Die Talsperren sind randvoll

 Die Obernautalsperre in Netphen ist mit 13,9 Mill. Kubikmetern Wasser voll. Um den vorgeschriebenen Hochwasserschutzbereich gewährleisten zu können, werden derzeit nach und nach 250 000 Kubikmeter abgelassen. Foto: kalle
  • Die Obernautalsperre in Netphen ist mit 13,9 Mill. Kubikmetern Wasser voll. Um den vorgeschriebenen Hochwasserschutzbereich gewährleisten zu können, werden derzeit nach und nach 250 000 Kubikmeter abgelassen. Foto: kalle
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kalle - Die heftigen Regenfälle in den vergangenen Wochen haben den Verantwortlichen des Wasserverbandes Siegerland (WVS) die helle Freude ins Gesicht getrieben, sie lieben den Regen. Kein Wunder, die beiden bewirtschafteten Talsperren Obernau und Breitenbach sind bestens gefüllt. Da passt nur noch eine kleine Menge Wasser hinein, um einen Hochwasserschutzraum zu gewährleisten, den der Wasserverband vorhalten muss, damit massive Regenfälle in den Talsperren aufgefangen werden können. WVS-Geschäftsführer Dirk Müller: „Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zum aktiven Hochwasserschutz. Im Sommer sehen die Richtlinien vor, dass wir Wasser aus den Talsperren ablassen, um Flüsse und Bäche ökologisch im Gleichgewicht zu halten.“

Durch das nasse zweite Halbjahr 2017 sind die beiden größten Wasserspeicher im Altkreis Siegen bereits seit Juli gestiegen. Das sei ungewöhnlich gewesen, so Müller weiter. Die Obernau ist derzeit mit rund 13,9 Mill. Kubikmetern auf ihrem Höchststand angelangt. 1,1 Mill. Kubikmeter bestes Trinkwasser könnte sie noch vertragen, um tatsächlich randvoll zu sein. Ebenso bis ans Limit gefüllt ist die Breitenbachtalsperre in Allenbach. Hier liegt man bei 6,6 Mill. Kubikmetern Wasser. Die Obernautalsperre muss um 250.000 Kubikmeter Wasser entlastet werden. Als weitere Maßnahme hat der Wasserverband die Nebentäler für den Zufluss in die Obernau gesperrt. Mit weiteren Wasserspeichern kann der Wasserverband im besten Fall auf 26 Mill. Kubikmeter Wasser im Jahr zurückgreifen. Der Jahresverbrauch liegt im Schnitt bei 16 Mill. Kubikmetern, die Privathaushalte und Industrie im Jahr abrufen. Müller: „Diese Verbrauchswerte ändern sich meist nur geringfügig.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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