Studenten und ihre Nebenjobs
Die meisten arbeiten in Gastronomie und Handel

Die meisten Studentinnen und Studenten verdienen ihr Geld durch Nebenjobs in der Gastronomie oder im Handel.
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  • Die meisten Studentinnen und Studenten verdienen ihr Geld durch Nebenjobs in der Gastronomie oder im Handel.
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gro Siegen. „Ich bin derzeit ziemlich knapp bei Kasse“, diesen Satz kennen Studenten nur zu gut. Semesterbeitrag, Lebensmittel, Miete, Sprit und Büchergeld – auch als Student kommt so einiges an Kosten zusammen. Viele der Studenten erhalten jedoch keine staatliche Unterstützung in Form von BAföG oder Stipendien und haben auch nicht immer die Möglichkeit, von den Eltern finanziert zu werden. So bleibt vielen nur noch die Möglichkeit, neben dem Studium jobben zu gehen. Einige entscheiden sich sogar bewusst für einen Nebenjob, um Praxiserfahrung zu sammeln oder Geld sparen zu können.

Dabei gibt es auch in der Region viele Möglichkeiten, einer Nebentätigkeit nachzugehen. Laut einer nicht repräsentativen Umfrage der SZ in einem sozialen Medium arbeiten knapp 50 Prozent unserer studentischen Follower neben ihrem Studium. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft gingen 2019 sogar 54 Prozent der Hochschüler in Deutschland einer regelmäßigen bezahlten Tätigkeit nach.

Uni-Umzug auch für Nebenjobs gut

Beliebt sind hier vor allem das Kellnern oder auch das Kassieren. Aber auch Nachhilfe geben, auf Messen und Großveranstaltungen hospitieren oder im Büro aushelfen sind bei den hiesigen Studenten gefragte Jobs. Die Universität Siegen bietet den Studenten zudem oft Tätigkeiten an den Lehrstühlen an.
Laut Lars Martin von der Dehoga Westfalen und Marco Butz von der IHK Siegen ist der Umzug der Uni in die Stadt demnach auch aus Sicht der Arbeitgeber durchweg positiv zu betrachten.

Wirtschaft und Arbeitgeber profitieren

„Es kommt natürlich darauf an, wo die Studenten leben. Wenn durch den Umzug der Uni in die Stadt auch viele Studenten zentral leben, werden auch die Wirtschaft und die Arbeitgeber davon profitieren“, so Butz. Fakt sei jedoch: Je mehr Leben in der Stadt sei, desto mehr Handel und Gastronomie entstehe, und somit würden in Zukunft auch mehr Arbeitsplätze für die hiesigen Studenten geschaffen. „In der Gastronomie sind natürlich gerade 450-Euro-Kräfte und Werkstudenten sehr gefragt. Dies ist kein Geheimnis“, sagt Lars Martin.

Alexander Klug arbeitet nebenbei als Verkäufer in einer Bäckerei.
  • Alexander Klug arbeitet nebenbei als Verkäufer in einer Bäckerei.
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Alexander Klug: Ich bin 24 Jahre alt und studiere Geographie an der hiesigen Universität. Ich arbeite neben meinem Studium als Verkäufer in einer Bäckerei, keine fünf Gehminuten von meinem Wohnort entfernt. Meine primäre Motivation ist das Geld, damit ich meine Miete und mein Studium finanzieren kann. Aber es ist auch bequem. Wir haben nicht so viel Betrieb, sodass ich zwischendrin immer wieder mal in einer Folie oder Lektüre blättern kann.

Bianca Dickel hat neben ihrem Studium drei Nebenjobs.
  • Bianca Dickel hat neben ihrem Studium drei Nebenjobs.
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Bianca Dickel: Ich bin 28 Jahre alt und studiere Bauingenieurwesen im Master. Ich habe drei Nebenjobs, um mir mein Studium und meinen Lebensunterhalt zu verdienen. An der Uni bin ich als WHB (Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss, die Red.) eingestellt und unterstütze tagsüber den Lehrstuhl für Wasserwirtschaft und Risikomanagement. Dreimal die Woche arbeite ich abends bei der Post im Briefzentrum. Zudem baue ich mir noch ein Online-Beauty-Business auf, um mehr Zeit zu haben und um mir einfach ein zweites Standbein zu schaffen.

Autor:

Sarah Groos

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