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23. Geisweider Bürgerfest
Bürgernah und herbstlich bunt

Immer wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt beim Geisweider Bürgerfest: Die Treckerfreunde Hahnhof laden zum Probesitzen ein – so auch gestern.
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  • Immer wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt beim Geisweider Bürgerfest: Die Treckerfreunde Hahnhof laden zum Probesitzen ein – so auch gestern.
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nja Geisweid.  „Genießt die letzten Regentropfen – ab Mittag ist es damit vorbei“, rief am Sonntagvormittag Ralf Schneider, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine Klafeld-Geisweid-Dillnhütten,  den meist aus gutem Grund beschirmten Besuchern zu, die den Auftakt des 23. Geisweider Bürgerfests nicht verpassen wollten. Er versprach nicht zu Unrecht, dass beim Bummel entlang der Stände und Läden keine Langeweile aufkommen werde. Musik und Unterhaltung, Spiel und Spaß, Mitmachaktionen nicht nur für Kinder, Magenfreuden von süß bis herzhaft waren von ehrenamtlich Engagierten zu einem „runden“ Angebot kombiniert worden.

nja Geisweid.  „Genießt die letzten Regentropfen – ab Mittag ist es damit vorbei“, rief am Sonntagvormittag Ralf Schneider, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine Klafeld-Geisweid-Dillnhütten,  den meist aus gutem Grund beschirmten Besuchern zu, die den Auftakt des 23. Geisweider Bürgerfests nicht verpassen wollten. Er versprach nicht zu Unrecht, dass beim Bummel entlang der Stände und Läden keine Langeweile aufkommen werde. Musik und Unterhaltung, Spiel und Spaß, Mitmachaktionen nicht nur für Kinder, Magenfreuden von süß bis herzhaft waren von ehrenamtlich Engagierten zu einem „runden“ Angebot kombiniert worden.

Mehr als 30 Vereine engagiert

Mehr als 30 Vereine, so freute sich auch Fest-Organisator Mario Görög, Beiratsmitglied der Werbegemeinschaft Geisweid, wirkten diesmal wieder mit: Ihnen, den Sponsoren und auch der Stadt Siegen galt sein Dank. Im Vorfeld sei intensiv überlegt worden, ob das Fest überhaupt stattfinden könne, hatte zuvor Ralf Schneider noch angemerkt, der Görög dafür dankte, „alle Fäden beieinander gebracht“ zu haben: Es sei mit Blick auf Sicherheitsbestimmungen nahezu „übermenschlich“ gewesen, was „erwartet und befürchtet“ worden sei.

Lob fürs Ehrenamt

Siegens Bürgermeister Steffen Mues war begeistert von dem bürgerschaftlichen Engagement der Vereine und der Werbegemeinschaft; mit Blick auf die neuen Sicherheitsanforderungen an große Feste wie dieses  habe ein intensiver Dialog stattgefunden. Dies bestätigte Mario Görög auch im SZ-Gespräch. Die Organisatoren seien von den strengeren Auflagen „ans Limit des Machbaren“ gebracht worden; die Kooperation mit der Stadt sei hervorragend gewesen. An zwei Zufahrten zum Festgelände in der Ortsmitte mussten diesmal sogenannte Anti-Terror-Sperren in Gestalt von 7,5-Tonnen-Lkw positioniert werden.

Verschäfte Sicherheitsbestimmungen

Verschärfte Brandschutzauflagen brachten es mit sich, dass Vereinsstände z. B. mit Waffeleisen oder Grills mindestens 5 Meter Abstand von Gebäuden  und auch zu Vordächern haben mussten: Das sei an manchen Stellen, z. B. in der Rathausstraße, sehr schwierig realisierbar: „Die AWo hat uns daher auch abgesagt.“ Auf deren leckere Klöße musste verzichtet werden. Vier bis fünf Mitstreiter seien insgesamt abgesprungen – „auch Händler, die sagen: Dann lohnt es sich nicht mehr für uns“. Im nächsten Jahr „wird es wohl noch schlimmer mit den Sicherheitsbestimmungen werden“, so Mario Görög. Was bisher ebenfalls ehrenamtlich geleistet wurde, musste nun erstmals in professionelle Hände übergeben werden: Und so galt es auch, einen Sicherheitsdienst zu bezahlen.

Nicht nur Kinder kamen auf ihre Kosten

Spielte bei den Planungen auch die Backesfest-Katastrophe in Alchen eine Rolle? „In gewisser Weise schon“, so Mario Görög. Zwei Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts seien unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen. „Einen Gasgrill haben sie schon stillgelegt. Dort musste auf Holzkohle umgeschwenkt werden.“ Die Besucher, die im Laufe des Tages auch wie erwartet immer zahlreicher wurden, bekamen von all diesen Schwierigkeiten wohl nichts mit. Sie genossen die Ausstellung historischer Traktoren, von Feuerwehr- und Rettungswagen und funkelnagelneuen Pkw, spielten Schach, fuhren Segway, nahmen Kramstände unter die Lupe, nutzten den verkaufsoffenen Sonntag in den Läden und ließen es sich kulinarisch gut gehen. Die Kinder erwartete ein tolles Programm – u. a. mit Malaktionen, Kletterwand und „Moped“-Fahren. Und auch auf der Kirmes ging es rund.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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