»Die 2. Liga ist mein Ziel«

»Mit Haut und Haaren einbringen«

Neuer Trainer Michael Feichtenbeiner »steckte an«

geo Eiserfeld. Obwohl bei der offiziellen Präsentation des neuen Siegener »Sportfreunde«-Trainers Michael Feichtenbeiner noch keine Rede von der erst Stunden später bekannt werdenden Rettung des Vereins war, steckte der 42-jährige Fußball-Lehrer mit seiner Art durchaus schon an. Der gebürtige Stuttgarter sprach von »Ehrgeiz«, von »wieder angreifen« und dass die »2. Liga mein persönliches Ziel « ist. Da gehörte schon Mut zu, denn der Schwabe bekannte sich im gleichen Atemzug auch zur - nun nicht mehr erforderlichen - Arbeit in der Oberliga.

Aber er wolle mittel- und langfristig den Verein wieder in die Regionen »nahe am bezahlten Fußball« führen, erklärte Feichtenbeiner, was Gastgeber Manfred Utsch, in dessen Firmenräumen die Pressekonferenz stattfand, mit Wohlwollen registriert haben dürfte. Auch dem Ehrenpräsidenten des Vereins war die 2. Liga immer der sehnlichste Wunsch in seiner Arbeit für die »Sportfreunde«. Aber Michael Feichtenbeiner sagte unfreiwillig auch Dinge, die nicht jedermann in Siegen gerne hört, wie wohl sein Verständnis von erfolgsorientiertem Fußball unter Experten längst Allgemeingut geworden ist. Zunächst kickte der »Neue« den Ball noch einmal zurück: »Das beste Empfehlungsschreiben für Sportfr. Siegen war für mich, wie man mit dem vorherigen Trainer neun Jahre lang verfahren ist. Denn wenn man einer Mannschaft ein Gesicht geben will und junge Spieler entwickeln möchte, muss man mittel- bis langfristig arbeiten können. Das kann man in Siegen!« Und dann dies zur Philosophie: »Wenn man Erfolg haben will, muss man hinten erst einmal gut stehen. Spitzenteams haben immer die wenigsten Gegentore. Für die Offensive braucht man hingegen eine gewisse Qualität, die nur selten anzutreffen ist.« Sätze, die man vor wenigen Tagen in anderer Form schon einmal in dieser Zeitung gelesen hat...

Aber Feichtenbeiner schob zur »Beruhigung« auch dieses nach: »Mir eilt nicht der Ruf voraus, dass ich ein defensiv orientierter Trainer bin. Natürlich möchte ich den Fans in Siegen attraktiven Fußball bieten. Aber nichts ist so attraktiv wie der Erfolg!« Er verspreche dem Siegerland ehrlichen Fußball und verlange von seinen Spielern, dafür Vollgas zu geben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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