Vergewaltigung in Erndtebrück
Darum ist vor dem Landgericht noch kein Urteil gefallen

Siegen/Erndtebrück. Eigentlich sollte am Montag vor dem Siegener Landgericht das Urteil im Erndtebrücker Vergewaltigungs-Prozess gesprochen werden – doch dazu kam es nicht. Die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Begründung des Gerichtes dazu: Weil auch der Angeklagte und das mutmaßliche Opfer ohne Öffentlichkeit befragt worden seien, gelte das auch für die Plädoyers – weil hier auf Details der Tatnacht Bezug genommen werde.

Angeklagter gesteht die Tat

Landgericht Siegen wird Urteil wohl in Kürze sprechen

Konkret wirft die Staatsanwaltschaft Siegen einem 22-jährigen Erndtebrücker vor, eine Frau im März 2020 zunächst massiv bedroht und anschließend im Eingangsbereich der früheren Hauptschule an der Erndtebrücker Hachenbergstraße vergewaltigt zu haben. Der Mann hatte sich nach mehreren Verhandlungstagen – vor allem auf Druck seines Verteidigers Rolf Krechel – doch noch zu einem Geständnis durchgerungen. Zunächst hatte sich der 22-Jährige auf Erinnerungslücken berufen – trotz eindeutiger Spurenlage.
Das Gericht wird in den nächsten Tagen bekanntgeben, wann das Urteil gesprochen wird, das dann allerdings öffentlich ist.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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