Eigener Raum für den Nachwuchs

 Viele ehrenamtliche Helfer waren nötig, um die Maßnahme in Benfe umzusetzen, unter anderem Timo Schmutzler, Rainer Tolsdorf, Heiko Stöcker, Walter Wunderlich, Heinz-Adolf Stöcker und Frank Peter (v.l.) packten mit an. Foto: Marie-Christine Spies
  • Viele ehrenamtliche Helfer waren nötig, um die Maßnahme in Benfe umzusetzen, unter anderem Timo Schmutzler, Rainer Tolsdorf, Heiko Stöcker, Walter Wunderlich, Heinz-Adolf Stöcker und Frank Peter (v.l.) packten mit an. Foto: Marie-Christine Spies
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mac - Sie wollen ihren Verein für die Zukunft stärken, ihn attraktiv machen auch für potenzielle junge Neumitglieder. Dieses Anliegen motivierte die Schützen in Benfe so sehr, dass sie Spendengelder akquirierten, unzählige Arbeitsstunden investierten und auch eigenes Geld in die Hand nahmen. Sichtlich stolz präsentierten die Vereinsmitglieder am Freitag das Ergebnis: Erweitert wurde die vereinseigene Schützenhalle in den vergangenen Monaten um einen neuen Jugendraum. Auch der in die Jahre gekommene Thekenbereich wurde vollumfänglich modernisiert.

Einen wesentlichen Anstoß dazu gab Vereinsmitglied und RWE-Mitarbeiter Walter Wunderlich. „Ohne seinen persönlichen Einsatz hätten wir die Arbeitsmaßnahmen nicht durchführen können“, lobte Heiko Stöcker, 1. Vorsitzender des Schützenvereins, das Engagement. Wunderlich hatte im vergangenen Jahr die Idee, einen Teil der Schützenhalle zu modernisieren, für das RWE-Förderprogramm „Aktiv vor Ort“ vorgeschlagen. Der Energieversorger bezuschusste das Vorhaben mit 2000 Euro. Weitere heimische Unternehmen zogen nach, die Benfer Schützen machten sich ans Werk.

Ende Oktober starteten die Arbeitseinsätze. Täglich, „meist ab 16 oder 17 Uhr“, so Stöcker, „ackerten die ehrenamtlichen Helfer auf der Vereinsbaustelle.“ Holzständerwände und Holzdecken wurden errichtet, neue Fenster eingebaut. Ebenso mussten Kabel verlegt und eine Heizung eingebaut werden. Den Jugendraum stellten die Vereinsmitglieder als erstes fertig. „Die Nachwuchsschützen erhalten dadurch einen eigenen Rückzugsort sowie die Möglichkeit, ihr umfangreiches Equipment unterzubringen“, erläuterte Heiko Stöcker. Auch eine Räumlichkeit zum Umkleiden sei somit geschaffen worden.

Für alle Schützen, ob alt oder jung, wurde außerdem der Thekenraum der Vereinshalle saniert. „Gemütlich“, so sollte er werden, „um die Geselligkeit zu fördern.“ Für den Zustand des Raumes vor dem Umbau fand der Vereinsvorsitzende nur wenige, dafür offenkundig entsetzte Worte: „Eiche rustikal – und das überall. Es sah schlimm aus.“ Nun ist die Decke erneuert, die Wände sind weiß. Ein neues Thekenmodul ersetzt das alte, abgenutzte Modell. Die Kosten allein dafür beliefen sich auf rund 7500 Euro.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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