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Was hilft an heißen Tagen?
Die Hitze macht vielen zu schaffen

Das kühle Nass als willkommene Erfrischung: Die Zwillinge Emil und Jakob aus Heiligenborn amüsieren sich am Rummelbachplatz prächtig.
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  • Das kühle Nass als willkommene Erfrischung: Die Zwillinge Emil und Jakob aus Heiligenborn amüsieren sich am Rummelbachplatz prächtig.
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juka Siegen. Nachdem sich die Temperaturen bereits in den vergangenen Tagen auf einem hochsommerlichen Niveau eingependelt haben, wird die Anzeige auf dem Thermometer am Wochenende wohl noch einmal in die Höhe schnellen. Bis zu 35 Grad werden morgen vorhergesagt, auch am Sonntag und zum Wochenstart sollen die 30 Grad überschritten werden. Bis Mitte kommender Woche werden zudem „Tropennächte“ vorhergesagt, die Temperatur fällt dabei auch zwischen 18 und 6 Uhr nicht unter die 20-Grad-Marke. Doch wie geht man am besten mit der Hitze um?
Die FreibäderEine beliebte Erfrischung im Hochsommer bieten traditionell die Freibäder. Die Voraussetzungen sind allerdings erschwert, die Kapazitäten beschränkt. In den städtischen Freibädern muss man sich zudem vorab online für einen Besuch anmelden.

juka Siegen. Nachdem sich die Temperaturen bereits in den vergangenen Tagen auf einem hochsommerlichen Niveau eingependelt haben, wird die Anzeige auf dem Thermometer am Wochenende wohl noch einmal in die Höhe schnellen. Bis zu 35 Grad werden morgen vorhergesagt, auch am Sonntag und zum Wochenstart sollen die 30 Grad überschritten werden. Bis Mitte kommender Woche werden zudem „Tropennächte“ vorhergesagt, die Temperatur fällt dabei auch zwischen 18 und 6 Uhr nicht unter die 20-Grad-Marke. Doch wie geht man am besten mit der Hitze um?

Die Freibäder

Eine beliebte Erfrischung im Hochsommer bieten traditionell die Freibäder. Die Voraussetzungen sind allerdings erschwert, die Kapazitäten beschränkt. In den städtischen Freibädern muss man sich zudem vorab online für einen Besuch anmelden. Kaan-Marienborn und Geisweid sind bereits für das gesamte Wochenende ausgebucht. Eine Ausweitung der Besucherzahl über 400 Personen hinaus ist nicht möglich. „Die gestiegenen Temperaturen ändern ja leider nichts an der aktuellen Pandemie-Lage. Insofern können sie kaum Anlass für eine Ausweitung der Kapazitäten sein“, erklärt die Stadt.
Plätze von Gästen, die das Bad verlassen, werden jedoch wieder freigegeben und sind für andere Interessierte verfügbar. Diese Aktualisierung erfolgt über den ganzen Tag hinweg in regelmäßigen Abständen. Am Samstag und Sonntag sind die beiden Bäder von 9 bis 19 Uhr geöffnet. „Eine Ausweitung der Öffnungszeiten ist aus personellen und betriebsinternen Gründen nicht machbar“, heißt es von der Stadt.
In Neunkirchen hat man derweil die maximale Besucherzahl von 400 auf 600 erhöht. Die Abstands- und Hygieneregeln bleiben aber bestehen. Auch an der Bigge rüstet man sich für einen regelrechten Ansturm. „Wir sind uns der Problematik bewusst und überlegen gerade, wie wir damit umgehen“, erklärte Danica Struck vom Ordnungsamt der Stadt Attendorn. Die Stadt appelliert noch mal, Verkehrswege für Feuerwehr und Rettungsdienst freizuhalten, und kündigte bereits Kontrollen an. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das Parken in den Bereichen der Badestellen Waldenburger Bucht und Schnütgenhof nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt ist.

Die Ernährung

Besonders an heißen Sommertagen ist das Trinken eminent wichtig. Mindestens 2,5 Liter sollte man aufnehmen. Eher sogar mehr. Wird Sport getrieben, erhöht sich der Bedarf entsprechend weiter. Wichtig ist dabei, regelmäßig zu trinken, damit der Körper ständig mit Flüssigkeit versorgt ist. Zu kalt sollten die Getränke nicht sein, da der Körper bei einer großen Differenz von Körper- und Getränketemperatur mehr leisten muss. Ein lauwarmer Tee ist daher, neben Wasser, das optimale Getränk. Sowohl auf Alkohol, als auch auf Softdrinks sollte man dagegen möglichst verzichten.
Auch bei der Ernährung gibt es einige Dinge zu beachten. „Man sollte nicht zu schwer und fettig essen“, mahnt Ernährungsmedizinerin Dr. Gisela Labenz. „Geflügel und Fisch bieten sich an, aber auch Obst.“ Die Hauptmahlzeit sollte man am Abend einnehmen, wenn die Temperaturen gesunken sind. Zudem sollte die Größe der Portionen den Witterungsbedingungen angepasst werden.

Das Eincremen

Besonders im Wasser oder am Strand ist Vorsicht geboten. Das Wasser spiegelt die Sonne, auch der Sand reflektiert die Strahlen, sodass die Sonnenbrandgefahr ansteigt. Regelmäßiges und sorgfältiges Eincremen ist daher in diesen Fällen besonders wichtig. Aber auch ansonsten sollte man auf den passenden Schutzfaktor achten, besonders hellere Hauttöne sind anfällig für Verbrennungen. Ansonsten wird geraten, die pralle Mittagssonne, besonders im Zeitraum zwischen 11 und 14 Uhr, zu meiden, um Schäden an der Haut vorzubeugen. Außerdem wird empfohlen, sich mit einer Kopfbedeckung vor der brennenden Sonne zu schützen.

Die Wälder

Die Hitze macht auch den Wäldern zu schaffen, die Waldbrandgefahr steigt extrem an. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gilt ab heute die vierte von fünf Stufen. Daher appelliert das Land noch mal eindringlich, im Wald weder zu grillen, noch zu rauchen, nur die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen und Waldzufahrten freizuhalten.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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