Die wichtigsten Änderungen für NRW
Debatte um mehr Rechte für Geimpfte geht weiter

Sollten Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen - auch wenn noch nicht alle die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen? Diese Frage erhitzt teilweise die Gemüter.
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  • Sollten Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen - auch wenn noch nicht alle die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen? Diese Frage erhitzt teilweise die Gemüter.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

ap/ch Siegen. Es kommt offenbar Schwung in die Debatte um die Rechte für (vollständig) Geimpfte und Genesene: Das Bundesjustizministerium hat nun einen Entwurf vorgelegt, der Lockerungen der Corona-Einschränkungen vorsieht. Online sowie offline wird das Thema aber weiterhin heiß diskutiert: Sind die neuen (alten) Freiheiten wirklich fair – auch wenn noch nicht jedem ein Impfangebot gemacht werden konnte?
Ist die Perspektive auf mehr Freiheiten eine Chance und das gute Recht einer (privilegierten) Personengruppe oder werden dadurch gerade die Kleinen, von denen die größten Einschränkungen abverlangt werden, besonders benachteiligt? Fragen, die auch unter den SZ-Instagram-Abonnenten kontrovers diskutiert werden.

59 Prozent für Rückgabe der Freiheiten

Eine nicht repräsentative Umfrage in dem sozialen Netzwerk hat ergeben, dass 59 Prozent (436 Stimmen) der Follower für die Rückgewähr der Rechte von Geimpften und Genesenen sind – 41 Prozent (301 Stimmen) haben sich dagegen ausgesprochen. „Fair, weil wir alle zur Normalität zurückwollen“, schreibt eine Userin. „Warum sollte man die Geimpften weiterhin einschränken?“, fragt eine andere. Entgegen dieser Meinungen gibt es eine Vielzahl an Stimmen, die von großer Ungerechtigkeit sprechen und vorab ein Impfangebot für alle fordern. Mehrere User warnen vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, einige befürchten dadurch einen indirekten Zwang zum Anti-Corona-Piks.

Geimpfte profitieren von Erleichterungen

Das Land NRW hat derweil aber schon Fakten geschaffen: Ohne Corona-Schnelltest zum Shoppen per „Click & Meet“ oder zum schnellen Schnitt beim Frisör – wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Corona-Erkrankung genesen ist, profitiert von den ersten Erleichterungen. Konkret, sie oder er muss sich nicht mehr testen lassen:

  • Die Testpflicht entfällt für alle, die seit 14 Tagen einen vollständigen Impfschutz haben – das heißt, es gilt, den Impfpass dabei zu haben.
  • Die Testpflicht entfällt für diejenigen, die mittels eines mindestens 28 Tage alten positiven PCR-Tests nachweisen können, dass sie die Corona-Infektion bereits durchgestanden haben. Der Labornachweis darf maximal sechs Monate zurückliegen.
  • Ebenso gibt es keine Testpflicht in Schulen für die Geimpften und Genesenen; allerdings werden Schüler bislang kaum geimpft.

Und, wie berichtet: Auch die Quarantäne für Reisende, die aus sogenannten Corona-Risikogebieten nach NRW kommen, kann laut der Landesregierung für Geimpfte und bereits Infizierte entfallen.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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