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Nach den Sommerferien
Corona-Regeln auch im Schulbus

Ein Blick in den Schulbus vor Corona: Schulträger, Schulen und Verkehrsbetriebe sollen sich vor Ort absprechen, „um Möglichkeiten der Entzerrung des Schülerverkehrs zu erkunden“, heißt es aus Düsseldorf. Viel Zeit bleibt nicht.
  • Ein Blick in den Schulbus vor Corona: Schulträger, Schulen und Verkehrsbetriebe sollen sich vor Ort absprechen, „um Möglichkeiten der Entzerrung des Schülerverkehrs zu erkunden“, heißt es aus Düsseldorf. Viel Zeit bleibt nicht.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz/ch Siegen/Olpe. Zum Schulanfang, in NRW ab dem 12. August, warnen die kommunalen Spitzenverbände vor Gedränge in Bussen und Bahnen – und vor Problemen, dabei die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. In einem Brief an Städte und Gemeinden empfehlen die Verbände gestaffelte Schulanfangszeiten, um den NRW-Schülerverkehr zu entzerren. Diese Frage sei bereits mit dem Schulministerium erörtert worden, heißt es in einem Brief, der schon am 9. Juli versandt wurde.
Schülerverkehr entzerrenSchulträger, Schulen und Verkehrsbetriebe müssten sich vor Ort absprechen, um Möglichkeiten der Entzerrung des Schülerverkehrs zu erkunden, heißt es in diesem Schreiben. Schon nach geltender Erlasslage sind Schulanfangszeiten zwischen 7.30 und 8.30 Uhr möglich.

sz/ch Siegen/Olpe. Zum Schulanfang, in NRW ab dem 12. August, warnen die kommunalen Spitzenverbände vor Gedränge in Bussen und Bahnen – und vor Problemen, dabei die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. In einem Brief an Städte und Gemeinden empfehlen die Verbände gestaffelte Schulanfangszeiten, um den NRW-Schülerverkehr zu entzerren. Diese Frage sei bereits mit dem Schulministerium erörtert worden, heißt es in einem Brief, der schon am 9. Juli versandt wurde.

Schülerverkehr entzerren

Schulträger, Schulen und Verkehrsbetriebe müssten sich vor Ort absprechen, um Möglichkeiten der Entzerrung des Schülerverkehrs zu erkunden, heißt es in diesem Schreiben. Schon nach geltender Erlasslage sind Schulanfangszeiten zwischen 7.30 und 8.30 Uhr möglich. Kommunen, die vorsorglich gestaffelte Zeiten einführen wollten, könnten dies tun. Dabei ist aus den Busbetrieben und den Schulverwaltungen zu vernehmen, dass es äußert fraglich sei, in der Kürze der Zeit und angesichts der Komplexität der Fahrpläne die gestaffelten Schulanfangszeiten hinzubekommen.

Regelbetrieb nach den Ferien

Denn alle rund 5500 Schulen in NRW sollen mitten in der Pandemie nach den Ferien wieder komplett in den Regelbetrieb zurückkehren. Bund und Länder hatten sich im Juni auf eine bundesweite Rückkehr in einen solchen Regelbetrieb in allen Bundesländern geeinigt, wenn es einen positiven Verlauf der Infektionszahlen gebe. In den vergangenen Tagen waren in vielen Ländern die Infektionszahlen allerdings wieder angestiegen.

Dynamische Lage während Pandemie

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte nach Angaben der kommunalen Spitzenverbände darauf verwiesen, dass es sich bei der Corona-Pandemie um eine dynamische Lage handele, bei der genau zu beobachten sei, ob die derzeitige Einschätzung nach den Sommerferien noch zutreffe. Politik und Verkehrsunternehmen starteten – wie vorab berichtet – in diesen Tagen eine Kampagne für die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Damit wollen sie das in der Coronazeit gesunkene Vertrauen der Fahrgäste in Busse und Bahnen zurückgewinnen und die drastisch gesunkene Auslastung wieder erhöhen.

Corona sorgt für Verunsicherung

Denn die Pandemie hat den öffentlichen Nahverkehr mit voller Wucht getroffen und den langjährigen Trend massiv steigender Fahrgastzahlen vorerst gestoppt. Das Coronavirus sorgt bei manchen Nahverkehrskunden für Verunsicherung. Grund dafür ist ein vermutetes erhöhtes Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium will dieser Sorge mit Fakten begegnen und hat dazu eine Umfrage bei allen Gesundheitsämtern im Land gestartet.

Gefahr im ÖPNV nicht größer

Die ersten Ergebnisse bestätigen das, was Experten schon länger äußern: Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus im ÖPNV ist nicht größer als an anderen öffentlichen Orten. Bislang jedenfalls gibt es keinen einzigen nachweisbaren Fall einer Infektion, die auf die Nutzung von Bussen und Bahnen zurückzuführen wäre, wie eine Befragung der NRW-Gesundheitsämter ergeben habe.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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