Die Fixkosten sind das Problem

 Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer machte Pfarrer Dieter Kuhli ihre Sorgen um die Niederlaaspher Kirche bei der Zukunftswerkstatt der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe sehr deutlich. Foto: Gemeinde
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sz - Zu einer Zukunftswerkstatt trafen sich am Samstag insgesamt 50 junge und alte Menschen der evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe im örtlichen Gemeindehaus neben der Stadtkirche. Von Laaspherhütte bis Puderbach kamen die Besucher.

Einleitende Worte kamen von den beiden Laaspher Gemeindepfarrern. Dabei hatte Steffen Post die alarmierendste Zahl: Erst eine Rücklagenentnahme von 35.000 Euro machte es der Bad Laaspher Kirchengemeinde möglich, für 2014 überhaupt einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Dabei spielte die Gemeindearbeit finanziell noch gar keine Rolle, zu dem Defizit führten schon allein die laufenden Fixkosten.

Solche Entnahmen seien prinzipiell noch vier oder fünf Jahre lang möglich, dann sei die Rücklage aufgebraucht. Das Freiwillige Kirchgeld hat bisher rund 2500 Euro erbracht. Das hilft zwar bei der Entlastung der Gemeinde, kann aber letztlich nicht die Diakonische Gemeindemitarbeit finanzieren, so wie es ursprünglich geplant war. Auch die Maßnahmen zur Ausgabenverringerung in der Vergangenheit - von den Veränderungen bei Küster- und Organistendiensten bis zum Verkauf des Niederlaaspher Pfarrhauses - haben der Kirchengemeinde nur kurzfristig Luft verschafft.

Geleitet wurde die Zukunftswerkstatt durch den Bochumer Supervisor und früheren Pfarrer Jürgen Karasch sowie die Pfarrer Roswitha Scheckel aus Hilchenbach und Norbert Deka aus Gelsenkirchen. Als Gemeindeberatungs-Trio unterstützen sie seit September die Bad Laaspher Kirchengemeinde.

Am Samstagvormittag arbeiteten die Werkstatt-Teilnehmer zunächst einmal in drei etwa gleich großen, zufällig zusammengestellten Gruppen drei Diskussionsfelder ab. Deren Schwerpunkte: Gottesdienste, Gemeindeaufbau und Gebäude.

Der Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann bot der Gemeinde an, dass sich die kommunalen Gebäudemanager auch die kirchlichen Gebäude genauer begutachten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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