Ein Abend im Zeichen von Gesang und Blasmusik

Am Ende ihres Konzerts musizierten die Eiserfelder und die Drolshagener Sänger mit dem Musikverein aus Brachbach gemeinsam. Foto: lk
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lk Eiserfeld. Im Zeichen von Sang und Klang stand am Samstagabend die Kulturhalle am Eiserfelder Richerfeld. Zu seinem Herbstkonzert hatte der Männerchor 1853 Eiserfeld eingeladen und diesmal mit dem jungen Chor Via Nova Schreibershof aus Drolshagen und dem Musikverein Lyra Brachbach zwei weitere Klangkörper mit ins Boot geholt. Der Eiserfelder Chor, genauso wie der Gastchor aus dem Sauerland unter dem Dirigat von Chordirektor FDB Dieter Ohm stehend, stimmte das Publikum mit einigen Abendliedern („Abendfriede am Rhein“, „Abendständchen“ und Silchers „Untreue“) melodisch ein und zeigten mit „Roll Jordan Roll“ eine weitere Facette seines Könnens. Besinnlich gerieten „Ruht mein Tag sich aus“ und „Mondnacht“, während das klappernde Schmankerl „Meines Großvaters Gebiss“ den rund 300 Zuhörern eine Menge Spaß bereitete. Beim „alten Dessauer“ nutzten die Eiserfelder die „Manpower“ der Brachbacher Lyra: Der Chorgesang wurde von den Trompetern Sebastian Bätzing und Stephan Schmidt wirkungsvoll begleitet.

Der gemischte Chor Via Nova Schreibershof machte mit einem Reigen geistlicher Gesänge auf sich aufmerksam. Mit Hanne Hallers „Vater unser“ und „Heaven Is A Wonderful Place“ im Satz von Otto Groll und mit „Amazing Grace“ (und einem Solistentrio). Am Klavier dabei: Katharina Kringe. Höhepunkte im Programm der Via Nova waren Arnold Kempkens „Der Spielmann“ und „He’s The Lily Of The Valley“ sowie der Udo-Jürgens-Klassiker „Ich war noch niemals in New York“.

Den zweiten Teil des Konzerts bestimmte die Lyra Brachbach. Beginnend mit der österreichischen Marschhymne „Unter dem Doppeladler“ über „The Mask Of Zorro“ bis zum Klanggemälde „Mont Blanc“. Letzteres zeichnete das spannungsreiche Unterfangen eines Gipfelsturms musikalisch nach. Das war ganz große Klasse! Ein Kontrast dazu: der portugiesische Marsch „O Vitinho“. Auffallend schön geriet der Soloflötenpart bei „Can’t Take My Eyes Off You“.

Auch wenn eine Leistungssteigerung kaum möglich zu sein schien, riss dann die fetzige Musikshow mit einem fulminanten Saxophonsolo bei Giancarlo Gazzanis „Santana“ die Besucher zum Schluss geradezu von den Sitzen, so dass sich das Orchester zu einer stimmungsvollen Zugabe in Form einer Abendmelodie bewegen ließ. Am Ende, nach 150 prall gefüllten Minuten voller Musik und Gesang, versammelten sich die Interpreten des Gemeinschaftskonzertes vor und auf der Bühne zum bombastischen Stück „Conquest Of Paradise“ und dem Deutschmeister Regimentsmarsch. Ein Abend, an den sich die Besucher gerne erinnern werden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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