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Kommunen verzichten weitgehend auf Feuerwerksverbot
Drei böllerfreie Zonen in Hilchenbach

In fast allen Kommunen darf an Silvester auch auf öffentlichen Plätzen gezündet werden.
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  • Foto: René Traut
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

juka Siegen/Olpe. Einem kompletten Verbot des Verkaufs und der Nutzung von Feuerwerkskörpern an Silvester sind Pyrotechniker und begeisterte Feuerwerker entgangen, einzig öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind strikt verboten. Städte und Gemeinden haben darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt bekommen, die Verwendung von Pyrotechnik auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu verbieten. „Für die ohne eine solche Untersagung größere Gruppenbildungen zu erwarten sind“, wie es in der aktuellen Corona-Schutzverordnung heißt.
Von dieser Möglichkeit machen allerdings nur wenige Kommunen Gebrauch. Fest steht bisher, dass die Stadt Hilchenbach Verbote aussprechen wird.

juka Siegen/Olpe. Einem kompletten Verbot des Verkaufs und der Nutzung von Feuerwerkskörpern an Silvester sind Pyrotechniker und begeisterte Feuerwerker entgangen, einzig öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind strikt verboten. Städte und Gemeinden haben darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt bekommen, die Verwendung von Pyrotechnik auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu verbieten. „Für die ohne eine solche Untersagung größere Gruppenbildungen zu erwarten sind“, wie es in der aktuellen Corona-Schutzverordnung heißt.
Von dieser Möglichkeit machen allerdings nur wenige Kommunen Gebrauch. Fest steht bisher, dass die Stadt Hilchenbach Verbote aussprechen wird. Im Stadtgebiet wird das Abbrennen von Feuerwerkskörpern am Marktplatz in Hilchenbach, im Bereich „Am Kampen“ in Dahlbruch und im Bereich „Hauptstraße/Kirche/Gasthof Stahlberg“ in Müsen untersagt.

Entscheidung in Siegen steht noch aus

Für die Stadt Siegen steht eine Entscheidung dagegen noch aus. „Das Ordnungsamt führt derzeit Abstimmungsgespräche, ob und, wenn ja, welche Plätze im Siegener Stadtgebiet bestimmt werden“, teilte Pressesprecherin Sabine Schutz mit.
Ein Grund dafür, dass die Entscheidung momentan noch diskutiert wird, könnte sein, dass es, besonders im Siegener Stadtgebiet, erfahrungsgemäß viele Plätze gibt, die an Silvester gut frequentiert sind. Beispielsweise an der Panzerstraße am Wellersberg, am Fischbacherberg an der Preslauerstraße und auf dem Parkhaus der Hinterstraße kam es immer wieder zu größeren Menschenansammlungen, bei denen auch ordentlich Böller in die Luft gejagt wurden. Zudem ist wohl zu befürchten, dass sich das Geschehen, aufgrund von ausbleibenden Veranstaltungen, vermehrt nach draußen verlagern wird.
Die Volt-Fraktion im Siegener Rat fordert in einem Beschlussvorschlag die Stadt sogar auf, einen Verzicht auf privates Feuerwerk im Stadtgebiet zu verordnen und andere, „mögliche attraktive und umweltschonende von der Stadt durchgeführte Alternativen“ zu prüfen.

Keine Verbote im Kreis Olpe

Die anderen Kommunen verzichten größtenteils mit Verweis auf die aktuell geltende Corona-Schutzverordnung und einem Apell zur Vorsicht auf weitere Maßnahmen. „Während ein punktuelles Böllerverbot in Großtstädten sinnvoll sein mag, sieht die Stadt Olpe keine Notwendigkeit“, heißt es beispielsweise aus dem Sauerland.
Dort wird es nach derzeitigem Stand im gesamten Kreisgebiet keine Böllerverbote geben, auch in Siegen-Wittgenstein sieht man, außer in Hilchenbach und in Siegen, keine Notwendigkeit für weitere Maßnahmen.

Rheinland-Pfalz hinkt noch hinterher In Rheinland-Pfalz gibt es momentan noch keine offiziellen Richtlinien für Silvester. Zwar sollen auch hier öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt werden und die Kommunen die Möglichkeit bekommen, Verbote für belebte öffentliche Plätzen und Straßen zu verhängen, geregelt ist dies in der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung allerdings noch nicht. Diese ist noch bis zum 20. Dezember in Kraft. „Bis dahin gilt die Empfehlung. Aber die Kommunen können in ihrer Zuständigkeit natürlich schon weitergehende Vorkehrungen treffen“, erklärt David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Landesregierung am Mittwoch gegenüber der SZ. „Unabhängig davon wird es zeitnah vor den Feiertagen weitere Informationen geben“, kündigt Freichel an.
Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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