Live-Ticker zur Landtagswahl in NRW
CDU und Grüne gehen gut gelaunt in erste Gesprächsrunde

Landtagswahl 2022 in NRW: Mit unserem Live-Ticker halten wir Sie den ganzen Wahlsonntag über auf dem aktuellen Stand der Dinge.
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15.33 Uhr - Strahlendes Lachen auf beiden Seiten und Begrüßung mit dem Faust-Gruß - CDU und Grüne gehen gut gelaunt in ihre erste Gesprächsrunde nach der Landtagswahl. Ob mehr daraus wird, muss sich noch zeigen.

CDU und Grüne treffen sich zu erstem Gespräch

7.32 Uhr -  Drei Tage nach ihren Erfolgen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen treffen sich Vertreter von CDU und Grünen zu einem ersten Gespräch. In Düsseldorf kommen auf Einladung der CDU am Mittwochnachmittag jeweils fünf Politiker beider Parteien zusammen. Darunter sind Ministerpräsident Hendrik Wüst und Grünen-Landeschefin Mona Neubaur. Nach Angaben beider Seiten geht es dabei um eine Bewertung der aktuellen politischen Lage in Nordrhein-Westfalen. Von einem Sondierungsgespräch ist in den Mitteilungen nicht die Rede. Rein rechnerisch hätte Schwarz-Grün eine deutliche Mehrheit im neugewählten Parlament des bevölkerungsreichsten Bundeslandes.

Die Grünen, die ihr Ergebnis gegenüber der Landtagswahl 2017 fast verdreifacht haben und mit 18,2 Prozent am Sonntag drittstärkste Kraft wurden, sprechen damit zuerst mit dem Wahlsieger CDU. Sie stehen aber auch für Gespräche mit der SPD bereit, wie Neubaur am Dienstag nach der konstituierenden Sitzung der Landtagsfraktion deutlich gemacht hatte. "Wenn die SPD uns einlädt, reden wir selbstverständlich auch mit ihr", betonte sie. Die Grünen seien bereit, Verantwortung zu übernehmen - auch in schwierigen Zeiten.

Die SPD will trotz eines historisch schlechten Ergebnisses Möglichkeiten für eine Ampel-Koalition wie im Bund ausloten. SPD-Landeschef Thomas Kutschaty kündigte am Dienstag an, Grüne und FDP zu Gesprächen einladen zu wollen. Für Rot-Grün reicht es nach dem Wahlergebnis ohnehin nicht. Um eine Regierung anführen zu können, würde die SPD neben den Grünen auch die FDP als Partner benötigen.

Der FDP-Fraktionschef im Landtag, Christof Rasche, ist zwar für Gespräche mit anderen Parteien offen. "Ich gehe davon aus, dass wir miteinander sprechen, aber eines ist ja klar: Es wird Schwarz-Grün geben, und nichts anderes steht zur Debatte", erklärte er am Dienstag.

Der Spitzenkandidat des Wahlsiegers CDU, Hendrik Wüst, sieht den Wählerauftrag für die anstehende Regierungsbildung klar bei seiner Partei und hatte nach der Wahl Gespräche mit allen demokratischen Parteien angekündigt. Kutschaty berichtete, von der CDU habe ihn am Montag ebenfalls eine Einladung zum Gespräch erreicht. "Wir sind doch schon längst alle im Gespräch", erklärte der SPD-Landeschef.

Die nordrhein-westfälischen Jusos können sich eine große Koalition unter Führung der CDU unter keinen Umständen vorstellen. "Wir haben für einen Politikwechsel geworben, und deswegen ist die GroKo für uns absolut ausgeschlossen in Nordrhein-Westfalen", sagte der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation, Konstantin Achinger, der dpa. Nach seinen Worten müssten die Sozialdemokraten das Wahlergebnis "mit Demut" annehmen. CDU und Grüne seien nun zuerst am Ball, die SPD sei aber bereit für eine Ampel-Koalition. "Ob die FDP in NRW für einen solchen Aufbruch zur Verfügung steht, bleibt mit Fragezeichen versehen."

16 Uhr - Der aktuelle NRW-Check liefert ein eindeutiges Ergebnis.

„NRW-Check“: Wähler wollen, dass CDU und Grüne das Land regieren

15 Uhr -  Die nordrhein-westfälischen Grünen wollen nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl das erste Gespräch mit dem Wahlsieger CDU führen. Das sagte ihre Spitzenkandidatin Mona Neubaur am Dienstag nach der konstituierenden Sitzung der neuen Landtagsfraktion. Die Grünen hätten die Einladung von CDU-Landeschef und Ministerpräsident Hendrik Wüst erhalten und auch angenommen. Sie würden sich jetzt auf einen Zeitpunkt und einen Ort für ein erstes Gespräch verständigen. Ziel des ersten Gesprächs müsse eine Bewertung der aktuellen Ausgangslage sein. "Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen - auch in schwierigen Zeiten", sagte Neubaur. «"Wenn die SPD uns einlädt, reden wir selbstverständlich auch mit ihr."

11.52 Uhr - Mit Applaus und einem roten Blumenstrauß hat die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag am Dienstag ihren Spitzenkandidaten Thomas Kutschaty empfangen. Zu der ersten Fraktionssitzung nach der Niederlage bei der Landtagswahl kamen sowohl die neuen Abgeordneten als auch die bisherigen Delegierten zusammen. Darunter waren auch Abgeordnete wie Stefan Kämmerling. Der SPD-Sprecher im Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe hatte den Wiedereinzug in den Landtag ganz knapp verpasst. "So, setzt euch, wir haben was zu arbeiten", sagte Kutschaty noch während die Abgeordneten Beifall klatschten.

Thomas Kutschaty.

11.46 Uhr - Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) stünde in der neuen Legislaturperiode nicht als Schulminister zur Verfügung. "Das kommt überhaupt nicht infrage. Ich bin doch kein Postenjäger", sagte der 69-Jährige am Dienstag vor der konstituierenden Sitzung der CDU-Landtagsfraktion auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Er habe sich überlegt, er würde als Innenminister weitermachen, "aber doch nicht um jeden Preis irgendeinen Posten - nee", räumte er entsprechende Medien-Spekulationen ab. Es gebe auch keine "Job-Garantien" für Minister der bisherigen schwarz-gelben Landesregierung. Reul hat seinen Wahlkreis im Rheinisch-Bergischen Kreis direkt gewonnen. Außerdem wird der 69-Jährige am 1. Juni als Alterspräsident die konstituierende Sitzung des neugewählten Landtags eröffnen.

Herbert Reul.

9.18 Uhr - CDU und Grüne sind die zwei Gewinner der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Es gilt nun als wahrscheinlich, dass das Bundesland auf sein erstes schwarz-grünes Bündnis zusteuert. Wahlsieger Wüst will zunächst mit allen demokratischen Kräften reden.

NRW steuert auf Schwarz-Grün zu - Sondierungen geplant

9.11 Uhr -  Angesichts einer historisch niedrigen Beteiligung an der Landtagswahl fordert ein Experte, die Art und Weise des Wählens besser an die heutigen Lebensgewohnheiten der Menschen anzupassen. "Entweder digitalisiert oder indem man beispielsweise die Briefwahlunterlagen automatisch mit den Wahlbenachrichtigungen an alle Wahlberechtigten verschickt, also man sie nicht extra beantragen muss", sagte Robert Vehrkamp, Demokratieforscher der Bertelsmann-Stiftung. "Oder dass man auch in den Tagen vor einer Wahl ermöglicht, in bestimmten Wahllokalen seine Stimme abzugeben." Ein weiterer Vorschlag sei, das Wahlalter abzusenken und die Erstwahl damit in die Schulzeit zu verlegen, "weil das die Möglichkeit geben würde, auch Jugendliche aus wählerferneren Milieus an die Wahl heranzuführen, ihnen zu erklären, wie das geht, und wir wissen aus der Wahlforschung, dass derjenige, der bei seiner ersten Wahl teilgenommen hat, das auch in seinem weiteren Lebensverlauf sehr regelmäßig tut". Es seien vor allem die sozial prekären Milieus, die einkommensschwächeren und bildungsferneren Milieus, die sich zunehmend von der aktiven Wahlteilnahme verabschiedeten. Vehrkamp empfahl außerdem eine Bündelung von Wahlterminen. Einzeln stattfindende Kommunal- und Landtagswahlen seien eigentlich aus der Zeit gefallen.

17. Mai, 9.10 Uhr - Eine mögliche schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen wird die Ampelkoalition im Bund nach Einschätzung des Politologen Karl-Rudolf Korte nicht belasten. "Ich sehe überhaupt keine Spannung, die daraus erwachsen könnte zwischen einer Ampel und einer anderen Koalitionskonstellation in NRW", sagte Korte. "Das wird die Regierung nicht aus der Bahn werfen, wenn es hier zu keiner Ampel käme." Die Ampelparteien arbeiteten bisher verlässlich zusammen, was man daran sehe, dass keine Indiskretionen nach draußen dringen würden.

11.34 Uhr - Das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in NRW liegt vor.

Das ist das vorläufige amtliche Endergebnis

11.28 Uhr - Etwas Kurioses am Rande:

In Stünzel gibt es das wohl kleinste Wahllokal

11.14 Uhr - Michael Schwarzer, AfD-Fraktionsvorsitzender in Siegen, meint: „Alle kleinen Parteien haben verloren. In Krisen wie der jetzigen wählen die Menschen eher die großen Parteien. Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit dem Ergebnis, insbesondere im Vergleich zu der FDP, die deutlich mehr Federn lassen musste. Gut ist, dass wir es geschafft haben, als junge Partei zweimal hintereinander in den Landtag zu kommen. Es ist dabei nicht ganz so entscheidend, mit wie vielen Angeordneten. Wichtig ist, dass wir drin sind.“

Michael Schwarzer

11.11 Uhr - Melanie Becker, Linken-Fraktionsgeschäftsführerin in Siegen, sagt: „Für uns ist das ein sehr enttäuschendes Ergebnis. Zwar mussten wir in den vergangenen Tagen schon davon ausgehen − nicht aber, dass es so drastisch ausfällt. Wir müssen eingestehen, dass die Gründe auch hausgemacht sind. Es wurden interne Streitigkeiten nach außen getragen, damit verliert man die Glaubwürdigkeit bei den Wählern. Das ist schade. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren lagen wir hier deutlich über dem Landesschnitt. Umso trauriger, dass es heute so ganz anders ausgefallen ist.“ 

Melanie Becker

11.08 Uhr - Zoe Zarmutek, (FDP), JuLi-Vorsitzende Siegen-Wittgenstein: „Es ist für uns sehr schlecht gelaufen, sowohl auf Landesebene als auch aus lokaler Sicht. Das ist eine herbe Enttäuschung. Offenbar hat sich unsere Partei zu sehr auf dem Ergebnis der  Bundestagswahl ausgeruht. Wir müssen wieder sehr viel präsenter sein. Den Wählern in NRW war nicht wirklich präsent, dass wir mitregieren. Zudem gab es vor der Wahl noch schlechte Presse. Dies hat das Ergebnis gedrückt.“

Zoe Zarmutek

11.06 Uhr - Angela Jung (Grüne), stellv. Bürgermeisterin Siegen, ordnet das Wahlergebnis so ein:
„Das ist ein Wahnsinnsergebnis, ich bin sehr glücklich. Die Umfragen hatten es zwar angedeutet, aber dass es nun so zutrifft, hat mich total geflasht. Wir haben mit einer tollen Spitzenkandidatin einen super Wahlkampf geliefert, auch in Siegen-Wittgenstein. Jede Stimme für die Grünen ist eine für den Klimaschutz und die Unabhängigkeit, das haben viele Menschen begriffen. Das Ergebnis bedeutet eindeutig, dass wir nun auch wieder eine starke Stimme in der Regierung sein sollen.“

Angela Jung

11.04 Uhr - Detlef Rujanski SPD-Fraktionsvorsitzender in Siegen: „Das Ziel, Schwarz-Gelb abzuwählen, ist gelungen. Dennoch: Das Wahlergebnis ist auf Landesebene ein verlorenes. Auch aus lokaler Sicht sind wir nicht zufrieden. Mit Adhemar Molzberger haben wir einen starken Kandidaten gemacht und viel Straßenwahlkampf betrieben. Dass er mit so großem Abstand zurückliegt, ist enttäuschend. Jetzt müssen erst einmal die genauen Zahlen abgewartet werden.“

Detlef Rujanski

11.02 Uhr - Marc Klein, CDU-Fraktionsvorsitzender in Siegen meint: „Das ist für die CDU ein sehr gutes Ergebnis, wir haben uns sogar noch steigern können im Vergleich zur letzten Wahl. Das spricht für eine gute Kampagne und zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren gute Köpfe in der Landesregierung hatten. Die Wahl hat zwei Gewinner hervorgebracht, den Regierungsauftrag hat zunächst die CDU. Jetzt muss mit allen demokratischen Fraktionen gesprochen werden.“

Marc Klein

11 Uhr - Samir Schneider, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 127,ordnet das Wahlergebnis ein: „Im Vergleich zur Landesebene habe ich ein richtig gutes Ergebnis eingefahren, der Abstand zur CDU war hier wesentlich kleiner. Dennoch sende ich natürlich herzliche Glückwunsche an  Anke Fuchs-Dreisbach. Generell ist das Ergebnis auf Landesebene für die SPD sehr enttäuschend. Im Wahlkampf wurde ich auch mit vielen Fragen zum Thema Bundespolitik und Ukraine konfrontiert. Da habe ich schon gemerkt, dass es sehr, sehr schwierig werden würde. Da kann ich mich als Landtagskandidat abstrampeln, wie ich möchte. Generell waren es knapp 400 Veranstaltungen, da muss ich mich auch nochmal bei meiner Familie und allen Unterstützern bedanken.“

Samir Schneider.

10 Uhr - Zwei weitere Kandidaten aus dem Kreis Olpe können sich freuen. 

Diese Kandidaten ziehen über die Landesliste ein

9.26 Uhr - SZ-Redakteur Christian Hoffmann sieht im Kreis Olpe "bayerische Verhältnisse".

Klare Kiste, klare Ansage!

9.13 Uhr - Auch die Stimmen im Kreis Olpe sind ausgezählt. SZ-Redakteur Christian Hoffmann analysiert die Zahlen im Wahlkreis 128.

Handschlag fürs Weitermachen

9.11 Uhr - "Anders als 2017, als der Wechsel für eine neue Erwartungshaltung der Wähler stand, sind die Vorzeichen für diese Legislatur allerdings andere", kommentiert SZ-Redakteur Tim Plachner das Ergebnis der Landtagswahl in den Wahlkreisen 126 und 127.

Wiederwahl in gänzlich anderen Zeiten

9.07 Uhr - Die Stimmen in Siegen-Wittgenstein sind ausgezählt - SZ-Redakteur Tim Plachner analysiert die Wahl in den Wahlkreisen 126 und 127.

Schwarz siegt mit Grünstich

9.05 Uhr - Das Geschehen in Olpe, und das Abschneiden von SPD-Kandidatin Christin-Marie Stamm,, nimmt SZ-Redakteurin Yvonne Clemens in ihrem Kommentar in den Blick.

Mageres Abschneiden

9.03 - Das Ergebnis in der Odebornstadt kommentiert SZ-Redakteur Lars Lenneper.

Siegerin ja, Gewinnerin nein

9.02 - Auch in Bad Berleburg sind die Christdemokraten stärkste Kraft.

CDU bleibt stärkste Kraft in der Odebornstadt

9.01 Uhr - SZ-Redakteur Holger Weber kommentiert das Wahlgeschehen in Bad Laasphe.

KAG allein reicht aber nicht

9 Uhr - Nach einem spannenden Abend und einer recht kurzen Nacht steigen wir wieder in das Geschehen rund um die Landtagswahl in NRW ein - mit Stimmen, Analysen und Ergebnissen. Viel Spaß beim Lesen!

23.20 Uhr - Liebe User, seit den Morgenstunden haben wir Sie über das Geschehen rund um die Landtagswahl in NRW auf dem Laufenden gehalten. Es war ein spannender Sonntag, im Land und der Region. Danke, dass Sie mit dabei waren - vielen Dank für das Interesse! Wir verabschieden uns in den Feierabend und arbeiten morgen an dieser Stelle weitere Stimmen und Infos ein. Gute Nacht!

23.16 Uhr - So lief die Landtagswahl in Bad Laasphe.

Schneider gewinnt in der Heimatstadt

23.13 Uhr - SZ-Redakteur Jan Schäfer ordnet die Landtagswahl-Ergebnisse in Siegen ein.

Heimspiel gewonnen

23.09 Uhr - "Frau Gebauer war der Sargnagel der FDP", findet SZ-Redakteur Andreas Goebel klare Worte mit Blick auf Hilchenbach.

Wind hat sich gedreht

23.02 Uhr - Netphen blieb sich treu und vergab Platz 1 wie schon 2012 und 2017 an die CDU. Das wenig überraschende Resultat kommentiert SZ-Redakteurin Julia Wildemann.

Netphen als schwarze Konstante
Grüne Welle statt gelber Flaute

22.56 Uhr - "CDU und Grüne sind die Gewinner in Neunkirchen", sagt SZ-Redakteur Nico Tielke.

Voll im Landestrend

22.51 Uhr - SZ-Redakteurin Nicole Klappert kommentiert den Ausgang der Wahl in Wilnsdorf

Es grünt so grün

22.49 Uhr - Nach dem starken Ergebnis der Grünen ist die Freude bei Johannes Remmel groß: „Vor fünf Jahren waren wir nach der Wahl noch ein kleines Häufchen Elend, jetzt ist das Ergebnis fast eine Verdreifachung. Bei aller Demut freue ich mich gerade sehr. Das Landesergebnis ist für die gesamte Partei toll. Wir selber sind, auch aufgrund der strukturellen Situation, immer etwas dahinter. Obwohl man die klassische Trennung zwischen Stadt und Land so nicht erkennen kann. Generell bin ich mit meinem Ergebnis aber rundum zufrieden. Denn damit liege ich sogar noch über meinem besten Resultat, das ich 2012 aber auch noch im anderen Wahlkreis eingefahren habe.“

Johannes Remmel (Die Grünen).

22.46 Uhr - Ein geteiltes Bild ergibt sich beim Blick nach Neunkirchen.

SPD in Neunkirchen doppelt abgehängt

22.43 Uhr - Manuela Köninger, Die Grünen-Direktkandidatin: „Ich freue mich, wie alle Grünen in NRW, sehr. Das ist ein Ergebnis, das uns bestätigt, meiner Meinung nach aber nicht überraschend kommt. Es zeigt, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen die Veränderung und eine Ablösung der Regierung wollen. Und jetzt regieren die Grünen mit, an uns geht es nicht mehr vorbei. Und ich bin mir sehr sicher, dass die Menschen das auch genau so wollen. Sowohl Johannes Remmel als auch ich haben ein sehr solides und gutes Ergebnis eingefahren. Wir sind immerhin die Drittplatzierten, das ist sehr ordentlich. Gehofft hat man natürlich schon ein bisschen mehr, aber es bestätigt sich, dass die Menschen auch hier auf dem Land eine Veränderung wollten und sie haben uns das Vertrauen ausgesprochen.“

Manuela Köninger (Die Grünen).

22.42 Uhr - "Die Grünen spielen schon jetzt eine gewichtige Rolle und werden das auch in Zukunft tun.", kommentiert SZ-Redakteur Martin Völkel aus Kreuztal.

Kämpferische Christdemokratin

22.41 Uhr - Wilnsdorf bleibt CDU-Gebiet.

Keine Überraschung in Wilnsdorf

22.40 Uhr - Das sagt Nicole ReschkeSPD-Unterbezirks-vorsitzende, zum Ausgang der Landtagswahl: „Wir haben uns natürlich deutlich mehr versprochen. Wir wollten stärkste Partei im Land werden und haben uns auch hier im Kreis Siegen-Wittgenstein mit beiden Kandidaten sehr viel versprochen. Beide haben stark gekämpft und hatten gute Themen, aber leider hat es nicht gereicht. Gründe zu nennen, ist gerade noch ein bisschen schwierig. Deutlich ist jedoch, dass die Regierung abgestraft wurde. Allerdings nur die FDP, nicht die CDU. Da stellt man sich natürlich schon viele Fragen, warum das so ist. An den Wahlkampfständen haben wir viel Bestätigung bekommen, deshalb müssen wir uns schon anschauen, wieso das Ergebnis jetzt so gelaufen ist.“

Nicole Reschke.

22.38 Uhr - NRW-Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Hendrik Wüst ist am späten Sonntagabend bei der Wahlparty seiner Partei frenetisch empfangen worden. "So sehen Sieger aus, Schalalala", stimmten Parteifreunde an, als Wüst gegen 22.15 Uhr die Bühne in einem großen Zelt an der CDU-Zentrale in Düsseldorf betrat. Mit Wüst auf der Bühne: Unter anderem Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU), Wüsts Ehefrau Katharina und Ex-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Wüst sprach von einem "glasklaren Regierungsauftrag" und gratulierte den "zweiten Gewinnern" des Abends - den Grünen. Wüst betonte erneut, dass eine künftige Koalition Klimaschutz und Arbeitsplätze zusammen bringen müsse.

22.36 Uhr - Bernardo Adhemar Molzberger, SPD-Direktkandidat: „Beide Ergebnisse, auf Landesebene und für mich persönlich, sind enttäuschend. Es ist nicht das, was wir erwartet haben. Wir wollten eigentlich stärkste Kraft werden, das Ziel haben wir verfehlt. Ich persönlich hatte bei den vielen Terminen ein gutes Gefühl, die Stimmung und das Feedback waren gut. Umso enttäuschter bin ich, dass es nicht gereicht hat, ein Direktmandat zu holen. Generell hat der Bundestrend komplett durchgeschlagen, wir sind mit unseren Themen auch überhaupt nicht mehr durchgeschlagen. Es war schwierig zu vermitteln, dass beispielsweise die Ukraine-Problematik in erster Linie auf Bundesebene relevant ist.“ 

Bernardo Adhemar Molzberger, SPD-Direktkandidat.

22.28 Uhr - Jens Kamieth (CDU), 2. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Siegen und seit mehr als einem Jahrzehnt Mitglied des Düsseldorfer Parlaments, gehört zur Gruppe der strahlenden Sieger. Auch in Burbach fährt der CDU-Mann einen ungefährdeten Triumph ein.

Kamieth behält seine Heimatkommune
Kamieth heimst in Burbach ungefährdeten Sieg ein

22.24 Uhr - In Kreuztal hat SPD-Mann Samir Schneider die meisten Erststimmen erhalten.

Samir Schneider gewinnt am Kindelsberg

22.19 Uhr - "Das Ergebnis des Sozialdemokraten ist ordentlich - mehr aber auch nicht", schreibt SZ-Redakteur Martin Völkel zu den Resultaten in Freudenberg.

Überzeugender Vertreter

22.16 Uhr - SZ-Redakteur Nico Tielke kommentiert das Geschehen in Burbach.

(K)ein Heimbonus?

22.15 Uhr - Henning Gronau (SPD), Bürgermeister in Erndtebrück: Mit Blick auf NRW muss man ganz klar registrieren, dass sowohl die CDU und die Grünen ein hervorragendes Ergebnis eingefahren haben. Spannend ist es nun, welche Koalitionsoptionen übrig bleiben. Interessant für uns als Kommune ist sicherlich, dass es auf alle Fälle eine Regierungsumbildung geben wird. Für Erndtebrück sieht das Bild bei den Zweitstimmen relativ ausgeglichen aus. Auch die Kandidaten liegen noch dicht beieinander. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um allen Wahlhelfern herzlich zu danken. 

Bürgermeister Henning Gronau.

22.13 Uhr - Klare Worte findet SZ-Volontär Christian Völkel in seinem Kommentar zum Wahlausgang in Erndtebrück.

Restlos enttäuschte FDP

22.12 Uhr - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat nach seinem Sieg bei der NRW-Landtagswahl seinem Vorgänger Armin Laschet (CDU) gedankt. Wüst traf Laschet bei der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag am Sonntagabend und sagte in einer Ansprache: "Ich freue mich sehr, dass Armin hier ist. Lieber Armin, das ist nur möglich gewesen, weil Du Ende Oktober den Weg frei gemacht hast, in einer so freundschaftlichen Art und Weise."

22.10 Uhr - Andreas Weigel von der FDP ist "schon ein bisschen enttäuscht über das Ergebnis. Wir haben schon ein bisschen resümiert, dass die Stimmung an den Ständen wesentlich besser war. Wir haben aktuell sehr viele Eintritte in die FDP, wir sind so mitgliederstark, wie wir es in den 14 Jahren, in denen ich dabei bin, noch nie waren, und das macht einen im ersten Moment schon ein wenig ratlos. Jetzt müssen wir in den nächsten Tagen schauen, woran es möglicherweise gelegen hat, was Gründe für dieses Ergebnis sind und was auch die Parteispitze macht. Wir werden das mit der Ernsthaftigkeit der Lage analysieren müssen.“

Andreas Weigel, FDP.

22.08 Uhr - Samir Schneider punktet in Erndtebrück.

Schneider macht in Erndtebrück 181 Stimmen auf Fuchs-Dreisbach gut

22.07 Uhr - Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg: "Das Wahlergebnis hat mich doch in einer Weise sehr überrascht. Die CDU hat derartige Gewinne eingefahren, das freut mich sehr. Die FDP befindet sich auf einem massiven Schrumpfkurs. Das überrascht mich überhaupt nicht. Das liegt an der energetischen Fehlleistung der Partei. Ich habe das in meinem Leserbrief deutlich formuliert. Kutschaty hat sich gut gehalten. Ich finde ihn sympathisch. Er hatte aber gegen Wüst keine Chance. Man ist erstaunt, welche landespolitische Bedeutung sich die Grünen erarbeitet haben. Ich hoffe aber, dass in NRW die richtige Energiepolitik durchgesetzt wird. Und für uns als Windkraftinvestoren bleibt die Hoffnung Richtung CDU-Regierung, dass die 1000-Meter-Regelung schnell abgeschafft wird."

Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg aus Bad Laasphe.

     
22.04 Uhr - Erneut ein durchaus beachtliches Ergebnis erzielte CDU-Direktkandidat Jochen Ritter in seiner Heimatstadt Olpe.

Ritter bleibt in Olpe knapp unter Ergebnis von 2017

22.03 Uhr - Interviews, Fotos, spannende Einblicke - all das findet ihr auch zu später Stunde auf dem Insta-Kanal der Siegener Zeitung. Unser Social-Media-Team stellt dort ein tolles und informatives Programm zusammen.

21.52 Uhr - Der Schock bei Carsten Weiand von der FDP sitzt tief: „Ich bin irgendwo recht geschockt. Wir haben damit gerechnet, dass wir Stimmen verlieren, aber dass wir eine solche Menge verlieren und nur noch mit Hängen und Würgen über der Fünf-Prozent-Hürde liegen, das hätte ich nie im Leben gedacht. Ich bin der Meinung, dass wir in den vergangenen Jahren einen ordentlichen Job im Land gemacht haben. Dass wir so sehr vom Wähler das Vertrauen entzogen bekommen haben, das ist für mich schwierig zu begreifen. Mir fehlen auch ein bisschen die Worte, wir werden uns in den kommenden Tagen Gedanken darüber machen müssen."

Carsten Weiand (FDP).

21.47 Uhr - Deutliches Ergebnis in Freudenberg.

Jens Kamieth lässt in Freudenberg überhaupt nichts anbrennen

21.44 Uhr - CDU-Kreisvorsitzender Volkmar Klein freut sich über das Abschneiden von Anke Fuchs-Dreisbach und Jens Kamieth: "Es zeigt sich, dass Hendrik Wüst wirklich anerkannter Ministerpräsident ist. Das freut mich sehr, er hat das ja auch gut gemacht. Hier bei uns haben die Leute offensichtlich die Erkenntnis, dass beide amtierenden Abgeordnete die Region sehr stark vertreten haben. Deswegen freue ich mich als Kreisvorsitzender natürlich sehr über die guten Ergebnisse für unsere Kandidaten. Auf Landesebene sehe ich einen ganz eindeutigen Regierungsauftrag. Wir haben unser Ergebnis deutlich verbessert, die SPD ist weiter abgestürzt. Das ist ein klarer Auftrag an die stärkste Fraktion."

21.36 Uhr - Und auch Anke Fuchs-Dreisbach steht der SZ-Redaktion Rede und Antwort: „Ich bin total überrascht von diesem Ergebnis und freue mich natürlich umso mehr. Wir haben ganz viele Themen, die nun vor uns liegen. Ich bin ja im Gesundheitsausschuss tätig, da haben wir einiges vor. Stichwort unter anderem Krankenhausplan sowie die medizinische und pflegerische Versorgung. Das steht zu Beginn auf dem Programm. Den Abend werde ich aber erstmal in der CDU-Geschäftsstelle verbringen und anschließend wartet mein Familie zu Hause auf mich – ich habe ja einige Geschwister, dort geht es dann heute Abend weiter für mich.“

Strahlende Gesichter: Jens Kamieth und Anke Fuchs-Dreisbach.

21.34 Uhr - Jens Kamieth äußert sich zur Wahl: „Mit der Deutlichkeit habe ich nicht gerechnet. Mir war klar, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden würde. Ich war davon ausgegangen, dass es mit zwei oder drei Prozent Unterschied ausgehen würde. Ich hatte schon den Eindruck, dass ich die Nasenspitze vorne liege, aber damit habe ich nicht gerechnet. Generell hatten wir es mit einem schwierigen Umfeld zu tun. Angesichts der Situation in der Ukraine war es schwierig, mit landespolitischen Themen durchzudringen. Dennoch hat das Team geschlossen hinter mir gestanden, unsere Werbelinie und die gesamte Performance waren gut. Wir haben guten und erfolgreichen Wahlkampf gemacht.“

21.24 Uhr - Das ist ein erschreckender Wert.

Sehr niedrige Wahlbeteiligung bei NRW-Landtagswahl absehbar

21.29 Uhr - In Hilchenbach erbeuten die Schwarzen so manchen roten Wimpel.

Hilchenbachs neue Farbenlehre

21.08 Uhr - Jens Kamieth stellt sich den Fragen der SZ-Redaktion.

Jens Kamieth stellt sich den Fragen der SZ-Redaktion.

21.05 Uhr - "Ich lebe nicht in Moskau, sondern in Siegen und durfte Sonntag mein Kreuzchen machen. Dafür bin ich dankbar", schreibt SZ-Redakteur Andreas Goebel.

Wenn du keine Wahl hast

21.02 Uhr - SZ-Redakteur Holger Böhler kommentiert das Wahlergebnis in der Gemeinde Wenden.

Kein Ruhekissen

21.01 Uhr - Während die Partei CDU in der Gemeinde Wenden zulegte, musste ihr Direktkandidat, CDU-Kreisvorsitzender Jochen Ritter, Stimmenverluste verkraften.

Wenden wieder CDU-Hochburg

20.58 Uhr - Markus Killer, Fraktionsvorsitzender der CDU Erndtebrück: Wenn sich das Ergebnis so bestätigt, ist das sicherlich ein Resultat, was man sich erträumt hat. Es wäre ein Hammer angesichts all derer Geschichten, die die roten Kandidaten rund um Herrn Schneider zur Abschaffung und zur Änderung des KAG erzählt haben. Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass bei einem Sieg in beiden Wahlkreisen deutlich wird, dass der Wähler mehr braucht als ein Thema, um überzeugt zu  werden. Das ist besser für Siegen-Wittgenstein und besser für NRW. 

Markus Killer.

20.55 Uhr - Dass unsere Demokratie funktioniert , dafür braucht es viele engagierte Menschen.

So sehr wachsen einem die Wahllokale ans Herz

20.57 Uhr - Blumen für Jens Kamieth und Anke Fuchs-Dreisbach.

Blumen für Anke Fuchs-Dreisbach und Jens Kamieth.

20.40 Uhr - Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden äußert sich zum Wahlergebnis: "Dass die FDP um den Einzug kämpfen musste, überrascht mich schon. Die AfD steht mit Verlusten da. Was herausragt, ist das starke Ergebnis der Grünen, wobei man das aber in der Fläche nicht unbedingt sieht. In Bad Laasphe zum Beispiel spielen die Grünen im Ergebnis der Landtagswahl keine Rolle. Die Grünen sind gut beraten, den Bogen nicht zu überspannen und weiter ihre solide Politik zu betreiben. Ich glaube, dass die Partei zurzeit bundespolitisch punktet. Und was die CDU anbetrifft, die hat eindeutig den Regierungsauftrag erhalten und muss sich jetzt auf die Suche nach Partner begeben. Rot-Grün reicht rechnerisch jedenfalls nicht aus."

Dirk Terlinden

20.21 Uhr - Wie zuvor schon bei der Wahl im Saarland und in Schleswig-Holstein hat jetzt auch in Nordrhein-Westfalen das Ansehen der Spitzenkandidaten die Unterschied ausgemacht. Aber nicht nur, wie die Forschungsgruppe Wahlen ermittelt hat.

NRW-CDU profitiert vom Kandidaten und ihrem Ansehen

20.15 Uhr -  Der Politologe Stefan Marschall erwartet in Nordrhein-Westfalen Gespräche über die Bildung einer schwarz-grünen Regierung. "Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass der Ministerpräsident und damit die CDU, der Wahlgewinner, die Chance hat, hier zu sondieren und eine Koalition auf den Weg zu bringen", sagte Marschall am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. "Und wenn das dann nicht funktioniert, dann sind natürlich andere Optionen im Spiel, aber das sind keine gleichberechtigten Optionen, die jetzt hier im Raum stehen. Die SPD hat das schlechteste Ergebnis aller Zeiten eingefahren in NRW, und es ist sehr schwer, daraus einen Regierungsauftrag herauszulesen."

20.08 Uhr - Die ersten Stimmbezirke sind komplett ausgezählt. Im Artikel, den wir regelmäßig ergänzen, halten wir euch über die Ergebnisse vor Ort auf dem Laufenden!

So hat die Region gewählt

20.06 Uhr - SZ-Volontär Julian Kaiser auf Stimmenfang bei der FDP.

SZ-Volontär Julian Kaiser auf Stimmenfang bei der FDP.

19.44 Uhr - "Schwarz-Grün hat den klaren Regierungsauftrag erhalten", kommentiert SZ-Redakteur Christian Hoffmann.

Absturz mit Ansage - Abschied von Schwarz-Gelb in NRW

19.37 Uhr - Rund zwei Drittel der Stimmen in den Wahlkreisen 126 und 127 sind ausgezählt. Mehr und mehr zeichnet sich ab, dass sowohl Jens Kamieth (CDU) als auch Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) ihr Landtagsmandat werden behalten können. Beide liegen mittlerweile komfortabel vor ihren Herausforderern.

19.31 Uhr - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will nach der NRW-Landtagswahl mit allen demokratischen Parteien über eine mögliche Regierungsbildung reden. "Ich werde mit allen Vertretern demokratischer Parteien, die jetzt in den Landtag gewählt worden sind, das Gespräch suchen", sagte Wüst. "Wir werden eine verlässliche, eine stabile Regierung bilden, die Antworten auf die Fragen dieser Zeit gibt."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU als eindeutigen Wahlsieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.
  • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU als eindeutigen Wahlsieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.
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19.22 Uhr - Für Ministerpräsident Hendrik Wüst ist es ein Erfolg, für SPD und FDP eine Enttäuschung: Die Wahl im einwohnerstärksten Bundesland galt als erster großer Stimmungstest seit der Bundestagswahl. Und sie birgt einige Überraschungen - auch für die Regierungspartner in Berlin.

CDU und Grüne Gewinner der NRW-Landtagswahl

19.12 Uhr - Blick nach Wilnsdorf: Drei von 18 Ergebnissen ausgezählt, in der Wielandgemeinde stehen die Zeichen auf „Grün“: Bei der Landtagswahl 2017 dümpelte die Partei noch im 4-Prozent-Bereich, mit derzeit 15, 02 Prozent für Johannes Remmel und 15,00 Prozent bei den Zweitstimmen bauen sie ihre Position mehr als deutlich aus. Anke Fuchs-Dreisbach von den Christdemokraten führt in der traditionellen CDU-Kommune mit 35,34 Prozent vor Samir Schneider (SPD) mit 31,25 Prozent. Ähnliches Bild bei den Zweitstimmen: Hier liegt die CDU mit 36,19 Prozent vor der SPD mit 28,33 Prozent. Ordentlich Federn lässt die FDP im Vergleich zu 2017 sowohl bei den Erststimmen (6,13; 2017: 9,8 Prozent ) als auch bei den Zweitstimmen (5,95; 2017: 12,8 Prozent). Für Christian Zaum von der AfD stimmten 7,57 Prozent der Wähler, fast gleichauf die AfD bei den Zweitstimmen mit 7, 86 Prozent und verzeichnet damit im Vergleich zu 2017 leichte Einbußen (7,3 Prozent / 8,2 Prozent).

19.06 Uhr - Der AfD-Chef Tino Chrupalla sieht einigen Diskussionsbedarf in seiner Partei. „Wir sind erstmal zufrieden, dass es aller Voraussicht nach doch reicht, dass wir einziehen werden“, sagte er am Sonntag im ZDF nach der Veröffentlichung der Prognosen. Gleichwohl sei die Partei natürlich „in Gänze nicht zufrieden“. „Da werden wir uns die nächsten Tage natürlich auch unterhalten müssen, inwieweit wir dann doch eine Initiative West auch hier brauchen.“

19.02 Uhr - Die SPD in Nordrhein-Westfalen steht trotz ihrer Wahlniederlage nach Worten von Spitzenkandidat Thomas Kutschaty bereit für Koalitionsgespräche. "Wir werden uns die Ergebnisse in Ruhe angucken und gelassen bleiben", sagte Kutschaty in Düsseldorf vor seinen Anhängern. "Es gibt überhaupt keinen Grund, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken", so der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. "Wir werden uns Gesprächen nicht verschließen."

18.56 Uhr
 - NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich erfreut über das Abschneiden der CDU geäußert. "Das geht jetzt wie folgt: Erstmal wird festgestellt: Wer ist der Sieger? Dann muss der Sieger - und das wird Hendrik Wüst sein - mit den anderen demokratischen Parteien, also ohne AfD, reden. Und dann gucken wir: Mit wem kommen wir in der Sache gut klar?"

18.55 Uhr - Spitzenkandidat Thomas Kutschaty hat eingeräumt, dass die SPD ihr Wahlziel, bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen stärkste Partei zu werden, verfehlt hat. "Wir wollten stärkste Partei werden. Das ist uns nicht gelungen", sagte Kutschaty. Das Ergebnis sei leider nicht so hoch wie sich das die NRW-SPD vorgestellt habe. Aber das Ziel, dass die schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit mehr besitze, sei erreicht worden. Kutschaty gratulierte CDU und Grünen zu ihren voraussichtlichen Zugewinnen.

Thomas Kutschaty (SPD).

18.52 Uhr - Für euch vor Ort: Im Lyz angekommen verfolgen wir die ersten Hochrechnungen und warten auf die Kandidaten.

Das Team der Siegener Zeitung im Lyz.

18.50 Uhr - Blick in das Kreishaus in Olpe.

Blick ins Kreishaus Olpe.

18.49 Uhr -  Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat von einem "unschönen" Ergebnis für seine Partei gesprochen. Er plädierte dafür, dass zunächst CDU und Grüne miteinander ein mögliches Regierungsbündnis ausloten. "Wir haben diese Wahl verloren. Union und Grüne haben gewonnen, die müssen daher auch zuerst die Gespräche führen. Alles andere kommt danach", sagte der Minister am Sonntagabend in der ARD. Zunächst müssten die Wahlsieger miteinander verhandeln. "Vielleicht reicht es ja noch ganz knapp für Rot-Grün", fügte er hinzu. "Aber das ist jetzt nicht der Moment, wo wir darüber spekulieren, was wir schon wieder für Regierungen bilden." Erstmal müsse man die Niederlage akzeptieren.

18.48 Uhr - Der AfD-Landesvorsitzende Martin Vincentz hat sich zufrieden zum Abschneiden seiner Partei bei der NRW-Landtagswahl geäußert. Die AfD habe bewiesen, dass sie "keine Eintagsfliege" sei, sagte Vincentz am Sonntagabend. "Wir haben ein Stammwählerklientel, das wir auch jetzt wieder mobilisieren konnten."

18.44 Uhr - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU als eindeutigen Wahlsieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und will die nächste Regierung führen. "Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat diese Wahl klar gewonnen", sagte Wüst am Sonntagabend. "Die Menschen haben uns ganz klar zur stärksten Kraft gemacht. Das ist der Auftrag, eine künftige Regierung zu bilden und zu führen."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU als eindeutigen Wahlsieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.
  • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU als eindeutigen Wahlsieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.
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18.33 Uhr
 - FDP-Bundesvize Johannes Vogel hat sich enttäuscht von dem Ergebnis seiner Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gezeigt. "Das ist eine schwere Niederlage, und das schmerzt", sagte Vogel am Sonntag in der ARD. "Da muss man einfach anerkennen, dass das kein guter Abend für uns ist." Schuldzuweisungen - etwa in Richtung von Spitzenkandidat Joachim Stamp - wollte Johannes Vogel nicht vornehmen. "Man gewinnt als Team, und man verliert auch als Team", sagte der FDP-Politiker. Man werde sich intern in Ruhe ansehen, was man beim nächsten Mal anders machen könne. Für die Bundes-FDP, die Teil der regierenden Ampelkoalition ist, zog Vogel einen klaren Schluss aus dem Landtagswahlergebnis: "Wir sollten auf keinen Fall weniger mutig werden", sagte er.

18.31 Uhr - Die Grünen-Spitzenkandidatin Mona Neubaur hat von einem großen "Vertrauensvorschuss" für ihre Partei gesprochen. "Das ist ein riesiger, riesiger Auftrag an uns, aus diesem Vertrauensvorschuss jetzt weiter hart zu arbeiten und in einer nächsten Landesregierung endlich eine Politik auf Höhe der Zeit zu machen", sagte sie kurz nach Veröffentlichung der ersten Wahl-Prognosen, aus denen sich ein Rekordergebnis für die Grünen in NRW abzeichnete. "Für diesen Vertrauensvorschuss haben wir viel, haben wir hart gearbeitet", sagte Neubaur. Man habe gemerkt, dass die Leistung der Grünen-Vertreter in der Bundesregierung auch den Grünen in NRW zugetraut werde, sagte sie.

18.26 Uhr - Die ersten Eindrücke aus dem Lyz in Siegen. Großer Frust bei der FDP.

Die FDP-Anhänger um Carsten Weiand (rechts) sind entsetzt.

18.22 Uhr - Die Politische Geschäftsführerin der Bundes-Grünen, Emily Büning, hat den Erfolg ihrer Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bejubelt. "Was für ein Erfolg - eine Woche nach dem historisch besten Wahlergebnis in Schleswig-Holstein jetzt auch im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW", schrieb Büning am Sonntag auf Twitter. "Das zeigt, die Menschen wollen, dass wir Grüne regieren." Sie gratulierte Spitzenkandidatin Mona Neubaur und allen Wahlkämpfern und Wahlkämpferinnen.

18.21 Uhr - SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat  dafür geworben, die Chancen zur Bildung einer rot-grünen Landesregierung auszuloten. "Natürlich darf auch der Zweitplatzierte Verhandlungen über eine Regierung führen", sagte er am Abend in der ARD. Die bisherige schwarz-gelbe Landesregierung sei klar abgewählt worden. Zu einer möglichen rot-grünen Koalition sagte Kühnert: "Es ist kein Geheimnis, dass das eine Koalition ist, die uns in der SPD auch sehr gut gefällt. Und wenn es die Möglichkeit dafür gibt, dann wird wie immer in der Demokratie entscheiden, wer eine Mehrheit im Landtag hinter sich versammeln kann und dafür sollte dann auch verhandelt werden."

18.20 Uhr - Unionsfraktionsvize Jens Spahn sieht die CDU und die Grünen als klare Sieger der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die SPD dagegen habe ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren, sagte Spahn am Sonntag in der ARD. "Ich denke, das wird die Ausgangslage für die Gespräche in den nächsten Tagen sein." Wer bei einem solchen Ergebnis Regierungsansprüche stelle, "dem ist nicht zu helfen", sagte Spahn in Richtung der SPD.

18.17 Uhr - Mit riesigem Jubel und minutenlangem Applaus haben zahlreiche Anhänger der CDU Nordrhein-Westfalen am Sonntagabend auf die ersten Prognosezahlen für den Ausgang der Landtagswahl reagiert. Nach den 18-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF lag die CDU mit 35 Prozent deutlich vor der SPD (27,5). Der Hof der CDU-Landesgeschäftsstelle war prall gefüllt. Viele Christdemokraten jubelten und fielen sich um den Hals als die Zahlen verkündet wurden. Spitzenkandidat und Ministerpräsident Hendrik Wüst blieb zunächst in seinem Büro, wollte sich aber in der CDU-Zentrale äußern. Bei vollen Bierfässern und Mettbrötchen feierten die CDU-Anhänger bei strahlendem Sonnenschein das starke Abschneiden. Zahlreiche Landesminister - darunter Innenminister Herbert Reul, Justizminister Peter Biesenbach, Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Verkehrsministerin Ina Brandes - feierten mit.

18.16 Uhr - Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien sieht im Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen einen klaren Regierungsauftrag für die CDU. "Die CDU ist klar stärkste Kraft, damit geht klar ein Regierungsauftrag für die CDU einher", sagte sie am Sonntag im ZDF nach der Veröffentlichung der Prognosen. Prien gratulierte auch den Grünen zu ihrem Ergebnis. "Auch die sind zweifelsohne Wahlsieger des heutigen Abends." Die CDU werde nun Gespräche für eine Koalition suchen. Sie sei "raus aus dem Tal der Tränen".

18.02 Uhr - Christian Hoffmann, Mitglied der SZ-Chefredaktion, gibt exklusiv seine Prognose zur Landtagswahl ab.

18.01 Uhr - SZ-Chefredakteur Markus Vogt gibt exklusiv seine Prognose zur Landtagswahl ab.

18 Uhr - Die erste Prognose: Die CDU liegt klar vor der SPD, die Grünen gewinnen massiv dazu - und die FDP erleidet deutliche Verluste.

Landtagswahl NRW: CDU nach erster Prognose deutlich vor SPD

17.42 Uhr - Bei der Landtagswahl könnte nach Absicht von Landesjustizminister Peter Biesenbach (CDU) auch der Zweitplatzierte eine Koalition ausloten und eine Regierung bilden. "Ich halte das für etwas Legitimes in der Demokratie", sagte Biesenbach. "Alle Parteien, die im Landtag vertreten sind, haben das Recht, eine Koalition zu bilden", sagte der Jurist. "Mehrheiten zählen, und wenn Mehrheiten gebildet werden, dann halte ich das für legitim." Das einzige Recht, das die Partei mit den meisten Stimmen habe, sei den Landtagspräsidenten zu stellen. "Weitere Ansprüche sehe ich nicht."

17.25 Uhr - Kurz vor Schließung der Wahllokale hat sich bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen eine etwas geringere Wahlbeteiligung angedeutet. Bis 16 Uhr lag sie am Sonntag in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten im Durchschnitt bei 53,35 Prozent, wie Landeswahlleiter Wolfgang Schellen mitteilte. Er wertete das als "mäßige Wahlbeteiligung". Bei der Landtagswahl 2017 habe sie zu diesem Zeitpunkt bei rund 59 Prozent gelegen. Die Wahllokale sind seit 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die erste Prognose zum Wahlausgang wird unmittelbar danach erwartet. Rund 13 Millionen Menschen sind im bevölkerungsreichsten Bundesland wahlberechtigt. In letzten Meinungsumfragen zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst und der SPD mit Spitzenkandidat Thomas Kutschaty ab.

17.11 Uhr - Der Endspurt in den Wahllokalen läuft, um 18 Uhr ist Schluss.

16.46 Uhr - Kleine Kuriositäten am Rande: Autogrammkarten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty (SPD) waren am Sonntag zum Setpreis von 9,99 Euro bei Ebay zu bekommen. Eine einzelne Autogrammkarte von Wüst gab es bei einem anderen Anbieter für nur einen Euro. Zum Vergleich: Auch ein Autogramm von Wüsts Vorgänger Armin Laschet bekommt man im Internet ab einem Euro. Vor-Vorgängerin Hannelore Kraft (SPD) kostet 2,99 Euro.

16.43 Uhr - Wir sind für euch in der Region unterwegs und auf Stimmenfang: SZ-Volontärin Sarah Groos im Gespräch mit Manu Köninger, Direktkandidatin der Grünen.

16.33 Uhr - Erstwähler im Fokus:  Bei vielen Jugendlichen steigt die Euphorie, endlich mitentscheiden zu können. Anderen ist das alles egal.

Die SZ im Gespräch mit Erstwählern

16.27 Uhr -  In Düsseldorfer Wahlkabinen hat das zuständige Amt Anleitungszettel mit dem Titel "Falten des Stimmzettels" angebracht. Darauf zu lesen: "Falten Sie Ihren Stimmzettel in der Wahlkabine bitte in der Weise, dass Ihre Stimmabgabe nicht sichtbar ist - das heißt, mit der beschrifteten Seite innen!" Ob die Anleitungen wegen des Fehlers von Armin Laschet bei der letzten Bundestagswahl aufgehangen wurden, blieb zunächst unklar - eine Antwort der Stadt stand am Nachmittag aus. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Herbst hatte der frühere CDU-Kanzlerkandidat und Ex-NRW-Ministerpräsident Armin Laschet seinen Stimmzettel nicht korrekt zusammengefaltet

16.24 Uhr - Wir blicken auf die Ausgangslage der NRW-Landtagswahl: Derzeit sind fünf Fraktionen im Landtag vertreten. 2017 waren aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten insgesamt 199 Abgeordnete in den Landtag eingezogen. Eine CDU/FDP-Koalition löste die rot-grüne Koalition ab und hat eine Mehrheit von nur einer Stimme. Die CDU gewann die Wahl 2017 mit 33 Prozent vor der SPD, die auf 31,2 Prozent kam. Die FDP erreichte mit 12,6 Prozent den dritten Platz – gefolgt von der AfD, die mit 7,4 Prozent erstmals in den Landtag einzog. Die Grünen stürzten 2017 auf 6,4 Prozent ab. Bei der AfD haben mittlerweile drei Abgeordnete die Fraktion verlassen und sind fraktionslos.

16.22 Uhr - Auch die Bundespolitik geht in NRW wählen. Friedrich Merz meldet sich per Twitter zu Wort.

16.21 Uhr - NRW-Landtagswahl bei Kaiserwetter: Ein Blick aus dem Siegerland nach Düsseldorf.

Die Blicke der Republik richten sich heute auf Düsseldorf: Hier, im Bild der Rheinturm und der Landtag, ist das Wetter wie im gesamten Land prächtig.
  • Die Blicke der Republik richten sich heute auf Düsseldorf: Hier, im Bild der Rheinturm und der Landtag, ist das Wetter wie im gesamten Land prächtig.
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16.17 Uhr - Mögliche Koalitionen: Eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition gilt als unwahrscheinlich. Für die nächste Landesregierung gäbe es aber mehrere Optionen. Rechnerisch möglich wäre neben einer eher unbeliebten großen Koalition aus CDU und SPD ein schwarz-grünes Bündnis, ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Die SPD könnte zudem wie im Bund eine Ampel-Koalition mit Grünen und FDP bilden. Wüst würde gern Schwarz-Gelb fortsetzen, die FDP hält sich jedoch, wie auch die Grünen, alle Optionen offen. Kutschaty kann sich eine Ampel-Koalition wie im Bund vorstellen.

15.40 Uhr -  Manuela Köninger von den Grünen hat im Dorfgemeinschaftshaus in Wiederstein ihre Stimme abgegeben.

Manuela Köninger

15.30 Uhr - In der Gosenbacher Schule machen die Wähler - jedenfalls die, die wollen - nicht nur zwei Kreuzchen: Hier steht seit heute Morgen und bis zum Schluss Manuela Schneider und fragt jeden, der das Wahllokal 243 verlässt: "Darf ich Sie bitten, Ihre Stimme nochmal abzugeben? Das sind nur fünf Kreuzchen, das geht ganz flott". Die Mitarbeiterin von "infratest dimap" gibt die Ergebnisse der Befragung telefonisch weiter, die in die Hochrechnung der ARD mit einfließen. Warum ausgerechnet Gosenbach dafür ausgewählt wurde, kann die freundliche Frau Schneider auch nicht sagen. Die meisten Reaktionen hier fallen positiv aus, die Alterstruktur an diesem Wahltag sei relativ hoch, stellt sie fest. Um 15 Uhr hat Manuela Schneider 60 Stimmen beisammen, "ich hoffe, da kommen noch einige dazu". 

Günter Bäumer machte mit bei der Umfrage von "infratest dimap" - und somit fließt auch seine Stimme in einen der bunten Balken ein, die heute Abend am Bildschirm zu sehen sind.
  • Günter Bäumer machte mit bei der Umfrage von "infratest dimap" - und somit fließt auch seine Stimme in einen der bunten Balken ein, die heute Abend am Bildschirm zu sehen sind.
  • Foto: Nicole Klappert
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15.09 Uhr - 
Ein Wahlvorstand sitzt in der Sonne. Das gibt es im kleinsten Wahllokal Bad Berleburgs in Stünzel. Hier wird im Dienstzimmer der Ortsvorsteherin gewählt.

Der Wahlvorstand in Stünzel sitzt in der Sonne.
  • Der Wahlvorstand in Stünzel sitzt in der Sonne.
  • Foto: Guido Schneider
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15.07 Uhr  - In Stünzel, dem kleinsten Stadtteil von Bad Berleburg, hängt der Musterstimmzettel mit wichtigen Informationen hängt an der historischen Stalltür

Der Musterstimmzettel mit wichtigen Informationen hängt an der historischen Stalltür in Stünzel.
  • Der Musterstimmzettel mit wichtigen Informationen hängt an der historischen Stalltür in Stünzel.
  • Foto: Guido Schneider
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14.51 Uhr - Katherina Bachmann im Wahllokal im Alten Lyzeum in Olpe mit Michael Röcher vom Forschungsinstitut „Infratest dimap“. Für Prognosen, über die beim Rundfunkverbund ARD berichtet wird, können Freiwillige hier zusätzliche Informationen rund um die Wahl abgeben.

Katherina Bachmann im Wahllokal im Alten Lyzeum in Olpe mit Michael Röcher vom Forschungsinstitut „Infratest dimap“.
  • Katherina Bachmann im Wahllokal im Alten Lyzeum in Olpe mit Michael Röcher vom Forschungsinstitut „Infratest dimap“.
  • Foto: Kai Osthoff
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14.46 Uhr - Im Wendener Rathaus herrschte am Morgen der Landtagswahl alles andere als reger Andrang. Auch hier vermuten die Wahlhelfer sowie Bastian Dröge, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste der Gemeinde Wenden (r.), dass viele Wähler den Urnengang mit einem Spaziergang oder anderen Unternehmungen bei dem herrlichen Wetter verbinden. Am frühen Nachmittag bahnten sich dann auch mehr Bürgerinnen und Bürger den Weg in die Wahllokale im Wendener Land.

Die Wahlhelfer im Wendener Rathaus mit Bastian Dröge, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste der Gemeinde Wenden (r.).
  • Die Wahlhelfer im Wendener Rathaus mit Bastian Dröge, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste der Gemeinde Wenden (r.).
  • Foto: Holger Böhler
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14.44 Uhr - "Relativ ruhig" ist es derzeit im Wahllokal im Feuerwehrgerätehaus Achenbach, das, so vermeldet der Wahlvorstand, liege aber auch daran, dass ein Drittel der Wähler per Briefwahl ihre Kreuzchen abgegeben haben. Zudem monieren die sechs Herren augenzwinkernd die "erstaunlich schlechte Frauenquote" im Helferteam.

Im Wahllokal im Feuerwehrhaus Achenbach ist es derzeit "relativ ruhig",
  • Im Wahllokal im Feuerwehrhaus Achenbach ist es derzeit "relativ ruhig",
  • Foto: Nicole Klappert
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14.35 Uhr - Schreck im Wahllokal Georg-Heimann-Halle in Netphen: Da eine Wahlhelferin ausfiel, musste sehr kurzfristig ein Ersatz gesucht werden. Der Aufruf über ein soziales Netzwerk fruchtete - eine junge Bürgerin ließ spontan Sonne Sonne sein, meldete sich freiwillig und "schiebt" nun bis heute Abend Dienst in der Keilerkommune.

Im Wahllokal Georg-Heimann-Halle musste sehr kurzfristig ein Ersatz für eine Wahlhelferin gesucht werden.
  • Im Wahllokal Georg-Heimann-Halle musste sehr kurzfristig ein Ersatz für eine Wahlhelferin gesucht werden.
  • Foto: Kreis Siegen-Wittgenstein
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14.28 Uhr - Jens Freudenberg, Torsten Klotz und Philipp Stötzel besetzen als Wahlhelfer die "Mittagsschicht" im Wahllokal in Helberhausen.

Jens Freudenberg, Torsten Klotz und Philipp Stötzel (v.l.) besetzen als Wahlhelfer die "Mittagsschicht" im Wahllokal in Helberhausen.
  • Jens Freudenberg, Torsten Klotz und Philipp Stötzel (v.l.) besetzen als Wahlhelfer die "Mittagsschicht" im Wahllokal in Helberhausen.
  • Foto: Christian Schwermer
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14.15 Uhr - Als letzter der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten hat auch Joachim Stamp am Sonntag seine Stimme für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgegeben. Der FDP-Politiker und Familienminister kam am Mittag mit seiner Frau Barbie Haller zur Wahlurne in der Schlossbachschule im Stadtteil Röttgen seiner Heimatstadt Bonn.

Joachim Stamp, FDP-Vorsitzender von Nordrhein-Westfalen, gibt im Stadtteil Röttgen seine Stimme für die Landtagswahl ab.
  • Joachim Stamp, FDP-Vorsitzender von Nordrhein-Westfalen, gibt im Stadtteil Röttgen seine Stimme für die Landtagswahl ab.
  • Foto: dpa
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Zuvor hatten bereits SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty in Essen, CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst in Rhede und Mona Neubaur von Bündnis 90/Die Grünen in Düsseldorf gewählt. AfD-Spitzenkandidat Markus Wagner hatte schon per Briefwahl sein Kreuzchen gemacht.

14.05 Uhr - Armin Gräf und Krystyna Marzena aus Wiederstein verbinden das Wählen heute mit einer netten Fahrradtour. „Auch bei dem schönen Wetter ist das Wählen ein Muss “, finden beide.

Armin Gräf und Krystyna Marzena verbinden das Wählen mit einer Fahrradtour.
  • Armin Gräf und Krystyna Marzena verbinden das Wählen mit einer Fahrradtour.
  • Foto: Sarah Groos
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14 Uhr - Im Dorfgemeinschaftshaus in Wiederstein (Neunkirchen) ist jetzt zur Mittagszeit wenig los. Kein Wunder, denn die Sonne zeigt sich heute am Wahl-Sonntag von ihrer besten Seite. Dennoch wurde laut Wahlhelfern heute morgen schon fleißig gewählt.

Trotz gutem Wetter wird am Sonntag fleißig gewählt.
  • Trotz gutem Wetter wird am Sonntag fleißig gewählt.
  • Foto: Sarah Groos
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13.58 Uhr - Überraschung im Wahllokal in der Banfetalschule in Banfe: Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden kommt mit einem Präsent vorbei. Das übergibt er dem ältesten Wahlhelfer in der Runde. Erhard Schmidt übt dieses Amt seit sage und schreibe 1968 aus. Insgesamt soll er an über 60 Wahlen in Banfe teilgenommen haben. Dafür hat er auf jeden Fall ein Dankeschön verdient.

Erhard Schmidt erhielt ein Präsent von Bürgermeister Dirk Terlinden.
  • Erhard Schmidt erhielt ein Präsent von Bürgermeister Dirk Terlinden.
  • Foto: Holger Weber
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13.46 Uhr - Pause im Homeoffice: Auch für uns Redakteurinnen und Redakteure ist so ein Wahlsonntag stets ein spannender Tag.

Pause im Homeoffice.
  • Pause im Homeoffice.
  • Foto: Christian Schwermer
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13.31 Uhr - Im Wahllokal in Helberhausen wird um das Tragen einer Schutzmaske gebeten.

So sieht das Wahllokal in Helberhausen von außen aus.
  • So sieht das Wahllokal in Helberhausen von außen aus.
  • Foto: Christian Schwermer
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13.12 Uhr - Die Beteiligung an der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen lag am Sonntag um 12 Uhr in acht ausgewählten Kreisen und Städten bei etwa 36 Prozent. Das teilte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen aufgrund von Stichproben in den Kreisen Düren und Gütersloh, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim an der Ruhr mit.

Bei der Landtagswahl 2017 seien bis 12 Uhr etwa 34 Prozent zur Wahl gegangen oder hätten an der Briefwahl teilgenommen. Damit sei die Beteiligung an der Landtagswahl in diesen ausgewählten Bereichen etwa gleich hoch wie 2017, teilte der Landeswahlleiter mit.

2017 war am Ende des Wahltags eine Wahlbeteiligung von 65,2 Prozent festgestellt worden. Bei der Landtagswahl in NRW wird in 128 Wahlkreisen abgestimmt.

12.44 Uhr  - Auch Jens Kamieth hat seine Stimme bei der Landtagswahl schon abgegeben. Den Nachmittag verbringt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete im Kreise seiner Familie.

Jens Kamieth

12.42 Uhr - Erhard Schmidt aus Banfe ist heute zum 60. Mal Wahlhelfer und hat seit 1968 nur eine Wahl ausgelassen.

Erhard Schmidt

12.41 Uhr - Gerade noch auf dem Festkommers der Jubiläumsschützen in Schwarzenau und acht Stunden später im Wahllokal für die Landtagswahl: Martina Schmidt und Reiko Welker sind begeisterte Schützen und Wahlhelfer.

Hier laden die Majestäten persönlich zur Wahl

12 Uhr - Neubaur sagte, sie sei froh, dass sie in einem freien Land wählen könne. Die Wahl-Rheinländerin mit bayerischen Wurzeln ist auch Landesvorsitzende der NRW-Grünen. Laut Meinungsumfragen können die Grünen bei der Wahl drittstärkste Partei in NRW werden.

 Mona Neubaur, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, in der Wahlkabine.

11.43 Uhr - Die Spitzenkandidatin der Grünen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, hat in Düsseldorf gewählt. Die 44 Jahre alte Diplompädagogin gab am späten Sonntagvormittag ihre Stimme in einem Wahllokal im Stadtteil Pempelfort ab. Das Wahllokal war im Klassenzimmer einer Katholischen Grundschule eingerichtet.

Mona Neubaur, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, gibt ihre Stimme ab.

11.29 Uhr - Landrat Andreas Müller wirbt für die Teilnahme an der Landtagswahl.

11.26 Uhr -  Das Sommerwetter am Tag der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen könnte die Wahlbeteiligung fördern. "Das ist bestes Wahlwetter, es ist wie geschaffen für einen Abstecher zum Wahllokal", sagte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen am Sonntag. Der Deutsche Wetterdienst meldete Hochdruckeinfluss im ganzen Bundesland und einen sonnigen Tag mit Temperaturen bis 28 Grad. Schellen hatte vor der Wahl zum neuen Landtag die rund 13 Millionen Wahlberechtigten dazu aufgerufen, zur Wahl zu gehen. "Jede Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger", hatte er erklärt. Vor der Landtagswahl hatten große Städte deutlich mehr Briefwahlanträge gemeldet als bei der Wahl im Jahr 2017.

11.15 Uhr - Ministerpräsident Hendrik Wüst bat bei seiner Stimmabgabe alle Bürgerinnen und Bürger, "von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen" und dankte den Helferinnen und Helfern in den Wahllokalen des Landes, "die dafür sorgen, dass wir heute wählen können". Den Nachmittag werde er bei dem sonnigen und warmen Wetter ganz in Ruhe mit der Familie verbringen, sagte Wüst. "Wir werden zu Hause sein und ein bisschen auf Familie machen." Später werde er dann nach Düsseldorf fahren, wo er in der CDU-Landesgeschäftsstelle und im Landtag erwartet wird.  Wüst hatte das Amt des Ministerpräsidenten im bevölkerungsreichsten Bundesland erst Ende vergangenen Oktobers von Armin Laschet übernommen, nachdem dieser bei der Bundestagswahl als Kanzler-Kandidat der Union gescheitert war.

Ministerpräsident Hendrik Wüst.

11.13 Uhr - Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Sonntagmorgen in seiner Heimatstadt Rhede seine Stimme abgegeben. Der 46 Jahre alte Jurist kam mit seiner Frau Katharina zum Wahllokal und schob das einjährige Töchterchen Philippa wie schon bei seiner Amtseinführung vor einigen Monaten im blauen Kinderwagen vor sich her. "Uns geht es prima. Es ist ein wunderbarer Tag in Nordrhein-Westfalen, wunderbares Wetter. Es ist ein toller Tag, um wählen zu gehen", sagte Wüst lächelnd und gut gelaunt, nachdem er gegen 10.30 Uhr sein Kreuzchen gemacht hatte.

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, steht zusammen mit dem Kinderwagen seiner Tochter Philippa im Wahllokal und gibt seinen Stimmzettel ab.
  • Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, steht zusammen mit dem Kinderwagen seiner Tochter Philippa im Wahllokal und gibt seinen Stimmzettel ab.
  • Foto: dpa
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10.52 Uhr
 - Jede Menge freie Parkplätze, null Wartezeit: Um kurz nach halb elf herrscht im Wahllokal 0132 am Emmy-Noether-Campus noch Flaute. Aber, das weiß das Team um Wahlvorstand Jörg Schellhorn, gegen Nachmittag wird es merklich anziehen. Eins müssen die erfahrenen Wahlhelfer jedenfalls nicht befürchten - dass ihnen zu kalt werden könnte. Nicht nur werden muckelige 24 Grad Außentemperatur erwartet, in dem Uni-Campus sind auch noch die Heizungen angestellt...

Blick auf den Emmy-Noether-Campus.

10.50 Uhr - Im Wahlkampf habe er etwa 300 Termine absolviert und gelernt, mit vier Stunden Schlaf auszukommen, sagte Thomas Kutschaty. Er dankte insbesondere der Bundespolitik unter anderem mit Kanzler Olaf Scholz für die breite Rückendeckung im Wahlkampf. Der Wahlausgang werden nach allen Vorhersagen sehr knapp. "Deswegen muss man sich nach dem Wahlabend die Ruhe nehmen und mit allen demokratischen Parteien auch Sondierungsgespräche führen."
Den Wahltag wollte Kutschaty bis zum Nachmittag zu Hause verbringen, bevor er nach Düsseldorf fahren wollte. Die Kinder, die schon außer Haus wohnen, kämen zum Essen. Auf den Tisch komme Flammkuchen mit grünem Salat aus dem Garten, sagte Kutschatys Frau Christina. Das Ehepaar war zu Fuß zum Wahllokal gekommen.

10.48 Uhr - In seinem einstigen Klassenzimmer aus Grundschulzeiten hat SPD-Spitzenmann Thomas Kutschaty zusammen mit seiner Frau Christina am Sonntagmorgen im Essener Stadtteil Borbeck seine Stimme abgegeben. "Das war der Raum der 1d, in diesem Raum bin ich 1974 eingeschult worden", sagte Kutschaty nach der Stimmabgabe. "Ich bin sehr optimistisch, dass das heute ein gutes Ergebnis für die Sozialdemokratie geben wird", sagte Kutschaty. Er setze darauf, dass die SPD stärkste Kraft in Nordrhein-Westfalen werde.

10.35 Uhr - Auch die heimischen Kandidatinnen und Kandidaten melden sich via Facebook, Twitter & Co. zu Wort.

10.28 Uhr - In der Wilnsdorfer Grundschule ist es gegen 10 Uhr noch ruhig. Die Wahlhelfer haben es hauptsächlich mit jungen Familien zu tun, die den Urnengang mit einem Spaziergang zum Schulhof verbinden.

In der Wilnsdorfer Grundschule ist es gegen 10 Uhr noch ruhig. Die Wahlhelfer haben es hauptsächlich mit jungen Familien zu tun, die den Urnengang mit einem Spaziergang zum Schulhof verbinden.
  • In der Wilnsdorfer Grundschule ist es gegen 10 Uhr noch ruhig. Die Wahlhelfer haben es hauptsächlich mit jungen Familien zu tun, die den Urnengang mit einem Spaziergang zum Schulhof verbinden.
  • Foto: Tim Plachner
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10.16 Uhr - Am Tag der Landtagswahl macht das Wetter keine Unterschiede in Nordrhein-Westfalen: Das Bundesland befindet sich unter Hochdruckeinfluss, und es wird überall sonnig. Ein paar Wolken gebe es auch, teilte der Deutsche Wetterdienst in Essen am Sonntag mit. "Das Wetter ist aus meteorologischer Sicht unspannend", sagte die Meteorologin vom Dienst. Im Rheinland werde der Sonntag ein Sommertag mit bis zu 28 Grad. Auch im Bergland werden bis zu 24 Grad erreicht. Der Wind weht aus Ost bis Südost.

10.03 Uhr - Auch der pensionierte Lehrer Gerhard Bruchschmidt hat im Wilnsdorfer Wahllokal seine Stimme abgegeben.

Auch der pensionierte Lehrer Gerhard Bruchschmidt hat im Wilnsdorfer Wahllokal seine Stimme abgegeben.
  • Auch der pensionierte Lehrer Gerhard Bruchschmidt hat im Wilnsdorfer Wahllokal seine Stimme abgegeben.
  • Foto: Kay-Helge Hercher
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10 Uhr - Das Team um Gabriele Wagener (stehend) ist im Stimmbezirk "013.1 Wilnsdorf II" für den reibungslosen Ablauf der Wahl zuständig.

Blick nach Wilnsdorf.

9.54 Uhr - Gut ist die Stimmung bei den Grünen. Kein Wunder: Treffen die Prognosen halbwegs zu, fährt die Partei in NRW heute ein Traumergebnis ein.

9.36 Uhr - Noch unentschlossen? Wer noch etwas über die Inhalte der Parteien erfahren möchte, kann den Wahl-O-Mat nutzen. Das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung bietet eine Orientierungshilfe für die Wahl. Die Nutzung ist einfach: Man klickt sich durch 38 Thesen und stimmt entweder zu oder nicht. Danach wählt man die Parteien aus, deren Position man beleuchten will. Als Ergebnis spuckt der Wahl-O-Mat schließlich aus, in welchem Maße die Parteien die eigenen Vorstellungen widerspiegeln. Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.

8.47 Uhr - Die letzten Tage standen die Boxen noch im Sitzungssaal des Rathauses. Inzwischen sind sie längst in den Wahlbezirken der Stadt Bad Laasphe verteilt. Die Wahlhelfer in den örtlichen Wahllokalen sind also bestens ausgestattet - mit Mundschutz, Handschuhen, Desinfektionsmittel, Hinweisschildern für die Wähler und vielem mehr.

Blick nach Bad Laasphe.

8.20 Uhr - Im Vorfeld der Wahl hat die Siegener Zeitung mit den Ministerpräsident Hendrik Wüst und seinem Herausforderer Thomas Kutschaty gesprochen. Hier gibts die Interviews zum Nachlesen.

8.05 Uhr - Wir haben alle Infos und Fakten zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zusammengetragen.

Das ist wichtig für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen

8 Uhr - Es geht los, die Landtagswahl in NRW läuft.

Jetzt sind die Wahllokale geöffnet

7.55 Uhr - Klar, auch in den sozialen Netzwerken sind die Parteien und Kandidaten aktiv und werben bis zur letzten Minute um jede einzelne Stimme.

7.46 Uhr - Auch auf dem Instagram-Kanal der SZ (@siegenerzeitung) wird es  den ganzen Tag über Updates geben. Wer noch immer unentschlossen ist, kann sich auf dem Youtube-Kanal der Siegener Zeitung (www.youtube.com/user/SiegenerZeitung) einen Eindruck der Direktkandidaten der beiden Siegen-Wittgensteiner Wahlkreise verschaffen. Im Rahmen des "Kreuzverhörs" zeigen sie sich dabei auch von eher unbekannten Seiten.

7.42 Uhr - Guten Morgen, liebe User in Siegerland, Wittgenstein und im Kreis Olpe! Heute wählen die Menschen in NRW einen neuen Landtag. Mit unserem Live-Ticker halten wir Sie und Euch den gesamten Sonntag über stets auf dem aktuellsten Stand der Dinge - schön, dass Sie mit dabei sind!

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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