Das Wichtigste zur Umweltzone

Siegen hat jetzt offiziell eine Umweltzone. Auch, wenn die Schilder derzeit noch fehlen. Foto: Fotolia So sieht die Umweltzone Siegen aus. Grafik: Stadt Unsere Grafik zeigt, wie viele Pkw, Lkw und Busse mit und ohne grüner Plakette im Kreis gemeldet sind. Grafik: db
  • Siegen hat jetzt offiziell eine Umweltzone. Auch, wenn die Schilder derzeit noch fehlen. Foto: Fotolia So sieht die Umweltzone Siegen aus. Grafik: Stadt Unsere Grafik zeigt, wie viele Pkw, Lkw und Busse mit und ohne grüner Plakette im Kreis gemeldet sind. Grafik: db
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jak - Offiziell gibt es sie schon, die Siegener Umweltzone. Nur Schilder sind noch keine zu sehen. „Die Schilder werden voraussichtlich Ende Januar aufgestellt“, sagt Fachbereichsleiter Eckhard Weidt, bei der Stadt zuständig für Verkehr. Und auch dann wolle man den Autofahrern noch eine gewisse Karenzzeit einräumen, in der nur informiert, aber nicht bestraft werde.

Anfang März ist dann aber endgültig Schluss mit lustig. Wer in die Siegener Innenstadt fährt und hinter der Windschutzscheibe keine grüne Plakette vorweisen kann, bekommt ein Verwarnungsgeld von rund 80 Euro.

Schwerpunktkontrollen, das sicherten Stadt und Polizei im Gespräch mit der SZ zu, werde es nicht geben. „Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle achten unsere Kollegen auf viele Dinge. Und dann eben auch auf die grüne Plakette“, so Sprecher Meik Reichmann. Ähnlich sieht das bei der Stadt Siegen aus, deren Ordnungsamtsmitarbeiter bei der normalen „Überwachung des ruhenden Verkehrs“ ein Auge auf die Plakette haben werden. 

Für die Umweltzone, die von der Form her aussieht wie der „italienische Stiefel“, müssen der Bauhof der Stadt Siegen und der Landesbetrieb Straßen NRW rund 50 Schilder aufstellen. Die HTS begrenzt die Umweltzone im Westen, ist aber nicht Bestandteil davon. Wer in der Innenstadt shoppen möchte, kann die HTS als Zubringer zum Parkhaus der City-Galerie nutzen. „Das ist erlaubt“, unterstreicht Arbeitsgruppenleiter Michael Dinter.

Unter bestimmten Umständen dürfen Autos, die nicht die grüne Plakette bekommen können, auch weiterhin in die Innenstadt fahren. Beispielsweise zur Wartung technischer Anlagen oder wenn eine besondere wirtschaftliche oder soziale Härte vorliegt.

Auf der Infoseite der Stadt Siegen zu diesem Thema können sich Halter entsprechender Fahrzeuge informieren, ob sie unter die Ausnahmeregelungen fallen oder nicht. Die Stadt Siegen berät auch unter Tel. (02 71) 4 04-44 44 oder -33 21 unsichere Autofahrer oder solche, die Infos zur Umrüstung benötigen. 

Gleich zwei Förderprogramme können zumindest ein wenig finanziell entschädigen. So hat das Bundesumweltministerium zum 1. Januar eine Förderrichtlinie erlassen, mit deren Hilfe der Einbau eines Partikelfilters mit 260 Euro bezuschusst wird. Handwerker erhalten für ihre Fahrzeuge unter Umständen bei der KfW entsprechende Hilfe.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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