EEW eröffnet zweites Korea-Werk

 Der zweite EEW-Produktionsstandort in Korea wurde in einer Rekordbauzeit von weniger als zehn Monaten errichtet und nun feierlich eröffnet. Von dort aus kann das Unternehmen ohne hohe Transportkosten die so wichtigen Märkte in Amerika, Asien und im Nahen Osten bedienen. Foto: EEW
  • Der zweite EEW-Produktionsstandort in Korea wurde in einer Rekordbauzeit von weniger als zehn Monaten errichtet und nun feierlich eröffnet. Von dort aus kann das Unternehmen ohne hohe Transportkosten die so wichtigen Märkte in Amerika, Asien und im Nahen Osten bedienen. Foto: EEW
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sz - Nachdem bereits im vergangenen Jahr mit den Werken EEW-Bergrohr in Siegen und Offshore Structures Britain zwei neue Produktionsstätten in die EEW-Gruppe integriert wurden, hat das Erndtebrücker Eisenwerk erneut Zuwachs bekommen. Ende November wurde mit der EEW Korea Heavy Pipe Construction Company die mittlerweile neunte Produktionsstätte der Unternehmensgruppe eröffnet. Dies erklärte das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung.

Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern werden künftig längsnahtgeschweißte Stahlrohre für die Offshore-Öl-, Gas- und Windindustrie produziert. EEW KHPC ist das zweite Rohrwerk des Erndtebrücker Eisenwerks in Südkorea. Nachdem bereits im Jahr 2001 der erste Standort eröffnet wurde, soll nun mit einem zweiten Werk die deutsch-koreanische Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden. „Im Zusammenhang mit der Eröffnung unseres ersten Standortes in Korea vor fast 15 Jahren haben wir als erster Rohrhersteller weltweit die Standortvorteile Koreas erkannt. Von dort aus können wir ohne hohe Transportkosten die für uns so wichtigen Märkte in Amerika, Asien und im Nahen Osten bedienen“, erläutert Christoph Schorge, technischer Direktor und EEW-Gesellschafter, die Investitionsentscheidung.

Im Rahmen einer Rekordbauzeit von weniger als zehn Monaten ist ein moderner Neubau entstanden, der eine höchst effiziente Fertigung von Konstruktionsrohren ermöglicht. Ein direkter Anschluss zu den Hafenanlagen der Küstenstadt Gwangyang schafft die notwendigen Voraussetzungen dafür, über 80 Meter lange und bis zu 300 Tonnen schwere Rohrkonstruktionen fertigen zu können. „Um unsere Position als führender Hersteller von längsnahtgeschweißten Rohren dauerhaft sichern und ausbauen zu können, müssen wir kontinuierlich auf Markttrends reagieren und neue Lösungen entwickeln. Mit der Gründung dieses neuen Werkes haben wir unser Produktportfolio sowie unser Serviceangebot nochmals erweitert und sind damit in der Lage, unseren Kunden einen weiteren Mehrwert zu bieten. Weiterhin können wir noch größere Auftragsvolumina bei gleichzeitig verkürzter Lieferzeit realisieren“, erklärt Christoph Schorge die Vorteile von EEW KHPC. Auf diese Weise schafft sich EEW Wettbewerbsvorteile, die nicht nur den koreanischen Werken, sondern auch den heimischen Standorten, sprich dem Stammwerk in Erndtebrück, EEW-Bergrohr in Siegen und EEW-Pickhan in Geisweid, zugute kommen. „Da wir Großaufträge häufig im EEW-Gruppenverbund abwickeln, werden unsere Werke in Siegen-Wittgenstein von den Synergieeffekten dieser Unternehmensentwicklung profitieren“, so Christoph Schorge.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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