Die Königskette bleibt im Hofstaat

 André Krüger freute sich nach seinem Triumph mehr nach innen – während sein Freundeskreis geradezu tobte. Weil André Krüger den Vogel von der Stange holte, kann der bisherige Hofstaat im Großen und Ganzen weiterregieren. Zur Königin wählte der neue Regent seine Schwester Carolin. Foto: Björn Weyand
  • André Krüger freute sich nach seinem Triumph mehr nach innen – während sein Freundeskreis geradezu tobte. Weil André Krüger den Vogel von der Stange holte, kann der bisherige Hofstaat im Großen und Ganzen weiterregieren. Zur Königin wählte der neue Regent seine Schwester Carolin. Foto: Björn Weyand
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bw - Im riesigen Jubel um ihn herum blieb André Krüger am Samstag äußerlich gelassen. Nachdem der 29-Jährige die letzten Reste des Königsvogels von der Stange geholt hatte, schien eher eine Last von ihm abzufallen. Die Freude kam offensichtlich erst kurze Zeit später – dann freilich richtig. Derweil rastete sein Freundeskreis mal gepflegt aus, denn sein Triumph bedeutete vor allem, dass der junge Hofstaat des vergangenen Jahres im Großen und Ganzen noch ein weiteres Jahr den Erndtebrücker Schützenverein repräsentiert. Und genau das hatte sich der alte Schützenkönig Lukas Selzer so gewünscht. Er verteilte kräftig Schießlose – aber nicht nur an die Kandidaten aus dem eigenen Hofstaat, die sich um die Königswürde bemühten, sondern an so ziemlich alle.

Denn neben dem späteren König André Krüger und Matthias Völkel war auch Ingo Dietrich drauf und dran, den Vogel zu Fall zu bringen. Erst als Edeltraud Griesing allerdings ins Rennen einstieg und die obere Hälfte entfernte, hing der Aar nur noch an einem winzigen Span – ein Bild, das selbst erfahrene Schützen so auch noch nicht gesehen hatten. Diese einmalige Chance ließ Matthias Völkel ungenutzt, dann aber verwandelte André Krüger den Elfmeter ohne Tormann. Zur König erkor er sich seine Schwester Carolin, den Hofstaat bereichern 17 Pärchen.

Vor dem spannenden Finale des Vogelschießens hatten sich 107 Vereinsmitglieder um die Preise bemüht. Erfolgreich waren dabei Karsten Hackler, der die Krone vom Haupt des Vogels schoss, Martin Müller, der danach das Zepter zu Boden beförderte, und Mario Belz, der sich den Reichsapfel schnappte. Den rechten Flügel zerlegte Thorsten Marburger, der linke Flügel war die Beute von Stefanie Becker.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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