Busch-Preis übergeben

 Dörthe Müller vom Busch-Kreis gratulierte der Busch-Preisträgerin 2013, der Geigerin Christel Lee, mit einem Blumenstrauß. Die Solistin stellte sich beim Publikum mit dem wunderschönen Beethoven-Violinkonzert vor. Foto: kaio
  • Dörthe Müller vom Busch-Kreis gratulierte der Busch-Preisträgerin 2013, der Geigerin Christel Lee, mit einem Blumenstrauß. Die Solistin stellte sich beim Publikum mit dem wunderschönen Beethoven-Violinkonzert vor. Foto: kaio
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gmz - „Auf Höhenwegen der Klassik“ war das Konzert zur Eröffnung der 54. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises am Donnerstagabend im ausverkauften Brüder-Busch-Theater in Dahlbruch überschrieben. Besser hätte man die Auswahl nicht charakterisieren können, denn auf dem Programm standen mit Beethovens beglückend schönem Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 und der berühmten Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 zwei „Schwergewichte“ der Klassik.

Mit dem Violinkonzert stellte sich zudem die Preisträgerin des Busch-Preises 2013 in Dahlbruch vor: Christel Lee, amerikanische Geigerin koreanischer Abstammung. Busch-Kreis-Mitarbeiterin Dörthe Müller, die für den Busch-Preis in München den renommierten ARD-Wettbewerb verfolgt hat, aus dessen Preisträgern auch der Busch-Preisträger ausgewählt wird, führte in ihrer Laudatio aus, dass Christel Lee von der hochkarätig besetzten Jury nicht nur der 2. Preis im Fach Violine zugesprochen wurde (ein 1. Preis wurde, wie so oft, nicht vergeben), sondern auch der Publikumspreis. Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab überreichte die Urkunde für die „hervorragende künstlerische Arbeit“ mit allen guten Wünschen für die Zukunft, verbunden mit dem Wunsch, Christel Lee noch oft in Dahlbruch als Solistin begrüßen zu dürfen. Einem Wunsch, dem sich das Publikum mit Sicherheit anschließt, wie der begeisterte Applaus (für den sich Christel Lee mit einer zarten, träumerischen Zugabe, einer Bach-Sonate, bedankte) und die Bravo-Rufe nach Beethovens Violinkonzert bestätigten!

Auch das Orchester unter der konzentrierten Leitung von Chefdirigent Charles Olivieri-Munroe, lotete hier die „romantische Seite“ von Beethovens Musik aus, spielte zart, verhalten, manchmal fast tastend (vor allem im zweiten Satz), vergleichsweise langsam (hat man auch Interpretationen früherer Jahrzehnte im Ohr) – all das ergab einen „jungen Beethoven“. Nach der Pause ging es weiter mit der berühmten, immer wieder gerne gehörten „Schicksalssinfonie“. Mit Verve und zupackender Energie interpretierte das Orchester die vier Sätze, schwungvoll, mit rhythmischer Akzentuierung, sehnsuchtsvoller Wehmut, mit triumphaler Sicherheit und entspannter Lässigkeit, berührender Intensität und mutmachender Hoffnung, fragendem und aufforderndem Schwung. – Ein vielversprechender Auftakt der Spielzeit!

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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