„Die Brücke“ bald zahlungsunfähig?

Der Verein „Die Brücke“ in Siegen hat am Freitag einen Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Symbolfoto: SZ
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wette - Der Verein „Die Brücke“ in Siegen hat offiziell den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Begründet wird der Antrag mit einer drohenden Zahlungsunfähigkeit, für die der Vereinsvorstand den ehemaligen Geschäftsführer Peter Mörbitz verantwortlich macht.

Nachdem Peter Mörbitz Ende des vergangenen Jahres verabschiedet worden war, habe man nach und nach festgestellt, „dass reichlich Chaos in der Bude ist. Wir bekamen zunehmend das Gefühl, dass mit den Finanzen etwas nicht stimmt“, so der Vereinsvorsitzende Michael Kringe auf SZ-Anfrage

Ergo habe man einen betriebswirtschaftlichen Prüfer bestellt, der als Hauptproblem die aus dem Ruder gelaufenen Personalkosten ermittelte. „Alle Mitarbeiter werden übertariflich bezahlt, da ist niemand mit Vernunft herangegangen“, wirft Kringe dem ehemaligen Geschäftsführer Missmanagement vor.

Nun seien die Beschäftigten gebeten worden, auf einen Teil ihrer übertariflichen Leistungen zu verzichten. Weil dem aber nicht alle Beteiligten zustimmten, habe man vorsorglich den Insolvenzverwalter bestellt.

Der ehemalige Geschäftsführer Peter Mörbitz ist sich keiner Schuld bewusst: „Ich bin 30 Jahre lang Geschäftsführer in diesem Verein gewesen, seit einem halben Jahr jetzt nicht mehr. Ich weiß zwar nicht, was in diesem halben Jahr passiert ist, aber als ich gegangen bin war der Verein weder insolvent noch gab es wirtschaftliche Probleme.“

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