Busch-Kreis stellte Spielzeit vor

Präsentierten das neue Spielzeitprogramm des Gebrüder-Busch-Kreises (v. l.): Angela Hochholzer, Marlies Böhm (beide Erndtebrücker Kulturinitiative), Busch-Kreis-Vorsitzender Hans-Jochen Müller, die Bürgermeister Hilchenbachs und Erndtebrücks, Hans-Peter Hasenstab und Karl-Ludwig Völkel, sowie Busch-Kreis-Geschäftsführer Hartmut Kriems.  Foto: aww 
  • Präsentierten das neue Spielzeitprogramm des Gebrüder-Busch-Kreises (v. l.): Angela Hochholzer, Marlies Böhm (beide Erndtebrücker Kulturinitiative), Busch-Kreis-Vorsitzender Hans-Jochen Müller, die Bürgermeister Hilchenbachs und Erndtebrücks, Hans-Peter Hasenstab und Karl-Ludwig Völkel, sowie Busch-Kreis-Geschäftsführer Hartmut Kriems.  Foto: aww 
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aww - „Nicht ganz so umfangreich wie im vergangenen Jahr, gleichwohl hochkarätig. Das ist kein Provinzprogramm!“ Kurz und knackig formulierte Hans-Peter Hasenstab, wie er die kommende, die 54. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises sieht. Das Programm – es ist wieder ein ausführliches Heft (Druck: Vorländer) erschienen – wurde am Mittwoch von Machern und Verantwortlichen im Hilchenbacher Rathaus vorgestellt. Und der Bürgermeister und Hausherr lag mit dieser Einordnung durchaus nicht daneben. Der Busch-Kreis überzeugt mit Klasse statt Masse. Zu Spitzenzeiten hatte er rund 50 Veranstaltungen im Programm, diesmal sind es „nur“ Mitte 30. Das liebe Geld. „Wir haben das Programm etwas reduzieren müssen, denn wir sind unter starken Sparzwängen“, sagte Busch-Kreis-Vorsitzender Hans-Jochen Müller. Aber: Geboten werde immer noch „Kultur auf hohem Niveau“, und das zu günstigen Preisen.

In der Abo-Reihe 1 mit zwei Sinfoniekonzerten und fünf Theaterstücken stellt sich zur Saisoneröffnung am 25. September die Busch-Preisträgerin 2013, Christel Lee (Geige), vor, begleitet von der Philharmonie Südwestfalen, die noch einmal in Dahlbruch gastieren wird: mit dem Trompeter Ferenc Mausz (Busch-Preis 2011). Im Bereich Theater werden Dario Fos Farce „Bezahlt wird nicht“, Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Kammermusical, Yasmina Rezas Komödie „Kunst“ sowie zwei Ein-Personen-Stücke gezeigt: „Die Dinge meiner Eltern“ mit Gilla Cremer und „Haus, Frauen, Sex“ (Achtung vor falschen Erwartungen: Das wird kein schlüpfriger Abend zum Schenkelklopfen) mit dem Schauspieler Martin Lindow.

In der Reihe „Meisterliche Kammermusik“ geht es mit der Unterbiberger Hofmusik auf „Türkische Reise“, Sabine Fischmann und Torsten Larbig machen in einem musikalischen Schauspiel „Paartherapie“ mit Clara und Robert Schumann, und mit Elbtonal Percussion gastiert ein reines Schlagzeug-Ensemble im Dahlbrucher Busch-Theater. Die Kammermusik-Reihe wird komplettiert von einem Konzert zum Gedenken an Wolfgang Burbach mit der Klarinettistin Bettina Beigelbeck und dem Busch-Kollegium Karlsruhe sowie einem Duo-Auftritt der Busch-Preisträger Marianna Shirinyan (Klavier) und Sergey Malov (Geige, Bratsche), der auch das außergewöhnliche Violoncello da spalla spielen wird.

Im Bereich der Sonderveranstaltungen gibt es Lesungen (eine mit Schauspielerin Martina Gedeck, bei der auch der Film „Die Wand“ gezeigt wird, eine zum Gedenken an den 9. November mit dem Ensemble Noisten und der Mimin Nina Hoger), Kabarett (Vince Ebert, Simone Solga und erstmals Christian Ehring) und Musik (Showpianisten David & Götz, Nils Landgren und das Hilchenbacher Musikfest u. a. mit der Philharmonie). Darüber hinaus werden drei Veranstaltungen in der Kammermusik-Reihe „Sonntags um fünf“ mit Philharmonie-Musikern, ein Konzert geistlicher Musik mit der Kantorei Siegen und ein Kindertheaterstück angeboten. Außerdem gibt es wieder eine ganze Reihe von Kooperationsveranstaltungen mit der Erndtebrücker Kulturinitiative, u. a. mit der Bonner Springmaus, mit Schauspielerin Hannelore Hoger oder auch Weigand & Genähr. Zudem veranstaltet der Busch-Kreis gemeinsam mit Kreuztal-Kultur das Figurentheaterfestival „Aufgespielt!“, über das wir bereits ausführlich berichtet haben. Für alle Angebote können bereits jetzt Karten vorbestellt werden, für die meisten sind auch schon Buchungen möglich. Zu den Vorverkaufsstellen gehört auch die SZ-Konzertkasse.

Internet: www.gebrueder-busch-kreis.de

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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