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Uni kommt in die Stadt
Chancen für Studenten und für die Hochschule

Mit den neuen Gebäuden sollen beste Studienbedingungen entstehen. „Bereits im Hörsaalzentrum im Warenhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist zu sehen, welche Möglichkeiten sich mit moderner Technik ergeben – davon können alle Studierenden profitieren“.
  • Mit den neuen Gebäuden sollen beste Studienbedingungen entstehen. „Bereits im Hörsaalzentrum im Warenhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist zu sehen, welche Möglichkeiten sich mit moderner Technik ergeben – davon können alle Studierenden profitieren“.
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juka Siegen. Runter vom Haardter Berg, rein in die Innenstadt. Die Universität Siegen möchte ihr Gesicht grundlegend verändern, das Studieren in der Krönchenstadt revolutionieren. Aber warum eigentlich? Laut der Uni machen insbesondere der steigende Platzbedarf und der Sanierungsstau am Haardter Berg den Umzug notwendig. 18.700 Studenten zählte die Universität im Wintersemester 2020/21, mietete und nutzte in den vergangenen Jahren daher immer mehr Standorte. „Aktuell verteilt sich die Uni deshalb über mehr als ein Dutzend Standorte in Siegen“, zeigt Pressesprecher André Zeppenfeld auf. Die Wege sind somit lang, die Nutzung des Autos entscheidend. Das soll sich durch den erneuten Umzug ändern.

juka Siegen. Runter vom Haardter Berg, rein in die Innenstadt. Die Universität Siegen möchte ihr Gesicht grundlegend verändern, das Studieren in der Krönchenstadt revolutionieren. Aber warum eigentlich? Laut der Uni machen insbesondere der steigende Platzbedarf und der Sanierungsstau am Haardter Berg den Umzug notwendig. 18.700 Studenten zählte die Universität im Wintersemester 2020/21, mietete und nutzte in den vergangenen Jahren daher immer mehr Standorte. „Aktuell verteilt sich die Uni deshalb über mehr als ein Dutzend Standorte in Siegen“, zeigt Pressesprecher André Zeppenfeld auf. Die Wege sind somit lang, die Nutzung des Autos entscheidend. Das soll sich durch den erneuten Umzug ändern.

Die Region wird profitieren

Aber auch der Zustand der Gebäude auf dem Haardter Berg hat die Universität zu dem Projekt bewogen. „Besonders die Standorte Paul-Bonatz-Straße (PB) und Hölderlinstraße (H) weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf“, erklärt Zeppenfeld. Daher habe es zwei Möglichkeiten gegeben: „Entweder eine Sanierung im Bestand, mit hohen Kosten, einer Belastung für alle Anwohner und der Notwendigkeit von Interimsflächen. Oder eine Aufgabe dieser Standorte und der Umzug in die Innenstadt, verbunden mit mehreren Neubauten“, so Zeppenfeld. Letztlich fiel die Entscheidung auf den Umzug. „Die Universität wird sich nachhaltig entwickeln und an Attraktivität gewinnen – davon wird die Region insgesamt profitieren“, ist sich Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart sicher.

Neben diesen Gründen sieht die Universität einige Vorteile bei der Neugestaltung. Sowohl für die Einrichtung selbst, als auch für die Studenten. Hier die wesentlichen Argumente im Überblick:

Für die Universität

Sichtbarkeit: Durch den Umzug sollen der Wissenschaftsstandort Siegen gestärkt und die Sichtbarkeit über die Region hinaus gefördert werden.

Moderne Infrastruktur: Die Universität möchte eine Arbeitsumgebung auf höchstem Niveau bieten und sich einen Vorteil im Kampf um die besten Forscher und Verwaltungsmitarbeiter verschaffen. Auch für Studieninteressierte soll die moderne Infrastruktur ein Plus sein. „Für die Zukunftsfähigkeit der Universität leistet dieser Umzug deshalb einen großen Beitrag“, betont Zeppenfeld.

Verzahnung mit Stadtgesellschaft: Der Titel „Universitätsstadt“ soll noch stärker gelebt werden. Dafür sei der Umzug vom Rand in die Mitte der Stadt für die Uni ein zentrales Element.

Kooperationen: Die Innenstadt-Anbindung soll neue Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen schaffen. „Das stärkt den Wissenstransfer und die Forschung gemeinsam mit der Wirtschaft“, heißt es. Auch Existenzgründungen sollen so mehr Unterstützung erfahren.

Klimaschutz: Die neuen Campus-Standorte sollen energieeffizient gebaut und möglichst klimaneutral betrieben werden. Zudem sollen die Wege in erster Linie zu Fuß und mit dem Fahrrad bewältigt werden.

Für die Studenten

Verkehr: Die Gebäude für die drei Fakultäten sollen alle fußläufig erreichbar sein. „Das bedeutet: kurze Wege, mehr Zeit für das Studium“, betont Zeppenfeld, zumal ein großer Teil des Pendelverkehrs zwischen den Standorten entfallen würde.

Erreichbarkeit und Wohn-Optionen: Über den Bahnhof erreichen auch Studenten, die einen Wohnsitz außerhalb der Region haben, die Universität schneller und einfacher. „Es wird mehr studentisches Wohnen im Umland ermöglicht, weil es kein Auto oder Anschlussverbindungen mehr braucht, um die Uni zu erreichen“, erklärt der Pressesprecher.

Studienbedingungen: Mit den neuen Gebäuden sollen beste Studienbedingungen entstehen. „Bereits im Hörsaalzentrum im Warenhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist zu sehen, welche Möglichkeiten sich mit moderner Technik ergeben – davon können künftig alle Studierenden profitieren“, heißt es von der Universität.

Stadtnähe: Mit den Standorten mitten in der Stadt sollen die Studenten die Möglichkeit erhalten, mehr am Stadtleben teilzuhaben und kulturelle oder gastronomische Angebote zu nutzen. „Neben der Qualität in Studium und Lehre wird Siegen künftig ein neues Lebensgefühl für Studierende ermöglichen“, ist sich die Universität sicher.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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