Die K44 ist ab Latzbruch gesperrt

 Autofahrer, die am Montag zwischen Erndtebrück und Lützel – und umgekehrt – unterwegs waren, mussten viel Geduld mitbringen, noch mehr als sonst. Foto: Peter Schneider
  • Autofahrer, die am Montag zwischen Erndtebrück und Lützel – und umgekehrt – unterwegs waren, mussten viel Geduld mitbringen, noch mehr als sonst. Foto: Peter Schneider
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vö - Die zahlreichen Straßensperrungen im Dezember, als Straßen NRW aufgrund von akuter Eisbruchgefahr zum eiligen Handeln gezwungen war, dürften viele Autofahrer noch bestens in Erinnerung haben.

Am Montagnachmittag wurde die Kreisstraße 44 zwischen Latzbruch und Schwarzenau erneut gesperrt – diesmal wegen Schneebruchgefahr nach den intensiven Schneefällen. „Es sind bereits Bäume und schwere Äste gebrochen und es besteht die Gefahr, dass dies noch nicht alles war. Es ist einfach zu gefährlich dort oben“, hieß es aus der Bad Berleburger Polizeiwache. Die Sperrung gelte zunächst unbefristet.

Problematisch war es am Montag einmal mehr auf der Bundesstraße 62 zwischen Lützel und Erndtebrück. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, sorgte zumindest ein querstehender Lkw dafür, dass auf der wichtigen Verbindung zwischen Siegerland und Wittgenstein kein Durchkommen mehr war. Viele Verkehrsteilnehmer wichen auf die Alternativroute über Benfe und Walpersdorf aus.

„Es ging teilweise kein Rad mehr rund“, schilderte ein SZ-Leser seine Erlebnisse aus dem Stau, der sich teilweise auf mehrere Kilometer ausgedehnt hatte. Ein anderer Verkehrsteilnehmer ärgerte sich darüber, dass es offenbar nach wie vor Lkw-Fahrer gebe, die nicht mit ordentlichem Reifenmaterial unterwegs seien, „und das in dieser Jahreszeit“. Wenn dann noch die zweite Strecke über Benfe und Walpersdorf – aus welchen Gründen auch immer – blockiert sei, dann sei Wittgenstein von der Außenwelt abgeschnitten. Dieser Winter zeige einmal mehr, dass die vorhandenen Verkehrswege hinten und vorne nicht ausreichten, ärgerte sich der Wittgensteiner. Für Berufspendler seien diese Verhältnisse ebenso völlig inakzeptabel wie für die Unternehmen, die darauf angewiesen seien, dass sie erreichbar seien.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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