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Bei Realschulen und Gymnasien werden Schülerzahlen sinken
Dreigliedriges Schulsystem lässt Federn

js Siegen. Die Verteilung der Schüler auf die weiterführenden Schulen der Stadt Siegen unterliegt einem deutlichen Wandel. Während die Schulformen des klassischen dreigliedrigen Systems das Nachsehen haben, gehen immer mehr Jungen und Mädchen auf eine der Gesamtschulen. Nicht nur die Gymnasien verlieren dabei Schüler, auch bei den Realschulen gehen die Prognosen von sinkenden Anmeldezahlen aus, was aber schon allein mit der Verkleinerung des Angebots zu erklären ist. Von zuletzt vier Realschulen sind heute nur noch drei übrig, nach Ablauf des jetzigen Schuljahrs sind es nur noch zwei. Eine davon, die Realschule am Oberen Schloss, kann als Ganztagseinrichtung punkten und erwartet daher bis 2024 ein Schüler-Plus von fast 14 Prozent.

js Siegen. Die Verteilung der Schüler auf die weiterführenden Schulen der Stadt Siegen unterliegt einem deutlichen Wandel. Während die Schulformen des klassischen dreigliedrigen Systems das Nachsehen haben, gehen immer mehr Jungen und Mädchen auf eine der Gesamtschulen. Nicht nur die Gymnasien verlieren dabei Schüler, auch bei den Realschulen gehen die Prognosen von sinkenden Anmeldezahlen aus, was aber schon allein mit der Verkleinerung des Angebots zu erklären ist. Von zuletzt vier Realschulen sind heute nur noch drei übrig, nach Ablauf des jetzigen Schuljahrs sind es nur noch zwei. Eine davon, die Realschule am Oberen Schloss, kann als Ganztagseinrichtung punkten und erwartet daher bis 2024 ein Schüler-Plus von fast 14 Prozent. Besonders rückläufig ist die Schülerzahl der Hauptschulen – von diesen bleibt mit dem Auslaufen der Geschwister-Scholl-Schule im Sommer ohnehin nur noch eine einzige übrig.

Bei der Gesamtzahl der Siegener Schüler gehen die Prognosen indes von einem starken Anstieg aus. Bei den Grundschulen werden die Zahlen im Vergleich zum Schuljahr 2019/20 bis zum Schuljahr 2024/25 um mehr als 15 Prozent zulegen. Bei den Schulen im südlichen Stadtgebiet ist dieses Plus weniger stark ausgeprägt als in der Stadtmitte und mehr noch im Norden. Besonders deutlich wird das an der Birlenbacher Schule, deren Schülerzahl im Vergleichszeitraum um fast die Hälfte anwachsen könnte.

Für die Stadt als Schulträgerin bedeutet das: Die räumlichen Kapazitäten der Grundschulen müssen erweitert werden, vor allem im Raum Geisweid. „Sollten die Schülerzahlen der Albert-Schweitzer-Schule, der Birlenbacher und der Geisweider Schule sich in diesem Maße entwickeln, wird es notwendig sein, zukünftig jährlich acht statt der bisher in der Regel sechs Eingangsklassen einzurichten“, teilt die Schulverwaltung mit. Diese Notwendigkeit zeichne sich schon im Anmeldeverfahren zum kommenden Schuljahr ab.

Vorrangig wird für eine mögliche Erweiterung die Albert-Schweitzer-Schule ins Visier genommen, die zwischen den beiden anderen „Nordstadt“-Grundschulen liegt. Ob diese Zusatzklassen nicht nur räumlich sondern auch grundsätzlich dieser Schule zugeordnet sein werden, muss noch geklärt werden. Sie könnten auch als jeweils dritte Eingangsklasse der beiden anderen Schulen eingerichtet werden,sodass für ein Jahr lang ein Teilstandort entstehen würde. Zum Schuljahr 2022/23 soll dann auf dem Gelände der Schweitzer-Schule ein Containergebäude aufgestellt werden.

Politisch beschlossen sind derweil der Ausbau zur Erweiterung bzw. Verlagerung der Jung-Stilling-Schule, der Diesterwegschule und der Spandauer Schule. Die übrigen Grundschulgebäude müssen derzeit nicht erweitert werden.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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