Der Bär fuhr an den Nordseestrand

 Zwei Tage lang gingen die Birkelbacher dem Brauch des „Bärelaerers“ nach – und zum krönenden Abschluss fuhren sieben von ihnen mit dem Taxi nach Holland, um mit der Aktion in die großen Fußstapfen der berüchtigten Paris-Fahrt zu treten. Foto: privat  Mehr als dieses Beweisfoto war nicht drin für die sieben wackeren „Bärelaerer“. Foto: privat
  • Zwei Tage lang gingen die Birkelbacher dem Brauch des „Bärelaerers“ nach – und zum krönenden Abschluss fuhren sieben von ihnen mit dem Taxi nach Holland, um mit der Aktion in die großen Fußstapfen der berüchtigten Paris-Fahrt zu treten. Foto: privat Mehr als dieses Beweisfoto war nicht drin für die sieben wackeren „Bärelaerer“. Foto: privat
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schn - Es ist einige Jahre her, dass die Birkelbacher „Bärelaerer“ dem Titel eines bekannten Schlagers folgend „mit dem Taxi nach Paris“ fuhren. Die Aktion, die fast schon konsequenterweise aus der reinen Bierlaune heraus entstand, hat seither in Birkelbach Kultstatus. Und sie hat große Fußstapfen hinterlassen für alle, die seitdem als Bären durch Birkelbach gezogen sind. In diesem Jahr wollten es die jüngeren Birkelbacher mit der Herausforderung aufnehmen, in die großen Fußstapfen zu treten. „Wie ihr ja bereits mitbekommen habt, waren wir mit den Birkelbacher Bären in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember spontan mit dem Taxi und Verkleidung in Zaandvort (Holland) am Strand. Zuvor sind wir zwei Tage dem Brauch der Bärelaerer nachgegangen“, das schreibt Tim Mehrländer jetzt der Siegener Zeitung. Die letzten sieben wackeren Recken hatten sich kurzentschlossen zusammengetan und hatten sich noch in Verkleidung auf den Weg nach Nordwesten gemacht.

„Als wir in einem der letzten drei Häuser einkehrten, kamen wir mit den Leuten und deren Gästen, die dort eine Geburtstagsfeier besuchten, noch einmal auf die Paris-Fahrt der damaligen Bären ins Gespräch. Zunächst hieß es, stellt euch mal vor: Mit den Bären auf Mallorca“, erzählt Tim Mehrländer. „Da aber sicherlich ein Einlass ins Flugzeug unter den Umständen unmöglich war, wurde das Thema auf einen Strand reduziert und plötzlich sogar ernst. Zwischen 21.30 und 22 Uhr sind wir dann von der Birkelbacher Kirche aus mit dem Taxi los und waren etwa um 3 bis 4 Uhr nachts am Strand in Holland bzw. knöcheltief im eiskalten Wasser. Danach sind wir wieder losgefahren und waren um circa 10 Uhr wieder daheim – mussten aber dann noch das Taxi wieder in den Urzustand bringen.“

Ganz ausdrücklich bedanken sich die Birkelbacher Bären deswegen bei ihrem Taxifahrer, der sowohl den Spaß mitgemacht hatte als auch bei ein paar „Vorkommnissen“ auf der Fahrt (mehr wollten die „Bärelaerer“ nicht verraten) die Augen zudrückte. Mehr noch – der Mann hinter dem Steuer hielt die sichtbar übermüdeten Fahrgäste wach und bei Laune und steigerte noch die Stimmung. „Das war eine Fahrt, über die man noch lange reden wird“, berichtet Tim Mehrländer. Die Kosten für die zugegebenermaßen etwas verrückte Tour haben die Abenteurer aus eigener Tasche bezahlt, die Spenden, die die „Bärelaerer“ gesammelt haben, blieben unangetastet. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Birkelbach ist um eine legendäre Geschichte reicher.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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