Die Spuren deutscher Geschichte

 Die Jungen Botschafter des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein und ihre Gäste aus den USA waren jetzt für vier Tage in Berlin – auch am Reichstag. Foto: Kirchenkreis
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sz - Wenn die Young Ambassadors in den vergangenen Tagen mal nicht in Wittgenstein unterwegs waren, dann hat das einfach damit zu tun, dass sie in ihrer Zeit in Deutschland noch mehr von dem unbekannten Land sehen wollten und sollten. Und so besuchte die deutsch-amerikanische Austauschgruppe zunächst die viertgrößte deutsche Stadt und dann später noch die größte. Nach Köln ging es für einen Ein-Tages-Besuch mit dem Bus und obwohl die Jungen Botschafter ja allesamt protestantisch sind, beeindruckte sie der Dom dort schon sehr. Meghan Jewell schrieb im Internet-Blog der Young Ambassadors, die Führung durch den Dom sei ihre Lieblingsaktivität an diesem Tag gewesen. Der Dom sei so schön, und es sei für sie überraschend gewesen, zu erkennen, wie alt die Welt eigentlich ist. Die Arfelderin Laura Jüngst ließ diesen Tag auf Deutsch im Blog Revue passieren: „Auch wir Deutschen mussten feststellen, dass wir vieles Geschichtliches überhaupt nicht wussten. Somit war es für die gesamte Gruppe sehr spannend.“ In internationalen Kleingruppen waren die Young Ambassadors noch selbstständig in der Rhein-Metropole unterwegs.

Für Berlin waren in dem Austauschprogramm vier Übernachtungen vorgesehen, in die Bundeshauptstadt ging es mit der Bahn. Für die allermeisten Young Ambassadors war diese Zugreise eine völlig neue Erfahrung – für die Amerikaner sowieso, aber auch für die Wittgensteiner. In Berlin hatten die Jugendlichen ein facettenreiches Programm. Auch hier ging es wieder viel um Geschichte, diesmal allerdings um die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Natürlich besuchten die Young Ambassadors das beeindruckende Holocaust-Mahnmal und erfuhren hier nochmal viel über die Judenverfolgung. Thema war aber auch die deutsche Teilung beim Besuch am ehemaligen Checkpoint Charlie und das DDR-System in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Allesamt berührende, bewegende Geschichtsstunden.

Darüber hinaus erlebten die Teilnehmer, die ja alle erst geboren wurden, nachdem Deutschland schon jahrelang wiedervereinigt war, kulturell alles, was in der Bandbreite von Museumsinsel bis Blue Man Group unterzubringen war. Was die Young Ambassadors in ihrer freien Zeit machten, da gab Matt Houlette im Blog einen Einblick: Er ging davon aus, dass der Wurf eines Baseballs durch das Brandenburger Tor von ihm und Austin gewiss auch für die Geschichtsbücher sei.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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