„Das Ambiente ist einmalig“

 Die Youngtimer-Interessengemeinschaft Wittgenstein hatte sich die alte Schuhleistenfabrik als Kulisse für ihre zweite Veranstaltung ausgesucht. Eine einmalige Gelegenheit, denn der Abriss des Komplexes ist beschlossene Sache. Foto: Martin Völkel
  • Die Youngtimer-Interessengemeinschaft Wittgenstein hatte sich die alte Schuhleistenfabrik als Kulisse für ihre zweite Veranstaltung ausgesucht. Eine einmalige Gelegenheit, denn der Abriss des Komplexes ist beschlossene Sache. Foto: Martin Völkel
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vö - Wer beharrlich am Ball bleibt, wird am Ende auch belohnt: Nach der völlig verregneten Premiere im vergangenen Jahr freute sich die Youngtimer Interessengemeinschaft (IG) Wittgenstein am  Sonntag bei ihrer zweiten Veranstaltung über wunderschönes Frühlingswetter. Zwar hätten es durchaus einige Grad mehr sein dürfen, dafür strahlte aber die Sonne mit den Liebhabern alter Autos um die Wette. Die vielen Besucher staunten nicht schlecht, auf dem weiträumigen Gelände standen ausreichend Sitzmöglichkeiten zur Verfügung – um den Tag bei etwas Herzhaftem oder einem kühlen Getränk zu genießen. IG-Sprecher Maik Krüger freute sich über die gewaltige Resonanz: „Selbst bei der Regenpremiere im vergangenen Jahr hatten wir rund 100 Autos hier. Diese Marke dürften wir bei der zweiten Veranstaltung deutlich übertreffen.“ Beeindruckend die Mischung aus Youngtimern und Oldtimern. Maik Krüger verriet im SZ-Gespräch den entscheidenden Unterschied: Oldtimer seien mindestens 30 Jahre alt, Youngtimer hätten eine frühere Erstzulassung. Wobei in der IG die Grenze bei Baujahr 1990 liege, jünger sollten die Autos nicht sein.

Während die Premiere vor einem Jahr noch rund um den Arfelder Sportplatz stattfand, zogen die Organisatoren mit dem Treffen diesmal um in Richtung Stedenhofstraße. Auf dem Gelände vor der ehemaligen Schuhleistenfabrik Hartmann kam das alte, aber natürlich bestens polierte Blech bestens zur Geltung. Viele Blicke zogen auch die Bundeswehrfahrzeuge auf sich, die die Sammler mit nach Arfeld gebracht hatten. Maik Krüger: „Dieses Ambiente ist einmalig. Das ist vielleicht die letzte Chance hier.“ Gemeint war der bevorstehende Abriss der Industriebrache, der ja noch in diesem Jahr realisiert werden soll. Gut möglich, dass die Youngtimer-IG bei den Zukunftsplanungen für das Gelände eine Rolle spielen könnte.

Maik Krüger unterstrich, dass die Interessen-Gemeinschaft ohne finanzielle Interessen und vor allen Dingen markenunabhängig arbeite. Die 20 Autoliebhaber lieferten sich gegenseitig Hilfestellungen, seien bei der Suche nach Ersatzteilen behilflich und jeder von ihnen besitze durchaus mehrere Autos. Neulinge seien jederzeit willkommen. Die IG sei im Internet auch im sozialen Netzwerk Facebook unterwegs.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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