Collegium spielte Filmmusik

 Unter der Leitung von Bruce Whitson spielte das Collegium Musicum Siegen am Mittwochabend im Festsaal der Steiner-Schule ein mitreißendes Filmmusik-Programm. Akzente setzte die Sopranistin Bethany Barber von der Kammeroper Köln. Foto: aww
  • Unter der Leitung von Bruce Whitson spielte das Collegium Musicum Siegen am Mittwochabend im Festsaal der Steiner-Schule ein mitreißendes Filmmusik-Programm. Akzente setzte die Sopranistin Bethany Barber von der Kammeroper Köln. Foto: aww
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aww - Die landläufige Redewendung vom „ganz großen Kino“ traf auf das jüngste Konzert des Collegium Musicum Siegen in mehrfacher Hinsicht zu. Zunächst einmal durfte sich das Liebhaberorchester über ein „ganz großes“ Publikum freuen – der Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule war am Mittwochabend bestens besucht, und die Musikfreunde geizten wahrlich nicht mit Applaus. Die sehr angetanen Zuhörer wiederum sahen sich einer „ganz großen“ Besetzung gegenüber – die Bühne platzte fast aus den Nähten, es wurde allerhand aufgeboten, etwa ein mächtiger Streicherapparat, unter anderem mit vier Kontrabässen, zudem Flügel, Harfe, E-Bass, Drumset, überhaupt vielfach besetztes Schlagwerk, sogar ein exotisches Instrument wie der Rainmaker kam zum Einsatz. Nicht zu vergessen: Eine überaus hörenswerte Gesangssolistin, Bethany Barber von der Kammeroper Köln, war auch noch dabei. Schließlich: das Programm. Ganz schlicht „Filmmusik“ war es betitelt, doch was sich dahinter verbarg, war „ganz große“ Musik, von Doldinger, von Sondheim, von Morricone, von Zimmer …

„Filmmusik – das bewegt die Gemüter“, sagte Bruce Whitson, im Hauptberuf Bratscher bei der Philharmonie Südwestfalen, der ganz unaufgeregt dirigierte, dem der Abend indes offenkundig ebenso viel Freude bereitete wie seinen Musikern und dem Publikum. Viele Musikwünsche zum Thema, so Whitson, seien aus dem Orchester  und dem Umfeld gekommen. Vermutlich musste die ein oder andere Bitte unerfüllt bleiben, es passt eben nicht alles in ein Konzert, aber am Ende des Abends, an dem das Collegium Musicum ausgesprochen souverän und klangschön agiert hatte, dürfte es niemanden im Saal gegeben haben, der von dem „großen Kino“ nicht zumindest für zwei Stunden wunschlos glücklich gemacht worden war.

Eine ausführliche Darstellung lesen Sie in der Printausgabe der Siegener Zeitung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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