Die Konzession ist offenbar in Sicht

 Dieser gastronomische Betrieb in der Auer Ortsmitte sorgt bereits Wochen vor der offiziellen Eröffnung für Gesprächsstoff. Vor allem geht es um die Frage, was genau sich hinter dem Begriff „Kennenlern-Bar“ versteckt. Foto: Martin Völkel
  • Dieser gastronomische Betrieb in der Auer Ortsmitte sorgt bereits Wochen vor der offiziellen Eröffnung für Gesprächsstoff. Vor allem geht es um die Frage, was genau sich hinter dem Begriff „Kennenlern-Bar“ versteckt. Foto: Martin Völkel
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vö - Dass das „Blind Date“ im früheren Gasthof Weinhold in der Auer Ortsmitte im kommenden Jahr an den Start gehen wird, daran besteht wohl kein Zweifel mehr. Die Frage ist eigentlich nur noch, wann genau das der Fall ist. Realistisch erscheint das Frühjahr. Denn noch hat die Stadt Bad Berleburg die Konzession für den Gastronomiebetrieb nicht erteilt. „Noch fehlen Unterlagen der Siegener Bauaufsichtsbehörde“, sagte Regina Linde, Pressesprecherin der Stadt Bad Berleburg, auf Anfrage der Siegener Zeitung. Nach den Umbauarbeiten gebe es noch einen Besichtigungstermin durch die Bauaufsicht – anschließend erwarte man im Berleburger Rathaus einen Abschlussbericht. Aktuell laufen nach SZ-Informationen noch Umbau- und Sanierungsarbeiten. Regina Linde machte im SZ-Gespräch aber auch deutlich, dass es für die Verwaltung keinen Grund gebe, die Konzession nicht zu erteilen, wenn alle Unterlagen vorlägen: „Wir werden die Genehmigung dann ausstellen.“

Derweil wird in Aue und Wingeshausen immer noch intensiv darüber spekuliert, was sich tatsächlich hinter dem vielsagenden Namen „Blind Date – no limits“ verbirgt. Der Kirchhundemer Betreiber Thomas Heeder, der seit wenigen Wochen Eigentümer des Gebäudes ist, hatte im SZ-Gespräch eine „professionelle Gastronomie“ angekündigt, er wolle in Aue eine „Kennenlern-Bar“ eröffnen. Der Handwerksmeister stellte überdies klar, dass im „Blind Date“ ganz sicher „keine professionellen Damen“ arbeiten würden. Zuvor machten in Aue Gerüchte die Runde, dass es sich vielmehr um einen Swinger-Club oder um ein Bordell handele.

Gerüchte, die nicht ganz aus der Luft gegriffen waren: Im September 2014 gründete Thomas Heeder gemeinsam mit einem Geschäftspartner aus Gelsenkirchen die „Erotik 24 Event GmbH“ mit Sitz in Kaarst. Gegenstand des Unternehmens laut Handelsregister: erotische Eventveranstaltungen, gewerbliche Zimmervermietung (bordellähnlicher Betrieb), Darbietung erotischer Tänze (Tabledance), pornografische Vorführungen und sämtliche artverwandte Tätigkeiten. Worauf es hinauslaufen wird, das werden die nächsten Wochen zeigen. Anwohner haben in den vergangenen Wochen immer wieder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen beobachtet, die die künftige „Kennenlern-Bar“ ausgiebig in Augenschein genommen haben. Die nicht unspektakuläre Werbung im Internet hat ihr Ziel offenbar erreicht.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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