnissen zu rechnen wie in der Nacht, sagte von Hollen. Erst im Laufe des Nachmittags lasse der Sturm langsam von Westen her nach.

Wer morgen die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten, sollte das nutzen. 
Ines von Hollen,
Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst

„Wer morgen die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten, sollte das nutzen“, riet die Meteorologin am Mittwoch. „Wer raus muss, sollte auf sich aufpassen.“ Bäume, die noch Laub trügen, könnten entwurzelt werden, lose Dachziegel umherfliegen oder nicht ausreichend gesicherte Baugerüste zur Gefahr werden, warnte von Hollen. 

„Bleibt bitte aus den Wäldern raus“, appelliert auch Meteo Siegerland Die heimischen Wetter-Experten berichten aktuell von „sehr stürmischen Verhältnissen“: „Nach Mitternacht von Westen aufkommender Sturm.“ Dabei seien schwere Sturmböen im Bergland und in Gewitternähe (Unwetter) möglich, beziehungsweise nicht ausgeschlossen. 

Man rechne mit Sturmböen bis 85 km/h im Flachland und bis nahe 100 km/h im Rothaargebirge bzw. Bergland. Kräftige Schauer und örtliche Gewitter seien nicht ausgeschlossen. Auch Graupelschauer seien möglich. Allerdings betonen die heimischen Wetter-Experten: „Es wird stürmisch draußen, aber das gehört zu einem ordentlichen Herbst dazu. Deshalb muss man nun nicht übertreiben.“

Meteo Siegerland: An der heimischen Region zieht der Sturm vorbei
Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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