Die Utsch AG ist verkauft

 Die Glasfassade des „Global Players“: Vor der Firmenzentrale der Erich Utsch AG flattern die Fahnen der Herkunftsländer – Australien und Schweden – der neuen Anteilseigener im Wind. Foto: ch
  • Die Glasfassade des „Global Players“: Vor der Firmenzentrale der Erich Utsch AG flattern die Fahnen der Herkunftsländer – Australien und Schweden – der neuen Anteilseigener im Wind. Foto: ch
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ch - Die Mitarbeiter erfuhren es bereits vor geraumer Zeit bei einer Belegschaftsversammlung, jetzt sickert die Nachricht nach und nach durch: Manfred Utsch hat seine Anteile an der Erich Utsch AG verkauft, wie er am Donnerstag der SZ bestätigte. Die Aktien wurden an eine australische Familien-Firmengruppe, vertreten durch Ian George, sowie eine schwedische Familien-Firmengruppe, dahinter steht Anders Eriksson, veräußert. Über 90 Prozent hielt Utsch, nun habe er seine Anteile „und damit den Namen Utsch in gute Hände gelegt“, so der 80-Jährige: „Es ging mir einzig allein darum, die Unternehmenskontinuität sinnvoll zu regeln. Dazu zählt für mich die Sicherung des Standortes und der Erhalt der Arbeitsplätze!“ Allein auf der Marienhütte, dem Sitz der Firmenzentrale, sind 200 Frauen und Männer beschäftigt, weltweit kommen weitere 500 Beschäftigte des Mittelständlers hinzu.

Ein knappes Dutzend Interessenten habe es gegeben, „die waren alle solvent, kompetent, haben manchmal sogar bessere Angebote abgegeben als die jetzigen Inhaber“, erklärte Manfred Utsch, der noch einen Minianteil an der AG hält und als Berater ein Büro in der Utsch AG besitzt. Doch letztlich sei der Zuschlag nach 18 Monaten Verhandlungen und Vorarbeit an Ian George und Anders Eriksson gegangen, weil beide mit der Branche bestens vertraut und mit der Erich Utsch AG bereits seit langen Jahren eng verbunden sind.

Sowohl Manfred Utsch als auch Eriksson und George betonten nachdrücklich, dass der Standort Siegen sowie die hiesigen Arbeitsplätze „langfristig gesichert sind“. Und natürlich erstrecke sich besagte Kontinuität ebenso auf die Zusammenarbeit mit den bisherigen Geschäftspartnern und Lieferanten: Bestehende Geschäftsbeziehungen werden aufrechterhalten, „Strukturen sollen nicht zerschlagen, sondern auch künftig auf- und ausgebaut werden“, so Manfred Utsch.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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