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30.000 Hektar klimastabil aufforsten
Bündnis Zukunftswald sucht Sponsoren

Überall in der Region das gleiche Bild, der Borkenkäfer vernichtet die heimischen Wälder. Ein neuer Verein, das Bündnis Zukunftswald, will die klimastabile Wiederbewaldung von 30.000 Hektar anschieben.
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  • Überall in der Region das gleiche Bild, der Borkenkäfer vernichtet die heimischen Wälder. Ein neuer Verein, das Bündnis Zukunftswald, will die klimastabile Wiederbewaldung von 30.000 Hektar anschieben.
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sz/goeb Siegen/Lindlar. „Bündnis Zukunftswald“ – unter diesem Namen ist in der Region Südwestfalen und Bergisches Land ein Verein gegründet worden, der sich dem Wiederaufbau klimastabiler Mischwälder verschrieben hat. Die Gründungsmitglieder trafen sich jetzt auf einer infolge der Borkenkäferkalamität kahlen Waldfläche bei Lindlar zur konstituierenden Sitzung.

Allein in den beiden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Bergisches Land (FWV BL) und Südwestfälischer Gemeinschaftswald, aus deren Mitte die Initiative und Idee zur Gründung des Vereins kamen, sind 30.000 Hektar der insgesamt 60.000 Hektar, über die die Mitglieder verfügen, vom Borkenkäfer vernichtet. Nun soll zügig wiederbewaldet werden. Das stelle zukünftigen Generationen den wichtigen Rohstoff Holz zur Verfügung.

sz/goeb Siegen/Lindlar. „Bündnis Zukunftswald“ – unter diesem Namen ist in der Region Südwestfalen und Bergisches Land ein Verein gegründet worden, der sich dem Wiederaufbau klimastabiler Mischwälder verschrieben hat. Die Gründungsmitglieder trafen sich jetzt auf einer infolge der Borkenkäferkalamität kahlen Waldfläche bei Lindlar zur konstituierenden Sitzung.

Bei der Gründungsversammlung des „Bündnis Zukunftswald“ wurden die Vereinsziele festgezurrt. Es gilt 30 000 Hektar vom Borkenkäfer vernichtete Fläche wiederzubewalden.
  • Bei der Gründungsversammlung des „Bündnis Zukunftswald“ wurden die Vereinsziele festgezurrt. Es gilt 30 000 Hektar vom Borkenkäfer vernichtete Fläche wiederzubewalden.
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Allein in den beiden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Bergisches Land (FWV BL) und Südwestfälischer Gemeinschaftswald, aus deren Mitte die Initiative und Idee zur Gründung des Vereins kamen, sind 30.000 Hektar der insgesamt 60.000 Hektar, über die die Mitglieder verfügen, vom Borkenkäfer vernichtet. Nun soll zügig wiederbewaldet werden. Das stelle zukünftigen Generationen den wichtigen Rohstoff Holz zur Verfügung. Holz binde CO2, eine unersetzliches Instrument im Klimaschutz, sagte 1. Vorsitzender Hans-Friedrich Hardt.

Der Borkenkäfer bleibt bis zum bitteren Ende

Wiederaufforstung des Waldes erfordert enorme Investitionen

Die Notfällungen der vergangenen Jahre hätten den Waldbesitzern einen enormen Preisverfall beschert und deren Rücklagen aufgezehrt. Allein die Wiederaufforstung der oben genannten Flächen erfordere Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe.
„Nur eine konzertierte Gemeinschaftsaktion der finanziell starken Leistungsträger in unserer Gesellschaft kann hier helfen“, sagte Norbert Uebach aus Niederndorf, der 1. Vorsitzende der FWV Südwestfälischen Gemeinschaftswaldes im Gespräch mit der SZ (Kontakt: Norbert Uebach, E-Mail: n.uebach@uebach-maschinenbau.de).

Jäger bei der Wiederbewaldung mit Schlüsselrolle

„Wir suchen Spender und Sponsoren, die hierbei mitmachen“, betonte Judith Grünhage als Geschäftsführerin des Vereins. Ein von den Mitgliedern gewählter Förderbeirat entscheide demokratisch und transparent, welche Projekte gefördert werden sollen. „Damit wird sichergestellt, dass die Gelder dorthin gelangen, wo sie am dringendsten benötigt werden und den meisten Sinn machen“, so 2. Vorsitzender Karl-Josef Groß. Alle Vereinsmitglieder seien im Ehrenamt tätig und erhielten für ihre Arbeit keine Vergütung. Erste Sponsoren, denen an den Themen Nachhaltigkeit, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz viel liege, hätten bereits Interesse bekundet und Unterstützung angeboten.

Klimastabiler Mischwald speichert tonnenweise CO2

Allein auf einer gesponserten Fläche von einem Hektar Borkenkäferfläche werden künftig in einer vielfältigen, klimastabilen Mischwaldstruktur jährlich 8 Tonnen CO2 gespeichert, wird der Vorsitzende zitiert. „Der jeweilige Sponsor erhält hierfür vom Verein eine symbolische Urkunde, dass er mit dieser Maßnahme einen starken Beitrag für die Region und für den Klimaschutz leistet.“ Professionell abgewickelt werden die Anpflanzungen und deren Pflege u. a. durch qualifizierte Förster des Holzkontors Rhein-Berg-Siegerland.

Überall in der Region das gleiche Bild, der Borkenkäfer vernichtet die heimischen Wälder. Ein neuer Verein, das Bündnis Zukunftswald, will die klimastabile Wiederbewaldung von 30.000 Hektar anschieben.
Bei der Gründungsversammlung des „Bündnis Zukunftswald“ wurden die Vereinsziele festgezurrt. Es gilt 30 000 Hektar vom Borkenkäfer vernichtete Fläche wiederzubewalden.
Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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