Dem Stadtumbau ein Stück näher

juli Geisweid. Die städtebauliche Entwicklung Geisweids muss bis Ende dieses Monats vom Haupt- und Finanzausschuss (HFA) des Siegener Stadtrats beschlossen sein. Sonst gibt’s keinen Zuschuss vom Land. Also hat die Zustimmung zum entsprechenden Plan auch in den städtischen Ausschüssen, die vor dem HFA tagen, Priorität. Ein Ja gab es gestern mit einer Gegenstimme im Bezirksausschuss Geisweid.

Durchgewunken wurde das Thema aber nicht: Wie schon in den vergangenen Diskussionen zur Umgestaltung der Bereiche Quartier Hüttenstraße, Rathausumfeld und Thyssen-Krupp-Gelände pochten die Fraktionen im Geisweider Rathaus darauf, dass noch Spielraum für Veränderungen zu dem vorliegenden Konzept bleibe. Umstritten ist die künftige Verkehrsführung an der Kreuzung Fröbelstraße – B54/Geisweider Straße. Den Ausbau zum Vollknoten mit Ampel und Abbiege-Möglichkeit in beide Richtungen aus der Fröbelstraße erachten Stadtverwaltung und das mit der Planung betraute Büro BKR als sinnvoll. Denn die Hüttenstraße soll von der Sohlbacher Straße und Birlenbacher Straße aus bis zur Fröbelstraße zur Einbahnstraße werden. Man könnte dann aus dem Quartier nur noch über die Fröbelstraße auf die B54 herausfahren. Gegen die Einbahnstraßenregelung gab es keinen Widerspruch, wohl aber gegen die Lösung Fröbelstraße.

Die Verwaltung hatte auf Antrag der SPD geprüft, ob statt Vollknoten ein Kreisverkehr an der Kreuzung Geisweider Straße/Birlenbacher Straße sinnvoll sei, um weiterhin aus der Fröbelstraße nur das Rechtsabbiegen zu erlauben. Der Kreisverkehr bräuchte mehr Platz als zurzeit dort vorhanden ist, hieß es aus der Verwaltung. Auch müsste die Stadt für die erst kurze Zeit zurückliegende Umgestaltung der Kreuzung Zuschüsse zurückzahlen. Dem Zweifel aus dem Ausschuss, dass eine Änderung überhaupt nötig sei, entgegnete Wirtschaftsförderer Gerald Kühn, die Fröbelstraße sei dann die einzige Ausfahrt aus dem Bereich, auch vom Thyssen-Krupp-Gelände, wo Gewerbe angesiedelt werde. Auch bräuchten Hundt & Weber und die Malteser die Ausfahrt Fröbelstraße.

Bei SPD und CDU stößt auch der geplante Vollsortimenter auf Unbehagen. Kühn entgegnete, es gebe im örtlichen Handel ein Interesse an einer solchen Ansiedlung. Dies sei aber Zukunftsmusik.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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