Brücke Alsdorf/Grünebach gesperrt

Die bloße Sperrung verleitete manchen, die Brücke doch noch zu passieren. Foto: dach

dach - Nein, nicht alle haben sich am Dienstag an die Sperrung der Hellerbrücke gehalten, wie sich beim Betrachten dieses Fotos erahnen lässt. Es ändert aber nichts: Die Tage des Bauwerks, das auf der Gemarkungsgrenze von Alsdorf und Grünebach die L  284 über der kleinen Fluss führt und das aus der Nachkriegszeit stammt, sind gezählt.

Am Dienstagmittag wurden die Durchfahrt-verboten-Schilder in Position gebracht, schon bald rückt der Abrissbagger an. Kurz vor dem Schild wendete ein Lkw-Fahrer seinen Brummi mit dem verwunderten Kommentar: „Vor einer Stunde war hier noch auf.“ Er wolle aber sein Glück nicht herausfordern und ebenfalls einfach Gas geben: „Wahrscheinlich stehen die da hinter der Ecke.“

Mit „die“ war die Polizei gemeint. Andere Verkehrsteilnehmer sahen das nicht so eng. Die meisten, die sich bis zur Brücke wagten (die Umleitungsschilder sind vor den entsprechenden Abzweigen aufgestellt), „schlüpften“ mit ihrem Auto bzw. Motorrad einfach durch. Das dürfte sich ändern, sobald die Bauarbeiter hier das Kommando übernommen haben.

Dann gibt es hier definitiv kein Durchkommen mehr – vor allem, wenn hier statt einer geschlossenen Asphaltdecke ein großes Loch klaffen wird. Autofahrer müssen bis Mai Alternativrouten nutzen (über Daaden bzw. Dermbach), wie der Landesbetrieb Mobilität jüngst mitgeteilt hat. Ursprünglich war von einer dreimonatigen Bauzeit die Rede gewesen.

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