Brutale Tat mit Eisenstange war geplant
Drei Verdächtige schweigen

Drei der vier Tatverdächtigen, die vergangene Woche eine 47 Jahre alte Mitarbeiterin des Friedenshorts in Freudenberg schwer verletzt haben, schweigen in den bisherigen Vernehmungen.
  • Drei der vier Tatverdächtigen, die vergangene Woche eine 47 Jahre alte Mitarbeiterin des Friedenshorts in Freudenberg schwer verletzt haben, schweigen in den bisherigen Vernehmungen.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Karl-Hermann Schlabach (Redakteur)

kalle Freudenberg. Von den insgesamt vier Tatverdächtigen, denen vorgeworfen wird, am späten Dienstagabend vergangener Woche eine 47 Jahre alte Mitarbeiterin der ev. Jugendhilfe Friedenshort mit einer Eisenstange schwer verletzt zu haben (die SZ berichtete), verweigern drei bisher die Aussage.
Nach der Bluttat hatte die Staatsanwaltschaft noch in der Tatnacht die Mordkommission Hagen nach Freudenberg beordert. Wie der zuständige Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt Patrick Baron von Grotthuss, gegenüber der Siegener Zeitung ausführte, habe sich der Verdacht eines Kapitaldeliktes aber nicht bestätigt. Jetzt ist die Siegener Kriminalpolizei wieder im Spiel.
Aktuell wird gegen das Quartett im Alter von 14, 15, 16 und 21 Jahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Hauptverdächtiger ist demnach ein 16 Jahre alter Jugendlicher. Da die beiden 14 und 15 Jahre alten Mädchen ebenso schweigen wie der 21-Jährige, seien weitere Zeugenvernehmungen vorgesehen.
Zum Motiv wollte Baron von Grotthuss zur Zeit keine Angaben machen. Er ließ jedoch durchblicken, dass die Tat der Vier im Vorfeld geplant worden sei.
Wie der Sprecher des Friedenshorts gegenüber der SZ ausführte, konnte das Opfer das Krankenhaus wieder verlassen. Die Verletzungen der 47-Jährigen hätten sich zum Glück nicht als so schwer erwiesen, wie zunächst befürchtet.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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