Das Lÿz »... und Basta«

WDR Fernsehen zeichnet im September 2007 in Siegen auf

zel Siegen. Das Medien- und Kulturhaus Lÿz macht seinem Namen alle Ehre. Erneut will das WDR Fernsehen im Schauplatz drehen, wie Redakteur Gisbert Baltes gestern in einem Pressegespräch erklärte, und zwar sechs neue Folgen der Reihe »... und Basta«. Damit kehrt die Produktion dem Alten Wartesaal in Köln den Rücken: »Da sind die Bedingungen sehr gut, aber es ist auch sehr teuer«, so Baltes. Im Lÿz sei dies anders: »Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, wir können einen großen Übertragungswagen parken, es gibt einen schönen Backstage-Bereich«, schwärmte der WDR-Redakteur. Die Macher im Lÿz freuen sich über die erneute Zusammenarbeit (nach der Aufzeichnung von »Was Gott getrennt« mit Lioba Albus und Norbert Alich ––die erste Folge läuft am Samstag um 21.45 Uhr im WDR Fernsehen). »Die wertvolle Tradition der Fernsehaufzeichnungen im Lÿz wird fortgesetzt. So etwas hilft uns, das Haus gegenzufinanzieren«, sagte der Hausherr, Kulturreferent Wolfgang Suttner.

Am 7., 8. und 9. September 2007 soll es passieren. Pro Abend werden zwei Shows aufgezeichnet. Der Schauplatz wird lounge-mäßig umgestaltet, rund 200 Zuschauer pro Abend kann er dann noch fassen. Das Konzept der ersten Staffel soll gleich bleiben: Die Kölner A-cappella-Gruppe Basta empfängt pro 30-minütiger Sendung einen Gast aus den Bereichen Kleinkunst, Kabarett, Comedy. Schon da waren u.a. der unglaubliche Heinz, Dr. Eckart von Hirschhausen, Wilfried Schmickler und das Orchester Bürger Kreitmeier ––das sich allerdings kurz nach der Sendung getrennt hat, wie William Wahl von Basta lächelnd mitteilte. An der Sendung wird es wohl nicht gelegen haben. »... und Basta« sei mit zehn Prozent Einschaltquote sehr gut angenommen worden, sagte Gisbert Baltes, vor allem in der jüngeren Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer.

Auf der Gäste-Wunschliste haben die Jungs von Basta eine Reihe großer Namen, die ab sofort von der Redaktion angefragt werden, z.B. Willi Astor, Helge Schneider, Johann König, Jess Jochimsen, Mario Barth oder Kurt Kroemer. Karten für die drei Abende gibt es ab sofort im Kultur!Büro des Kreises – welchen Gast man mit Basta dann erleben kann, bleibt eine Überraschung.

Die fünf Sänger von Basta erinnerten sich an gelungene Auftritte in Siegen beim Sommerfestival und in der Stadtbühne. Sie gaben gestern im Lÿz eine kleine köstliche Kostprobe: ein neues Lied über eine Dame von der GEZ und eine deutsche Version von Abbas »SOS« – »Seit ich bei Esso ess«, heißt das bei ihnen. Derzeit schreiben die Basta-Männer neue Songs, um im September 2007 aus einem Pool von rund 50 neuen Liedern schöpfen zu können. Ende 2007 soll auch eine neue CD erscheinen. Gleich drei große Labels interessierten sich derzeit für die Gruppe, wie ihr Manager Klaus Tröscher sagte. Um die Texte für ihre Moderationen zu schreiben, wollen Basta Anfang des Jahres eine »Kreativreise« unternehmen »an einen Ort, wo man wirklich Ruhe hat – Siegen zum Beispiel«, witzelten die Sänger. Also dann, gutes Gelingen! Wir sehen und hören uns im September!

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