Die Uni hat noch große Pläne

 Bis zum Jahr 2025 soll der Campus auf dem Haardter Berg gen Norden (l.) erweitert werden – ein Campus nach US-amerikanischem Vorbild, mit grüner Mitte samt studentischem Wohnen und angeschlossenem Science-Campus. Foto: rt  Ein gutes Ende: Für die Fassade des Karstadt-Anbaus haben Hochschule und Immobilienbesitzer einen Kompromiss gefunden, den nun die Politik absegnen muss. Grafik: Uni  Ein gutes Ende: Für die Fassade des Karstadt-Anbaus haben Hochschule und Immobilienbesitzer einen Kompromiss gefunden, den nun die Politik absegnen muss. Grafik: Uni
  • Bis zum Jahr 2025 soll der Campus auf dem Haardter Berg gen Norden (l.) erweitert werden – ein Campus nach US-amerikanischem Vorbild, mit grüner Mitte samt studentischem Wohnen und angeschlossenem Science-Campus. Foto: rt Ein gutes Ende: Für die Fassade des Karstadt-Anbaus haben Hochschule und Immobilienbesitzer einen Kompromiss gefunden, den nun die Politik absegnen muss. Grafik: Uni Ein gutes Ende: Für die Fassade des Karstadt-Anbaus haben Hochschule und Immobilienbesitzer einen Kompromiss gefunden, den nun die Politik absegnen muss. Grafik: Uni
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ch - Der Rektor fand am Dienstag bei der Hochschulkonferenz deutliche Worte: Es gilt, in diesen Tagen der heimischen Hochschule die Möglichkeit zu eröffnen, durch Erweiterung auf dem Haardter Berg und durch Umzug weiterer Fakultäten in die Innenstadt die Infrastruktur für die Zukunft zu schaffen. Dafür bleibe nicht viel Zeit, „da ist Druck im Kessel. Wir müssen der Universität exzellente Strukturen zur Verfügung stellen, sonst verschenken wir Talente und Engagement“, mahnte Prof. Dr. Holger Burckhart im Audimax.

Bis zum Jahr 2025 soll zum einen der AR-Campus gen Norden erweitert werden. Zum anderen wandelt sich der Umzug zwei weiterer Fakultäten der Uni Siegen – der philosophischen Fakultät und der Fakultät der Bildung, Architektur und Künste – gerade „von der Idee zur realisierbaren Möglichkeit“. So drückte es Kanzler Ulf Richter aus. Richter weiter: „Aktuell arbeiten wir eine Wirtschaftlichkeitsstudie aus. Düsseldorf hat gesagt, rechnet es mal bis zu Ende durch. Noch in diesem Quartal sind wir fertig mit den Berechnungen!“

Parallel verhandeln Rektor und Kanzler mit den Eigentümern der Grundstücke und Immobilien, die für die Ansiedlung weiterer Teile der Uni in der Innenstadt in Frage kommen. Der Campus Unteres Schloss soll außerdem eine Mensa bekommen, der Standort ist gefunden. Am Obergraben, im Rücken des ehemaligen Altstadt-Krankenhauses, sollen Gebäude und Parkhaus für einen Neubau weichen. Mit dem Sommersemester 2019 sollen sich die drei Hörsäle im umgebauten Obergeschoss des Karstadt-Gebäudes mit Studenten und Dozenten füllen. Zur umstrittenen Fassade, die den geplanten Erweiterungsbau zieren soll, ist ein Kompromiss gefunden worden. Ebenfalls in Arbeit befindet sich ein Mobilitätskonzept; ab 2025 sollen schließlich 10.000 von 15.000 Studenten in der Innenstadt lernen und leben – ein Teil von ihnen wird pendeln zwischen Haardter Berg und Stadtmitte.

Während der Masterplan im Wortsinne noch ein Plan ist, wird der AR-Campus gerade zur Großbaustelle. Ab Oktober soll auf dem Haardter Berg die Sanierung der Gebäude aus den 70ern beginnen. Ende 2019 soll sie abgeschlossen sein. Momentan wird die ehemalige Haardter-Berg-Schule zum Seminarzentrum umgebaut, bis zu den Osterferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Zentrale Elemente des studentischen Alltags müssen weichen, um von Grund auf saniert werden zu können: Für Mensa und Cafeteria gibt es Zwischenlösungen auf der grünen Wiese, das Bistro soll übergangsweise in den Komplex Hölderlin-Straße verlegt werden. Die Turnhalle der alten Schule wird abgerissen, um Platz zu machen für eine Konstruktion in Modulbauweise, in der die Fakultät I untergebracht werden soll.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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