Blasorchester zum Start

Zur Saisoneröffnung der Reihe „Sonntagnachmittag um 4 im Schlossgarten“ begeisterte das Siegener Blasorchester.  Foto: gast
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gast Siegen. Mit viel Schwung und musikalischem Einfühlungsvermögen eröffnete am Sonntag das Siegener Blasorchester unter der Leitung von Ludwig Griffel die beliebte Veranstaltungsreihe „Sonntagnachmittag um 4 im Schlossgarten“. Nach Grußworten von Fritz Hiller (Kultur Siegen), der den Sponsoren und Spendern für die finanzielle Unterstützung dankte, und Orchestervorsitzendem Michael Seelbach eröffnete das Blasorchester das Konzert trotz nasskalten Wetters mit dem schwungvoll dargebotenen Marsch „Frühlingseinzug“.

Mit der vierteiligen „Italienischen Lustspiel-Ouvertüre“ entführten die Musiker ihre etwa 350 Zuhörer in den sonnigen Süden, spritzig-dynamisch. Der zweite Teil basiert auf dem italienischen Volkslied „Sancta Lucia“, der dritte Teil trägt den Charakter einer Serenade, und den vierten Teil kennzeichnen virtuose Einlagen der tiefen Register. Die im Anschluss vorgetragene böhmische Polka „Wir Musikanten“ wurde ebenso fröhlich-leicht vorgetragen wie der portugiesische Marsch „O Vitinho“.

Die moderne Ouvertüre „Festival in Silber“ interpretierte das Blasorchester überzeugend und rasant, gleiches gilt für das darauffolgende Werk „Silberfäden“, bei dem Trompeten-Solist Michael Kreutz mit glänzend vorgetragenen Variationen überzeugte. Foxtrott-, Beguine-, Walzer- und Dixieland-Rhythmen vereinten sich in der Tanzfantasie „Leichte Muse“, was das Blasorchester dazu animierte, dieses beschwingte Werk ebenso melodisch und lebhaft zu interpretieren wie das im Anschluss gespielte Stück „Une belle historie“.

Das Werk „Pomp And Circumstance“ beinhaltet eine Sammlung traditioneller Märsche, wovon die gut aufgelegten Blasmusiker den vierten Marsch kraftvoll darboten und danach die weltbekannte „Rosamunde“ mit jenem Rhythmus servierten, der immer wieder begeistert. Als Schlusstitel widmete das Siegener Blasorchester dem Land Tirol die Hymne „Dem Land Tirol die Treue“, wobei die Ausführenden abwechselnd musizierten und sangen. Ebenso klangvoll war der als Zugabe gewährte „Fridericus-Rex- Grenadiermarsch.“ Begeisterter Zwischen- und Schlussapplaus, auch für die souverän durch das Programm führende Christina Hoyer (Trompete), war der verdiente Lohn für sinfonische Blasmusik vom Feinsten.

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