CDU in Wilnsdorf überstimmt

Hinter der Fassade des Wilnsdorfer Rathauses gab es am Donnerstag einen Paukenschlag: Die CDU hatte keine Mehrheit mehr. Foto: Heiner Manderbach
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dima - Dass mit der Gründung der neuen Ratsfraktion der Wilnsdorfer Parteiunabhängigen (WPU), respektive mit der Abwanderung zweier ehemaliger CDU-Ratsmitglieder in diese Fraktion, eine neue kommunalpolitische Ära in Wilnsdorf eingeläutet worden ist, zeigte sich am Donnerstagabend zum ersten Mal in Form von Ratsentscheidungen. Und zwar vier Minuten nach Eröffnung der Ratssitzung. Hannes Gieseler von der SPD stellte den Antrag, die Tagesordnung zu ändern. Die Ersatzwahl für die Ausschüsse, ebenfalls notwendig geworden nach der WPU-Gründung, sollte an den Schluss der Tagesordnung versetzt werden.

In die Nähe eines Antrages zur Neubesetzung dreier Ausschüsse, auch das ein Antrag der WPU (Bericht folgt). Bürgermeisterin Christa Schuppler erklärte, dass das in Wilnsdorf unüblich sei. Anträge gehörten an den Schluss der Tagesordnung. Die ehemalige Mehrheitsfraktion CDU stimmte gegen den SPD-Antrag und wurde von den übrigen Fraktionen überstimmt.

Aber es kam noch heftiger: Auch hier stand die zwei Ratsmitglieder zählende Fraktion der WPU im Mittelpunkt. Deren Vorsitzende, Anne Bender, stellte den Antrag auf Änderung des Stellenplans der Gemeinde. Sie forderte die Ausweisung von zwei zusätzlichen Stellen zur Koordination und Unterstützung der ehrenamtlichen Betreuer von Asylsuchenden. Flankiert wurde das Ansinnen von einem Brief ehrenamtlicher Helfer aus Anzhausen. Drei Sozialamts-Kräfte würden in Wilnsdorf 470 Flüchtlingen gegenüberstehen, klagten die Anzhausener darin. Die Helfer würden aufgrund mangelnder professioneller Unterstützung dauerhaft über Gebühr beansprucht. Grüne, FDP, SPD und die WPU unterstützten diesen Antrag. So stimmten auch hier 18 Ratsmitglieder für den Vorschlag, die 16 CDU-Ratsmitglieder enthielten sich. 

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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