Der Bombardierung gedacht

win - „Meine Mutter hat mir erzählt, dass wir in Rothemühle den Bomberpulk über uns in Richtung Olpe haben fliegen hören“, berichtete der Olper Bürgermeister Horst Müller, als dieser heute am Jahrestag der Bombardierung der Stadt Olpe gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lothar Epe einen Kranz am Ehrenmal im Weierhohl niederlegte.

Von 10.54 bis 11.07 Uhr läuteten die Glocken aller Kirchen – die Zeit, in der am 28. März 1945 zwei Staffeln mit zusammen 48 amerikanischen B-25-„Mitchell“-Bomber der britischen Royal Air Force ihre todbringende Fracht über dem bis dahin weitgehend verschonten Städtchen abluden. 150 Menschen starben im Bombenhagel, der laut offiziellen Angaben eigentlich den damaligen Verschiebebahnhof zerstören sollte. Bis heute ist einer der beiden Türme der bei dem Bombardement schwer beschädigten St.-Martinus-Kirche als Mahn- und Denkmal unvollendet.

Müller betonte, die Stadt gedenke allen Opfern von Krieg und Gewalt und gab der Hoffnung Ausdruck, dass eines Tages nirgendwo mehr Krieg herrsche.

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