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Winterfreuden im Lockdown
Die Lage in den "Schnee-Hotspots"

Ski und Rodel gut, auch auf dem weitläufigen Stirnskopf am Stegskopf.

ihm/rai/hobö Winterberg/Fahlenscheid/Emmerzhausen. Nach den teils chaotischen Zuständen an den vorherigen Wochenenden sorgte wohl auch der in tieferen Lagen gefallene Schnee für Entspannung in Winterberg & Co. – Der Überblick:
WinterbergDie Polizei und die Städte im südlichen Sauerland meldeten am Samstagnachmittag eine weitgehend entspannte Lage. Die chaotischen Szenen vom Wochenende zuvor wiederholten sich nicht. Wie auch – für Besucher aus dem Ruhrgebiet blieben schon die Zufahrten in die Wintersportgebiete gesperrt.
36 Verstöße gegen Maskenpflicht, Kontaktbeschränkung und Betretungsverbote registrierten Polizei und Ordnungsämter im Hochsauerlandkreis am Samstag.

ihm/rai/hobö Winterberg/Fahlenscheid/Emmerzhausen. Nach den teils chaotischen Zuständen an den vorherigen Wochenenden sorgte wohl auch der in tieferen Lagen gefallene Schnee für Entspannung in Winterberg & Co. – Der Überblick:

Winterberg

Die Polizei und die Städte im südlichen Sauerland meldeten am Samstagnachmittag eine weitgehend entspannte Lage. Die chaotischen Szenen vom Wochenende zuvor wiederholten sich nicht. Wie auch – für Besucher aus dem Ruhrgebiet blieben schon die Zufahrten in die Wintersportgebiete gesperrt.
36 Verstöße gegen Maskenpflicht, Kontaktbeschränkung und Betretungsverbote registrierten Polizei und Ordnungsämter im Hochsauerlandkreis am Samstag. Bei ihren Kontrollen wurde die Polizei übrigens von auswärtigen Kräften der Bereitschaftspolizei und von einer Reiterstaffel unterstützt.
Nach wie vor war Winterberg der Ort mit den meisten Verstößen. Wo derzeit der Weltcup bzw. die Europameisterschaften im Rodeln bzw. Bobfahren ausgetragen werden, registrierten die Behörden am Samstag 28-mal nicht regelkonformes Verhalten: 24 Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot und vier Verstöße gegen die Maskenpflicht. Im Vergleich zu Hunderten von Anzeigen, die in den vergangenen zwei Wochen geschrieben werden mussten, waren das Kleinigkeiten. In Sundern gab es acht Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen.
Auch am Sonntag waren die Ordnungsbehörden gemeinsam mit der Polizei im Einsatz. Viele Parkplätze waren nach Angaben er Behörden gut gefüllt, allerdings nicht überfüllt. Lediglich die Zufahrt zum Skigebiet „Wilde Wiese“ in Sundern musste am Nachmittag zeitweise gesperrt werden, berichtet die Polizei. Die Ordnungskräfte stellten insgesamt 23 Verstöße gegen das Betretungsverbot bzw. die Maskenpflicht oder die Allgemeinverfügungen fest. 23 Platzverweise wurden ausgesprochen und 15 Verkehrsverstöße festgestellt.

Fahlenscheid

Die Situation im Bereich des Skigebiets Fahlenscheid im Kreis Olpe stellte sich an den zurückliegenden Tagen ganz anders dar als am Wochenende zuvor. „Die Lage war extrem entspannt. Es gab keine Verkehrsbehinderungen, keine Corona-Verstöße“, teilte die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Olpe gestern Nachmittag mit. Auch die Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Olpe, die an den weiträumigen Straßensperrungen aktiv waren, sprachen von einer „grundsätzlich ruhigen Situation“. Und wenn sich dann doch jemand bis zu den Absperrbaken heranbewegt habe, sei die Sperrung des Skigebiets im Gespräch „überwiegend einsichtig“ zur Kenntnis genommen worden.

Fuchskaute/Salzburger Kopf

Auch hier war die Polizei zufrieden: „Es ist sehr gesittet abgelaufen“, sagte Polizeihauptkommissar Stefan Kossak, als am Samstag an der Fuchskaute die letzten Fahrten mit dem Schlitten unternommen wurden. Die Kennzeichen der Autos begannen meist mit AK, SI oder WW. Nur vereinzelt sah man Auswärtige. Auch unterhalb des Stegskopfs am Stirnskopf mit seinem Langlaufzentrum war die Situation am Mittag entspannt. Der Parkplatz an der L 280 war zwar voll, es gab aber rundherum noch genügend freie Stellflächen. Skilangläufer waren unterwegs. Kinder rodelten.
Als Winterwunderland präsentierte sich einmal mehr Stein-Neukirch. Rund um den Salzburger Kopf gab es kein Park- bzw. Verkehrschaos wie noch am vergangenen Wochenende. „Wir hoffen auf die Vernunft der Bürger und dass die Abstände eingehalten werden“, sagte Kossak als zuständiger Bezirksbeamter. Aber auch Kräfte der Bereitschaftspolizei waren am Salzburger Kopf und an der Fuchskaute präsent. „Wir sind zufrieden, die Leute halten den Abstand ein“, sagte er. In Einzelfällen habe man Menschen angesprochen, die sich einsichtig gezeigt hätten. Zumeist seien es Familien gewesen. „Ein großes Lob an die Leute.“
In Absprache der Behörden wurde die Parksituation auch an der Fuchskaute entzerrt: Die K 37 nach Willingen wurde zur Einbahnstraße, auf der rechten Fahrbahn bestanden Parkmöglichkeit. „Das ist angenommen worden“, so Kossak. So hatten am Samstag die Polizisten auch noch Zeit, einem Autofahrer, der Ausparken wollte, sich aber im Schnee festgefahren hatte, zu helfen.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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