Dreharbeiten entlang der Eder

 Nathalie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Moderator Stefan Pinnow (v.l.) mit dem übrigen Fernseh-Team und Hengst Digby. Das Schloss war aber nicht der einzige Wittgensteiner Drehort. Foto: Nicole Klappert
  • Nathalie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Moderator Stefan Pinnow (v.l.) mit dem übrigen Fernseh-Team und Hengst Digby. Das Schloss war aber nicht der einzige Wittgensteiner Drehort. Foto: Nicole Klappert
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nik - Wie denn nun – Durchlaucht oder doch Hoheit? Vorname zuerst, dann der Titel? Nathalie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist des Moderators erste Prinzessin überhaupt, da bedürfen bestimmte Dinge zunächst der Klärung. „Durchlaucht wäre richtig“, stellt sie klar und lächelt. Hoch zu Ross, aber nicht vom hohen Ross herunter: So präsentiert sich die Dressurreiterin an diesem Morgen auf dem Reitplatz im Schlosspark.

Sonne, das erste Laub von den Kastanienbäumen und einige neugierige Spaziergänger auf den umliegenden Bänken: Das Fernsehen ist da und filmt, wobei sich dieser Beitrag nicht ausschließlich um die Prinzessin dreht und man durchaus auch dann einschalten kann, wenn man in den Gepflogenheiten des Adels schon sattelfest ist. Da das Bad Berleburger Schloss mitsamt der hier residierenden Fürstenfamilie nun einmal eine der Besucherattraktionen der Region ist, gehört es zu einem Reisemagazin einfach dazu.

„Unsere Zuschauer lieben das Wittgensteiner Land, weil man so schnell da ist“, meint Moderator Stefan Pinnow in einer kurzen Drehpause. Es müsse ja nicht immer – hier stockt er kurz und lacht – Mallorca sein, wichtig sei aber, dass die Menschen vor der Mattscheibe hier etwas wirklich Erlebbares geboten bekämen. Wobei eine Schlossführung von der Prinzessin höchstselbst da sicher nicht dazu zählt, wenn man ganz ehrlich ist.

Bei Wisent-Ranger Jochen Born war das Team am Tag zuvor zu Gast, „ganz toll“ sei das gewesen, meint Stefan Pinnow. „Die Wisente kamen von ganz allein“, schließlich kennen sie „den Jochen“. Auf Tuchfühlung mit dem Tieren im Wingeshäuser Gehege also, dann per Rad entlang der Eder. Das Hotel „Alte Schule“ am Goetheplatz ist ebenso Schauplatz wie das Raumländer Schieferschaubergwerk, und bei der Firma Sonor in Aue plauschten die TV-Leute mit Christian Blüm, dem Schlagzeuger von „Brings“.

So viel zu den Wittgensteiner Drehorten, doch auch im Nachbarkreis packte das Team an verschiedenen Orten ihre Kameras aus, denn schließlich soll die Eder einem roten Faden gleich durch die 90-minütige Sendung mäandern. Am Rande des Reitsportplatzes sitzen drei Damen, die wissen wollen, wann denn nun die Sendung mit dem Pferd ausgestrahlt wird. Das ist am Sonntag, 26. Oktober, 20.15 Uhr der Fall: Im WDR-Reisemagazin „Wunderschön“ heißt es „Die Eder – Entdeckungen am goldenen Fluss“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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