Die Barmer GEK zieht sich zurück

 Die Bad Berleburger Geschäftsstelle der Barmer GEK an der Poststraße schließt Ende dieser Woche. Von Biedenkopf aus werden rund 18.000 Versicherte – auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein – betreut. Foto: Martin Völkel
  • Die Bad Berleburger Geschäftsstelle der Barmer GEK an der Poststraße schließt Ende dieser Woche. Von Biedenkopf aus werden rund 18.000 Versicherte – auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein – betreut. Foto: Martin Völkel
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vö -Die Entwicklung kommt nicht überraschend: Nach der Deutschen Angestellten-Krankenkassse (DAK) zieht sich auch die Barmer GEK als weitere große Krankenkasse aus Bad Berleburg zurück – zumindest weitgehend. Denn die bisherige Geschäftsstelle an der Poststraße 12 wird bereits am Freitag, 29. April, geschlossen. Immerhin: Die Barmer GEK bietet ihren Versicherten künftig immer dienstags zwischen 9 und 12 Uhr eine persönliche Beratung im Autohaus Kroh an der Ederstraße an. Zudem soll die mobile Kundenbetreuung ausgebaut werden.

Die Gründe für die Entscheidung sind nahezu identisch mit denen des Mitbewerbers DAK. In Zeiten der modernen Kommunkationsmittel sind die persönlichen Besuche in den Geschäftsstellen stark rückläufig, so dass die Krankenkasse folglich die Wirtschaftlichkeit speziell kleiner Geschäftsstellen prüfen. Ziel sei es unter dem Strich, so die Kernaussage aus der Pressestelle der Barmer GEK Nordrhein-Westfalen, die Servicequalität den Kundenanforderungen entsprechend zu steigern. Dazu gehörten unter anderem eine bessere telefonische Betreuung, der Ausbau der Online-Dienstleistungen, Geschäftsstellen mit langen, kundenfreundlichen Öffnungszeiten sowie der besagte Ausbau der mobilen Kundenbetreuung. Dies alles, so die Stellungnahme der Barmer GEK, sei in kleinen Einheiten mit wenigen Mitarbeitern – wie in Bad Berleburg – kaum zu realisieren.

Die Krankenkasse weist überdies darauf hin, dass die Wittgensteiner Versicherten auch das neue Regionalzentrum Biedenkopf als Anlaufstelle nutzen können. Das hessische Hinterland gehört damit zu den ersten Regionen bundesweit, in denen das neue Betreuungssystem der Krankenkasse umgesetzt wird. Der Gedanke dahinter: ein engerer Kontakt zum Kunden. Von Biedenkopf aus werden rund 18.000 Versicherte – auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein – betreut. Die erweiterten Öffnungszeiten sollen Berufstätigen entgegen kommen: Die Geschäftsstelle in Biedenkopf ist montags bis donnerstags von 9 bis 18.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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