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Tag des deutschen Butterbrotes
Die „Seejerlänner Donge“ unter der Lupe

Dieses Butterbrot kann einfach nur gesund sein.

lm Siegen. Der Bauch ist leer und der Magen knurrt: Jetzt muss es am liebsten schnell und einfach gehen. Ohne viel Aufwand, am besten hat man die Zutaten zu Hause, schmecken soll es natürlich auch. Viele greifen dann zu Altbekanntem: Eine dünne Kruste soll es haben, die unter dem Biss zerbricht, ein saftig, lockeres Inneres, so dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Das deutsche Butterbrot. Und was kommt oben drauf? Traditionell belegt wird das Brot mit Aufschnitt wie Wurst oder Käse. Auch in einer nicht repräsentativen Leserumfrage der SZ ist sich die Mehrheit einig: Garniert wird das Brot am liebsten ganz klassisch. Auch Annika Berten, Lehramtsstudentin aus Siegen, ist der Meinung „So ein Käsebrot geht einfach immer, egal zu welcher Uhrzeit“.

lm Siegen. Der Bauch ist leer und der Magen knurrt: Jetzt muss es am liebsten schnell und einfach gehen. Ohne viel Aufwand, am besten hat man die Zutaten zu Hause, schmecken soll es natürlich auch. Viele greifen dann zu Altbekanntem: Eine dünne Kruste soll es haben, die unter dem Biss zerbricht, ein saftig, lockeres Inneres, so dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Das deutsche Butterbrot. Und was kommt oben drauf? Traditionell belegt wird das Brot mit Aufschnitt wie Wurst oder Käse. Auch in einer nicht repräsentativen Leserumfrage der SZ ist sich die Mehrheit einig: Garniert wird das Brot am liebsten ganz klassisch. Auch Annika Berten, Lehramtsstudentin aus Siegen, ist der Meinung „So ein Käsebrot geht einfach immer, egal zu welcher Uhrzeit“. Die 23-Jährige hat die Zutaten dafür immer da. „Jeder aus meiner WG mag Brot, es ist schnell gemacht und eignet sich perfekt, wenn man mal keine Zeit zum Kochen hat“. Doch ist das traditionelle Brot mit Butter und Belag wirklich ausreichend um satt und vor allem mit allen nötigen Nährstoffen versorgt zu werden?

"Ein gutes Brot ist aus Vollkorn"

„Die wichtigste Grundlage ist ein gesundes und vollwertiges Brot“, so Jessica Köhne, Diätassistentin für Ernährungstherapie aus Geisweid. „Ein gutes Brot ist aus Vollkorn. Es ist ballaststoffreicher als andere Backwaren, wie beispielsweise dem Toastbrot, und hält deswegen auch länger satt.“ Gegen Wurst und Co. hat die Ernährungsexpertin grundsätzlich nichts einzuwenden. „Auch ich belege mein Brot mal mit leckerem Camembert“, betont sie, „doch sollte man darauf achten, sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren.“. Unter der Woche greift Köhne doch lieber zum Frischkäse. „Die Butter spart man sich so auch direkt“. Jetzt muss noch die Vielfalt her: „Meistens schaue ich dann, was ich noch so im Kühlschrank an Gemüse habe: Salat, Gurke, Tomate, Radieschen, Möhre. Alles kann mit auf das Brot und macht es gleich viel gesünder“.

Nüsse und Kerne gesund

Die wichtigsten Nährstoffe die man im Überblick behalten sollte sind gesunde Fette, Proteine und Kohlenhydrate. „Nüsse und Kerne liefern gute und hoch qualitative Fette, die sehr gesund für den Körper sind. Zum Garnieren meines Brotes eignen sie sich deshalb perfekt.“ Hier wird auch ganz klar: Irgendwelche Trends, wie die Avocado, findet man auf dem Brot der Ernährungsberaterin nicht. „Wir haben viele heimische Superfoods. „Warum die Avocado mit hoher CO2-Bilanz wählen, wenn man auf heimische, gute Alternativen zurückgreifen kann?“.
Zusätzliches Geld müsse man für ein gesundes Butterbrot nicht ausgeben. „Ganz im Gegenteil, nimmt man Zutaten, die sowieso vorhanden sind, sagt man der Geld- und Lebensmittelverschwendung gleich noch mal mehr den Kampf an. Die Cherrytomate, die sonst im Kühlschrank vergessen wird, landet bei mir auf dem Butterbrot“, so die Expertin weiter. Auch eine beliebte Ausrede beim Schmieren der „Donge“ sei der Mangel an Zeit bei vielen ihrer Patienten. „Man nimmt sich heutzutage für so viele Dinge Zeit, da kommt die lebenswichtige Zubereitung- und Nahrungsaufnahme leider oft zu kurz.“ Das sei ein gravierender Fehler. „Nimmt man sich keine Zeit fürs Essen, dann vermittelt man seinem Körper unnötigen Stress“, fügt sie hinzu. Das Butterbrot muss nicht immer perfekt und gesund zubereitet sein, jedoch gelingt es mit einfachen Tricks, noch ein bisschen gesünder. Drei Tipps von Jessica Köhne sind:
1. Die Brotmahlzeit sollte vielfältig sein, aus mehreren und vor allem ...
2. bunten Zutaten bestehen und im besten Falle ...
3. nicht zu viele verarbeitete Produkte beinhalten.
Doch am wichtigsten sei, wenn die Schokocreme gar nicht weg zu denken wäre: Die Qualität des Brotes und vor allem die Menge macht es.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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