Die Berberaffen sind los

Aus dem Tierpark Niederfischbach sind die Berberaffen ausgebrochen.  archivfoto: ruth

nb Im Kesselbachtal sind die Affen los – um genauer zu sein: die Berberaffen. Wahrscheinlich ganz früh am Dienstagmorgen sind sie aus dem Tierpark Niederfischbach ausgebrochen.

Am Montagabend war nach Arbeiten die Gehegetür versehentlich nicht verschlossen worden. Ein Missgeschick, das die intelligenten Tiere alsbald bemerkten – und ausnutzten. Als einer der Tierpfleger dann am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr seinen Dienst antrat, sah er einen der Affen auf einem Baum sitzen. Aber eben nicht im Park, sondern außerhalb.

Peter Merzhäuser, Pressesprecher des Tierparkvereins, zeigte sich im Gespräch mit der SZ dennoch „tiefenentspannt“ – anders als im Fall der ausgebrochenen Luchsdame Marie. Merzhäuser rechnet damit, dass die Sache positiv ausgeht und die Affen sich schnell wieder im Tierpark einfinden: „Ich bin da guter Dinge.“

Denn, wie auch Tierpflegerin Sarah Horstmann erklärt: Berberaffen sind reviertreu, werden also in der Nähe des Tierparks bleiben. Zudem, so Merzhäuser, spielt dem Park die Jahreszeit ins Blatt. Noch ist das Büfett in freier Wildbahn nicht wirklich üppig gedeckt und bald dürften die Affenmägen knurren. Und das Weibchen und die zwei kastrierten Männchen, alle stammen aus dem Affen- und Vogelpark Eckenhagen, wissen, wo sie dann was zu beißen bekommen.

Deshalb liegen nun leckeres Obst, Gemüse und Nüsse in einem der Außengehege, das zur Falle umgebaut wurde. Damit die Affen das nicht bemerken, können die Menschen natürlich nicht direkt an der Tür Wache schieben. Vielmehr wurde die mit einem Seilzug versehen, damit die Falle im entscheidenden Moment zuschnappen kann.

Mit einem Betäubungsgewehr ist hingegen nicht viel auszurichten, so Merzhäuser. Die Affen halten sich gerne hoch oben in den Bäumen auf – man kann also nicht nah genug herankommen. Hinzu kommen die flinken Reaktionen und Bewegungen der Tiere.

Es gilt also: abwarten. Wer aber einen oder mehreren der Affen sichtet, wird gebeten, sich im Tierpark unter Tel. (0 27 34) 6 11 75 zu melden oder nach den Öffnungszeiten unter Tel. (01 60) 8 95 66 04. Zudem gilt unbedingt: nicht füttern.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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