Dieter Kosslick zögert beim Lesen seiner Abschiedspost

Berlin (dpa) - Berlinale-Direktor Dieter Kosslick (70) bekommt viel Abschiedspost - zögert aber das Lesen noch hinaus.

Er habe eine Mappe, wo er die Briefe sammle. «Ich lese dann immer nur die ersten zwei, drei Zeilen», sagte Kosslick der Deutschen Presse-Agentur. Dann sage er sich: «Nee nee, das mache ich, wenn es vorbei ist.» Es seien doch schon sehr viele Emotionen und viel Sentimentalität.

Am Donnerstag (7. Februar) beginnen die Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Kosslick führt zum letzten Mal durch das Programm. Im Frühjahr wird er dann von der Doppelspitze Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek abgelöst.

Viele schrieben ihm nun lange Briefe, auch mit Abenteuern, die sie erlebt hätten, sagte Kosslick, der 18 Jahre die Berlinale organisierte. «Ich meine, die Leute haben sich halt auch an mich gewöhnt.» Für die Zeit nach der Berlinale habe er noch keinen Plan. Er gehe dann erstmal fasten und halte es ansonsten mit dem Wort von Kanzlerin Angela Merkel: «Da wird mir dann schon was einfallen.»

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