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NRW-Kabinett beschließt Einschränkungen bei Schulen und Kitas
Das trifft die Familien hart

Diese Hausschuhe werden in den nächsten Wochen nicht gebraucht, die Kitas gehen in den „Pandemiebetrieb“.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ch/sz Siegen/Olpe. Das war zu erwarten: Alle Schüler in Nordrhein-Westfalen gehen nach den Weihnachtsferien am kommenden Montag in den Distanzunterricht. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch nach einer Sondersitzung des Kabinetts an. Der Präsenzunterricht werde wegen der Pandemie bzw. im Lockdown bis zum 31. Januar ausgesetzt. Das gelte auch für Abschlussklassen. Klassenarbeiten bzw. Klausuren werden in dieser Zeit nicht geschrieben. Ausnahmen sollen nur für noch zwingend zu schreibende Klausuren in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs gelten, so Gebauer in einer Pressekonferenz.Sollte die Umstellung auf den Distanzunterricht mehr Vorbereitungszeit erfordern, könne dieser dort auch erst am 13. Januar wieder beginnen.

ch/sz Siegen/Olpe. Das war zu erwarten: Alle Schüler in Nordrhein-Westfalen gehen nach den Weihnachtsferien am kommenden Montag in den Distanzunterricht. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch nach einer Sondersitzung des Kabinetts an. Der Präsenzunterricht werde wegen der Pandemie bzw. im Lockdown bis zum 31. Januar ausgesetzt. Das gelte auch für Abschlussklassen. Klassenarbeiten bzw. Klausuren werden in dieser Zeit nicht geschrieben. Ausnahmen sollen nur für noch zwingend zu schreibende Klausuren in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs gelten, so Gebauer in einer Pressekonferenz.Sollte die Umstellung auf den Distanzunterricht mehr Vorbereitungszeit erfordern, könne dieser dort auch erst am 13. Januar wieder beginnen.

Schulen bieten ab Montag Betreuung für Schüler der Klassen 1 bis 6 an

Alle Schulen bieten ab Montag eine Betreuung für Schüler der Klassen 1 bis 6 an. Nämlich dann, wenn die Mädchen und Jungen beim Distanzunterricht nicht zu Hause betreut werden können – oder aber eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Wichtig: Während dieser Betreuung findet kein regulärer Unterricht statt, es müssen also dieselben Hausaufgaben – digital oder analog – bearbeitet werden, wie daheim. Die Betreuung soll, da viele Lehrer im Homeoffice arbeiteten, von den sozialpädagogischen Fachkräften, den Schulsozialarbeitern oder den OGS-Kräften übernommen werden.

"Eingeschränkter Pandemie-Betrieb"

Für die rund 2,5 Millionen Schüler in NRW war die Präsenzpflicht bereits Mitte Dezember wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Bei Schülern der unteren Jahrgänge bis Stufe sieben hatten die Eltern die Wahl, ob ihre Kinder in der Schule oder von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen sollten. Für ältere Schüler war das Lernen bereits vollständig auf Homeschooling umgestellt worden.
Der stellv. NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) musste in derselben Pressekonferenz seine Garantie, dass es mit ihm keine landesweiten Schul- und Kita-Schließungen geben werde, relativieren. Die Einrichtungen gehen in einen „eingeschränkten Pandemie-Betrieb“, bleiben aber für alle offen, so der Familienminister weiter.
In den Kitas wird der maximale Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Stunden pro Woche reduziert, so Stamp. Gruppen sollen strikt voneinander getrennt werden – eine Praxis, die in den Einrichtungen zwischen Burbach, Bad Laasphe und Attendorn längst eingeübt ist. Zugleich appellierte der Minister: „Je weniger Kinder in die Kitas kommen, desto einfacher ist es für die Erzieherinnen, den Alltag dort vor Ort zu organisieren!“ Er betont, dass es aber keine Notbetreuung wie im Frühjahr 2020 geben werde, als im ersten Lockdown nur Eltern mit systemrelevanten Berufen ihre Kinder betreuen lassen konnten.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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