Christliche Perlen

Die Sängerin und ihr Sohn. Der Carpenter-Hit „Close To You“ wurde zu einer ganz besonderen Liebeserklärung einer Mutter. Foto: mick
  • Die Sängerin und ihr Sohn. Der Carpenter-Hit „Close To You“ wurde zu einer ganz besonderen Liebeserklärung einer Mutter. Foto: mick
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mick Geisweid. In der Freien evangelischen Gemeinde Geisweid wurde am Wochenende der Umbau des Gemeindezentrums gefeiert, unter anderem mit einem Konzert. Cae Gauntt, seit Jahren eine der erfolgreichsten christlichen Sängerinnen, war erstmals zu Gast und füllte problemlos das Auditorium.

Ganz neu ist Siegen für die 54-jährige Texanerin aus Krefeld freilich nicht. Sie hat schon mit Jan Vering, Dieter Falk, Helmut Jost und anderen Musik gemacht und auch in Geisweid sichtlich viele Fans. Ihnen wurde ein sehr atmosphärischer und intimer Konzertabend geboten, mit einer gutgelaunten Künstlerin, die den ausverkauften Saal des Gemeindezentrums in ein gemütliches Wohnzimmer verwandelte. Cae Gauntt erzählte kleine Geschichten, verband ihre Musik mit den alltäglichen Erlebnissen, die jeder kennt und mit denen sich alle identifizieren können, egal welcher Generation sie angehören.

Denn auch das war bemerkenswert an diesem Abend, jedes Alter war vertreten, die Sängerin und ihre Songs sprechen ein sehr breites Publikum an. Unterstützt von ihrem langjährigen Begleiter, dem Pianisten Florian Sitzmann, trug sie aus dem aktuellen Album „Petrographs“ selbstgeschriebene Songs vor, mit „Botschaften, die in Stein gemeißelt sind“. Aber auch Coverversionen waren dabei, zum Beispiel „Close To You“ von den Carpenters, das Cae Gauntt mit ihrem Sohn Luke vortrug und womit die Sängerin allen Anwesenden deutlich machte, wie sehr sie an ihm und überhaupt ihrer Familie hängt.

Bemerkenswert die Flexibilität in Stimme und Stil, die Texanerin findet sich in der Sanftheit einer Karen Carpenter ebenso wieder wie im rockigen Stil von Ann-Margret. Und dazwischen ist auch noch viel Platz.

Wer nach dem Konzert noch nicht genug von Cae Gauntt hatte, konnte sich am CD-Stand im Foyer eindecken, neben den Tonträgern auch mit Schmuck. Irgendwann habe sie begonnen, ihren Schmuck selbst zu entwerfen und zu arbeiten, nachdem sie einfach nicht fand, was sie eigentlich suchte, erzählte die Sängerin dem hingerissenen Publikum. Als die Leute dann begonnen hätten, ihr die Ketten vom Hals wegzukaufen, habe sie ihre eigene kleine Schmuckwerkstatt gestartet. „Ich arbeite immer eine Perle in die Ketten ein, die nicht ganz perfekt ist. Wir alle sind nicht perfekt, aber dennoch wunderschön“, lächelte sie.

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