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Corona-Geimpfte dürfen weiterhin zu Terminen
Blutspende auch in der Pandemie wichtig

Das Deutsche Rote Kreuz bietet auch in Zeiten der Pandemie mehrmals die Woche in verschiedenen hiesigen Ortschaften Blutspendetermine an.
  • Das Deutsche Rote Kreuz bietet auch in Zeiten der Pandemie mehrmals die Woche in verschiedenen hiesigen Ortschaften Blutspendetermine an.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

gro/sz Siegen. Durch die Adern eines Erwachsenen fließen fünf bis sechs Liter Blut. Doch es gibt Situationen, in denen man auf das Blut eines anderen Menschen angewiesen ist: Zum Beispiel bei Operationen, nach Unfällen oder in der Krebstherapie. Blutspender können Leben retten. Wer gesund und fit ist, kann daher Blut spenden – auch während oder gerade trotz der Pandemie.

Das Deutsche Rote Kreuz weist jetzt darauf hin, dass auch nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff Blut gespendet werden kann. Sofern keine Impfreaktionen, wie beispielsweise Fieber oder eine lokale Schwellung, auftreten, können Geimpfte demnach direkt am Folgetag schon wieder Blut spenden.

gro/sz Siegen. Durch die Adern eines Erwachsenen fließen fünf bis sechs Liter Blut. Doch es gibt Situationen, in denen man auf das Blut eines anderen Menschen angewiesen ist: Zum Beispiel bei Operationen, nach Unfällen oder in der Krebstherapie. Blutspender können Leben retten. Wer gesund und fit ist, kann daher Blut spenden – auch während oder gerade trotz der Pandemie.

Das Deutsche Rote Kreuz weist jetzt darauf hin, dass auch nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff Blut gespendet werden kann. Sofern keine Impfreaktionen, wie beispielsweise Fieber oder eine lokale Schwellung, auftreten, können Geimpfte demnach direkt am Folgetag schon wieder Blut spenden.

Engpass, wenn Geimpfte nicht spenden dürften

„Wäre nach einer Corona-Impfung eine Rückstellung von der Blutspende nötig, würden wir bei einer steigenden Impfquote viele Spender verlieren, was wiederum zu einem weiteren Engpass in der Versorgung der Patienten mit Blutpräparaten führen würde“, so der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes, Stephan David Küpper.

Auch wichtig zu wissen sei, dass das gespendete Blut nicht auf SARS-CoV-2 getestet wird, da sich das Virus nach aktuellem wissenschaftlichen Stand nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen lässt. Es bestehe demnach weder für die Patienten noch für die Transfusionsempfänger eine Gefahr. Wer Blut spenden will, wird auch nicht mit einem Antigen-Schnelltest getestet.

Bei Krankheitsgefühl nicht zur Blutspende

Spender, die sich krank fühlen oder ein gewisses Risiko einer Infektion bergen, sollten sich laut DRK gar nicht erst auf den Weg zu einer Blutspende machen. „Das Angebot von Schnelltests auf Blutspendeterminen birgt möglicherweise die Gefahr, dass Personen, die eine eigene Infektion für möglich halten, die Blutspende nur aufsuchen, um einen Antigentest durchführen zu lassen“, so Küpper.

Laut DRK nimmt die Coronaschutzverordnung die Blutspendetermine von den aktuellen Beschränkungen aus. „Bei der Wahrnehmung eines Blutspendetermins und auf dem direkten Rückweg von einem Blutspendetermin nach 22 Uhr greift keine Ausgangsbeschränkung“, berichtet Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen.

Versorgung Schwerkranker garantiert

Grundsätzlich sei es den Verantwortlichen in den vergangenen Monaten gelungen, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Blutkonserven zu garantieren. „Das Gesundheitssystem kann nicht funktionieren, wenn keine Blutkonserven zur Verfügung stehen, deshalb ist es wichtig, dass weiterhin, auch in Zeiten der Pandemie, Blut gespendet wird“, so Küpper.

Wichtiges rund um die Blutspende Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein, sich gesund fühlen und einen gültigen Personalausweis vorlegen können. Männer dürfen sechsmal und Frauen viermal innerhalb eines Jahres Blut spenden. Zwischen zwei Spenden müssen 56 Tage liegen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und der Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor folgen nachher Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Da der Imbiss zurzeit nicht stattfinden darf, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus. Die regionalen Blutspendetermine können unter https://www.siegen-wittgenstein.drk.de/ eingesehen werden.
Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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