Drittes Kälbchen für die Wisente

 Die drei kürzlich geborenen Kälbchen im Kreis der frei lebenden Wisent-Herde, die inzwischen auf 14 Tiere angewachsen ist. Foto: Trägerverein
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sz - Das muntere Wisent-Vermehren geht weiter, so schreibt es der Trägerverein in einer Pressemitteilung. Denn nun ist binnen weniger Tage bereits das dritte Kälbchen in der frei lebenden Herde im Rothaargebirge zur Welt gekommen. Mutter ist die achtjährige Kuh Araneta, die bereits mehrere kleine Wisente zur Welt gebracht hat. Wisent-Ranger Jochen Born hat das Jungtier am Dienstag bei der Herde entdeckt. Es hielt sich stets nahe bei Araneta auf, so dass die Zuordnung zur Mutter recht einfach war. Beide sind wohlauf, konnte der Wisent-Ranger beobachten. Nach dem Gesamtzustand und dem Verhalten des Jungtieres zu urteilen, ist das Kälbchen wohl am Samstag, 16. Mai, zur Welt gekommen. Jochen Born geht außerdem davon aus, dass der kleine Wisent am Waldskulpturenweg in der Nähe der Figur „Falke“ auf der Wittgensteiner Seite das Licht der Welt erblickt hat.

Der Wisent-Ranger konnte auch feststellen, dass Mutter Araneta und ihr Kälbchen sich mitten in der kompletten Wisent-Herde aufhielten und dort bereits bestens integriert waren. Die Gruppe ist jetzt auf insgesamt 14 Wisente gewachsen. „Es war ein wunderschönes Bild, wie die drei in den vergangenen Wochen geborenen Kälbchen alle beieinander und bei der Gruppe standen“, schwärmt Jochen Born. „Für den Artenschutz und die vom Aussterben bedrohte Tierart sind die drei binnen weniger Tage geborenen Kälbchen ein großer Erfolg“, wird Bernd Fuhrmann, der Vorsitzende des Wisent-Vereins, in der Pressemitteilung zitiert.

Im vergangenen Jahr waren in der frei lebenden Herde und in der Gruppe im Besucherareal insgesamt sechs Wisente geboren worden. „Wir sind gespannt, wie sich dies in diesem Jahr entwickeln wird“, sieht Bernd Fuhrmann erwartungsfroh einem möglichen weiteren Wisent-Zuwachs in den kommenden Wochen entgegen. Die beiden ersten kleinen Wisente dieses Jahres sind am 1. und 9. Mai geboren worden. Mütter sind Dareli und Abdia (die SZ berichtete).

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