Die Aufstockung startet ab 4. Mai

 Falk Heinrichs, Willi Brase (hinten, v.l.) sowie Bernd Weide (hinten r.) verschafften sich am Montag gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Colette Siebert (M.) einen Eindruck von den Räumlichkeiten der Zentralen Unterbringungseinrichtung am Spielacker. Foto: Marie-Christine Spies
  • Falk Heinrichs, Willi Brase (hinten, v.l.) sowie Bernd Weide (hinten r.) verschafften sich am Montag gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Colette Siebert (M.) einen Eindruck von den Räumlichkeiten der Zentralen Unterbringungseinrichtung am Spielacker. Foto: Marie-Christine Spies
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mac - Angekündigt worden war es bereits vor längerer Zeit, im August vergangenen Jahres kam dann die Bestätigung von Seiten der Bezirksregierung Arnsberg: Die Kapazität der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) – damals noch Notunterkunft – in den Gebäuden der ehemaligen Rothaarklinik in Bad Berleburg soll aufgestockt werden, hieß es. Inzwischen stehen alle Zeichen auf Umsetzung. In weniger als einer Woche, so der Plan der Verantwortlichen, soll es losgehen.

Statt bislang 300 werden künftig bis zu 500 Menschen am Spielacker zeitweise untergebracht. „Ab 4. Mai wird die Zahl stufenweise aufgestockt“, erläuterte am Montag Klaus Dieckmann von der Bezirksregierung Arnsberg im Gespräch mit der SZ. Stufenweise vor allem deshalb, weil Personal fehle – insbesondere in den Bereichen Küche und Hauswirtschaft. Auch das Thema Brandschutz sei bis dahin hoffentlich abgehakt, so Dieckmann weiter. Ein Gebäudeteil der ehemaligen Klinik war bislang ungenutzt geblieben, unter anderem wegen fehlender Fluchtwege. Ebenfalls müsse der Speisesaal vergrößert werden, bestätigte Colette Siebert.

Durch die bislang bereits genutzten Räumlichkeiten wie Gemeinschaftsraum, Kleiderkammer, Speisesaal, Zimmer und Lehrräume führte die Einrichtungsleiterin am Montag Falk Heinrichs (SPD) und Willi Brase (SPD). Neben den Land- und Bundestagsabgeordneten verschafften sich auch Bernd Weide, Vorsitzender der Bad Berleburger SPD-Fraktion, Christoph Söbbeler, Pressesprecher der Bezirksregierung Arnsberg, sowie Mitarbeiter der Bad Berleburger Stadtverwaltung einen Eindruck von der Situation in der Zentralen Unterbringungseinrichtung. Rund 20 bis 25 verschiedene Nationalitäten seien aktuell dort vertreten, so Colette Siebert. Während die Klinik zu ihren besten Zeiten maximal 150 Patienten beherbergte bewohnen nun vier bis sechs Personen ein Zimmer.

Weiterhin müsse nun die Akzeptanz der Einrichtung in der Region gestärkt werden, fand Willi Brase. „Kaum einer, der seine Heimat verlässt, tut das freiwillig.“ Er schloss sich dem Wunsch Bernd Weides an, die Polizeipräsenz – auch, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Anwohner zu stärken – weiterhin aufrecht zu erhalten. Vor allem lobten die Beteiligten das Engagement der freiwilligen Helfer sowie der Mitglieder des Runden Tisches. Die transparente und glaubwürdige Vorgehensweise habe maßgeblich zu dessen erfolgreicher Arbeit beigetragen.

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