Antworten von 14 bis 15 Uhr
Coronavirus: Experten am SZ-Lesertelefon

Kleinste Partikel, große Wirkung: Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut in Berührung kommen. Hier hilft u. a. das Händewaschen.
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  • Kleinste Partikel, große Wirkung: Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut in Berührung kommen. Hier hilft u. a. das Händewaschen.
  • Foto: Pete Linforth / Pixabay
  • hochgeladen von Christian Hoffmann (Redakteur)

sz Siegen/Weidenau. Was sind Coronaviren überhaupt? Wie wird das neuartige Virus übertragen? Welche Symptome werden durch „SARS-CoV-2“ ausgelöst? Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Fragen über Fragen. Antworten gibt es an Freitag (28. Februar) von 14 bis 15 Uhr am Lesertelefon der SZ. 60 Minuten lang also stehen Dr. Paul Fiedler (0271-5940-151), leitender Oberarzt der Kreisklinikums-Klinik für Pneumologie, Dr. Andreas Farnschläder (0271-5940-152) – Notfallmediziner und Hygienebeauftragter des Siegener St.-Marien-Krankenhauses – und Edgar Pfeifer (0271-5940-153) als stellv. Leiter des Siegen-Wittgensteiner Gesundheitsamtes zur Verfügung.

Noch ist alles im grünen Bereich

Hintergrund unserer Service-Aktion: Das Coronavirus breitet sich aus, längst ist es in NRW angekommen – der Kreis Heinsberg ist gefühlt plötzlich in direkter Nachbarschaft. Bisher sprechen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Robert-Koch-Institut und die Politik in Berlin sowie in Düsseldorf nicht von einer Pandemie, sondern von einer „Epidemie in einzelnen Ländern“. „Trotzdem müssen wir uns mit dem Gedanken beschäftigen, wie man sich auf eine mögliche Pandemie vorbereiten kann“, so Edgar Pfeifer, stellv. Leiter des Gesundheitsamts des Kreises Siegen-Wittgenstein. Also lud er am Donnerstag die Krankenhäuser im Kreisgebiet zur Konferenz vor der potenziellen Krise.
Man stehe stetig im ständigen Austausch über die aktuelle Lage, die Konferenz sei keine Ausnahmeveranstaltung. Mögliche Szenarien wurden durchgespielt, vorhandene Ressourcen abgefragt, Abläufe abgesprochen.
Wie wichtig die Vorkehrungen sind, bewies die Entwicklung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag: Da wurde über den ersten Coronavirus-Nachweis im Lahn-Dill-Kreis informiert.

Siegen-Wittgenstein: Noch kein Krisenstab

Wichtig: „Wir haben noch keinen Krisenstab einberufen, auch nicht präventiv“, betonte der Sprecher des Kreises, Torsten Manges, gegenüber der SZ. Es gebe keinen Grund, in Panik zu verfallen. Der Krisenstab stünde immer Gewehr bei Fuß, „wir können im Fall der Fälle jedwede Virus-Situation skalieren, vom einzelnen Verdachtsfall bis hin zur Quarantäne im großen Maßstab!“
Bislang gab es im Januar in Siegen-Wittgenstein bloß zwei Verdachtsfälle. Die beiden Männer – China-Reisende –, die im Kreisklinikum in Weidenau auf der Isoliersstation lagen, waren nicht mit dem Coronavirus infiziert. Die Isolierstation des Kreisklinikums umfasst 27 Betten.

Kein Fall im Kreis Olpe

„Es gibt bisher keinen bestätigten Fall für eine Erkrankung mit dem Coronavirus im Kreis Olpe“, erklärte das Gesundheitsamt des Kreises Olpe am Donnerstag. Es trat damit aktiv einer anderslautenden Falschmeldung entgegen, die in den sozialen Medien bzw. auf Facebook kursierte. Auf Anfrage der SZ erklärte Pressesprecher Hans-Werner Voß, dass sich der Kreis natürlich auf ein Eindringen des Corona-Virus vorbereitet habe. Der Krisenstab habe am Donnerstagmorgen noch getagt. „Wir sind vorbereitet, auch wir haben verschiedene Szenarien besprochen und die Ablaufpläne durchgeprobt.“ Sollte es neue Info geben, würden diese von Seiten des Kreises sofort veröffentlicht, versprach Voß. „Ansonsten heißt es: Bälle flach halten.“ Im zentralen Aufnahmekrankenhaus für den Kreis Olpe, das St.-Martinus-Hospital in Olpe, stehen zehn Betten auf der Isolierstation bereit.

Rheinland-Pfälzer mit  neuartigem Virus infiziert

Auch im Kreis Altenkirchen nähern sich die „Corona-Einschläge“, nachdem sich ein 41-jähriger Rheinland-Pfälzer mit dem neuartigen Virus infiziert  hat, vermutlich bei einer Karnevalsveranstaltung. Er wird in Koblenz behandelt. Wie alle Gesundheitsämter steht auch das Altenkirchener Gesundheitsamt im permanentem Austausch mit anderen Behörden und Akteuren, um Informationen zum Covid-19-Virus auszutauschen und abzugleichen und die Abläufe beim  Auftreten von entsprechenden Verdachtsfällen vorzubereiten: mit dem Gesundheitsministerium in Mainz, dem Landesuntersuchungsamt, dem Robert-Koch-Institut.ch/goeb/hobö/ph

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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